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Wissenswertes rund ums Auto, Motorrad, Reifen und Räder

Auf dieser Seite erfahren Sie aktuelle Informationen rund um die Themen Auto, Motorrad, Reifen und Räder

 


GTÜ warnt vor gefälschten Autoteilen (06.06.2013)

Der Autoteilemarkt wird überschwemmt mit Billigkopien von Markenersatzteilen. Das verursacht nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern kann auch den Autofahrern gefährlich werden.



Gefälschte Bremsscheiben und Bremsbeläge aus Osteuropa, nachgemachte Felgen, Ölfilter und Zündkerzen aus Asien – Kfz-Ersatzteile halten nicht immer, was sie versprechen. Ebenso wie bei Luxusartikeln blüht in der Kfz-Branche das Geschäft mit gefälschter Ware. Experten schätzen, dass der Handel mit diesen Plagiaten in Europa einen Schaden zwischen fünf und zehn Milliarden Euro pro Jahr verursacht.

Lebensgefahr durch Billigkopien

Schlimmer noch als der finanzielle Verlust ist das erhöhte Unfallrisiko, warnt die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. Denn die Billigkopien verstoßen nicht nur gegen Gesetze, sondern können auch lebensgefährlich werden. Bei gefälschten Ersatzteilen aus Fernost wird keinerlei Rücksicht auf Normen und Standards genommen. Geringe Produktionskosten stehen an erster Stelle.

Das geht auf Kosten der Sicherheit, weil die Billigteile den Belastungen nicht auf Dauer standhalten. Denn die Mehrzahl der Plagiate ist von minderwertiger Qualität und sie erfüllen selbst die einfachsten Sicherheitsvorschriften nicht. Besonders riskant und folgenschwer ist der Einbau von Billigbremsbelägen, deren Material sich bei hoher Beanspruchung auflösen oder verbrennen kann.

Bei Internetware ist das Risiko groß

Im Internet ist das Risiko besonders groß, unwissentlich gefälschte Ware zu kaufen. Deshalb raten die Sachverständigen der GTÜ, stets auf Nummer sicher zu gehen und auf sogenannte Erstausrüsterqualität und auf Markenprodukte zurückzugreifen. Denn selbst Experten fällt es nicht immer leicht, die Fälschungen vom Original zu unterscheiden. Manche Hersteller versuchen inzwischen, ihre Produkte mit Hologrammen, Prüfziffern oder 2-D-Codes auf der Verpackung zu schützen.

Werkstätten, die wissen, dass ein Kunde auch gerne mal selbst schraubt, sollten ihn auf das hohe Risiko von gefälschten Ersatzteilen aufmerksam machen und auf die Sicherheit, die eine Reparatur in der Fachwerkstatt bietet.

Quelle: GTÜ

GTÜ Media auf Youtube zum Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=1x-QJ49geys&feature=youtu.be&rel=0

 


Volkswagens Hauspostille testet Sommerreifen (22.02.2013)

Gute Fahrt, das Automagazin für VW und Audi hat in seiner März-Ausgabe die Reifengröße 205/55 R16V für Golf und Co. getestet. Zwölf Sommerreifen hatten sich auf einem VW Touran TDI zu vergleichen, ganz knapp kann der Michelin Energy Saver+ den Siegeslorbeer vereinnahmen, auch Hankook Ventus Prime 2, Nokian Line und Pirelli Cinturato P7 Ecoimpact schaffen die Schulnote „sehr gut“. Unter den „gut“ bewerteten Testteilnehmern heben sich Dunlop Sport BluResponse und Goodyear Efficient Grip Performance noch einmal positiv hervor gefolgt vom Toyo Proxes CF2. Bridgestone Turanza T001, Continental EcoContact 5, Fulda EcoControl HP und Vredestein Sportrac 5 müssen ein Minuszeichen hinter der „gut“-Bewertung hinnehmen. Das Schlusslicht des Tests stellt der von Hangzhou Zhongce stammende Westlake RP 26. Mit der Schulnote „befriedigend minus“ allerdings und der Feststellung, dass der Reifen „nicht unsicher“ sei, hebt sich „Gute Fahrt“ von den Urteilen ab, die andere automobile Zeitschriften über Produkte aus chinesischer Produktion gefällt haben.

Das Testergebniss: http://www.gute-fahrt.de/gfo/show.php3?id=8&nodeid=8&ps_lo=0&subnav=3


ADAC testiert grosse Auswahl an guten Reifen (21.02.2013)

Bereits vor Erscheinen der Mitglieder-Zeitung hat der ADAC sein Testergebniss der aktuellen Sommerreifen-Kollektion 2013 publiziert. Ander als GTÜ/ACE und AutoBild hat der ADAC eine Reifengrösse getestet, die wirklich in der Kompakt-Klasse Verwendung findet. 185/60R15H findet sich auf Fahrzeugen wie dem Opel Meriva, dem Toyota Yaris und dem VW Polo. Sage uns schreib neun Reifen wurden mit gut bewertet und unterscheiden sich in der Gesamtnote nur um um 0,5 Noten. Testsieger wurde Michelins Energy Saver+ der bereits bei AutoBild als EcoMeister ausgezeichnet wurde. Mit hauchdünnem Abstand von 0,1 Notenpunkten folgen Continentals PremiumContact 5, Dunlops Sport BluResponse und Goodyears Efficient Grip. Einen weiteren zehntel Notenpunkt dahinter findet sich der Vredestein Sporttrac 5. Auf den Plätzen 6 bis 9 beenden Bridgestones Turanza T001, Nokian Line, Fulda EcoControl HP und Semperit Comfort-Line 2 das Rennen um das begehrte Empfehlenswert des ADAC. Auffallend für uns an diesem Test ist, dass die vorderen Plätze nur von energieeffizienten Reifen Reifen belegt werden und mittlerweile auch Zweit-Fabrikate der grossen Hersteller in diese Richtung entwickelt werden.

Im zweiten Teil des ADAC Tests wurde die sportlichere Dimension 225/45R17 getestet. Das Ergebniss hier ist zwar deutlicher ausgefallen, allerdings kommen auch hier die Energie-Sparer auf die vorderen Plätze. Test-Sieger werden Continentals SportContact 5 und, notengleich, Goodyear Eagle F1 Asymetric. Einen zehntel Notenpunkt dahinter erreicht Dunlop SportMaxx RT, Michelins Pilot Sport 3 und Vredestein Ultrac Vorti das Testziel. Erwähnenswert aus unserer Sicht ist, dass Michelin mit einem Reifen in die Spitzengruppe fährt, der nicht dem neuesten Stand der Technik, insbesondere was Energieeffizienz betrifft, entspricht. In der getesteten Grösse ist das modernste Modell von Michelin leider (noch?) nicht in Produkt-Programm.

Ein Blick auf die hinteren Ränge zeigt, dass nach wie vor Low-Budget Produkte die Schlusslichter stellen. Einige Ausnahmen gibt es allerdings auch hier. Nexen aus Korea beispielsweise, erreicht ein Ausreichend in der kompakten - und ein Befriedigend in der sportlicheren Reifenvariante und darf sich vor namhaften Konkurrenten wie Kleber einreihen.

Alle Daten und Fakten: http://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/Sommerreifentest_2013.aspx?ComponentId=162751&SourcePageId=6729

 


Auto Bild adelt Sommerreifen (15.02.2013)

Selten fiel ein Testsieg so deutlich aus wie der diesjährige Auto Bild Sommerreifentest. In der ersten Runde wurden 50 Sommer- und 4 Ganzjahresreifen der Grösse 195/65R15 einem Bremstest auf trockener und nasser Fahrbahn unterzogen. 10 Sommer- und 2 Ganzjahresreifen wiesen dabei derart schlechte Leistungen auf, dass sie komplett aus dem Test ausscheiden mussten. Die 15 Reifen mit der besten Bremsleistung wurden nun miteinander verglichen. Fünf Reifen erhielten das Prädikat vorBildlich, sieben wurden als empfehlenswert eingestuft und drei als immerhin noch befriedigend. Der Titel des Eco Meisters für den wirtschaftlichsten Reifen im Test erhielt der Michelin Energy Saver+. Den Testsieg fuhr Dunlops Sport BluResponse ein, dessen Testfazit deutlich ausfiel: "Hier wurde offensichtlich alles richtig gemacht...". Dunlop siegt nicht nur in der Gesamtwertung sondern auch in allen (!) Einzelkapiteln des Tests.

http://www.autobild.de/artikel/sommerreifen-test-2013-195-65-r-15-3871373.html


GTÜ und ACE wie immer als Erste am Start (13.02.2013)

GTÜ und ACE veröffentlichten heute ihren Sommerreifentest 2013. 16 Reifen der verbreiteten Grösse 195/65R15 91V wurden auf ihre Nass- und Trockensicherheit hin überprüft sowie ihre wirtschaftlichkeit und umweltverträglichkeit unter die Lupe genommen. Auch der Preis floss in die Wirtschaftlichkeitswertung mit ein, allerdings mit einem vergleichsweise geringen Anteil. Eine grössere Veränderung der technischen Fähigkeiten der Reifen ergab sich durch die Preiswertung also nicht. Offensichtlich wird bereits beim ersten Test des Jahres, dass das im November 2012 eingeführte EU Reifen Label zumindest mit der gezeigten Performance in den Reifentests korrespondiert. Altbekannte Testsieger Marken haben auch hier die Nase vorn, Fernost-Importe warten mit durchwachsenen bis schlechten Ergebnissen auf. Ein Hersteller Ã¼berrascht positiv mit gleich zwei Produkten. Apollo Vredestein schafft mit dem Vredestein Sport Trac 5 ein "sehr empfehlenswert" und damit einen Podestplatz als zweitbester Reifen im Test. Konzernmutter Apollo schafft zwar nur ein  "empfehlenswert" ist aber der zweitgünstigste Reifen im Test. Die EU Reifen Label Werte sind sogar besser als die der Tochter Vredestein. Testsieger wird der Dunlop BluResponse, gefolgt vom Vredestein Sport Trac 5 sowie den punktgleichen Continental Premium Contact 5 und Goodyear EfficientGrip Performance.

Die Ergebnisse im Überblick: http://www.gtue.de/sixcms/detail.php?id=49216


Autofahrer haben entschieden: Reifen Haub ist Werkstatt des Vertrauens 2013 (09.11.2012)

Wer kann Qualität besser beurteilen als ein Stammkunde?

Jährliche Zertifizierungen und Qualitätssiegel durch Prüfungen kennen wir bereits seit Jahren. Bei dieser Auszeichnung hat uns kein Prüfer einen Tag besucht und unsere Prozesse durchleuchtet. Hier haben uns unsere Kunden monatelang auf die Finger geschaut und abschliessend den Daumen gehoben. Reifen Haub bekommt das Vertrauen seiner Kunden und als

                                        WERKSTATT DES VERTRAUENS 2013     

ausgezeichnet. Abgestimmt haben 95.000 Werkstatt-Kunden und wir bedanken uns sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen, dass wir nun natürlich bestätigen wollen. 


ADAC veröffentlicht seine Winter-Hitliste (27.09.2012)

Während AutoBild aus dem diesjährigen Winterreifen-Test einen Mehrteiler mit Vorausscheidung à la "Deutschland sucht den Superstar" macht, lässt der ADAC alle Hüllen fallen und veröffentlicht jeweils einen Test in der Kompaktwagen-Klasse, der Mittelklasse und der Klasse der kompakten SUV. Bei den kompakten schafft neben Continental und Michelin, Pirelli als kleine Überraschung den Sprung auf´s Treppchen. Keine wirkliche Überraschung ist das Ergebnis in der Mittelklasse, wo die Serientest-Sieger Continental, GoodYear und Dunlop gemeinsam mit Michelin die Spitzengruppe stellen. Der bereits 2011 gut getestete Nokian WR D3 rundet die Spitzengruppe nach unten ab. Bridgestone, die bereits in den Vorjahren eher negativ überraschten, schaffen mit ihrem neuen LM 32 immerhin den Sprung an die Spitze des Mittelfeld und damit noch ein "empfehlenswert". Anders bei den kompakten SUV wo Bridgestone mit dem LM32 den Testsieger stellen kann. Einmal mehr schafft es hier Continental und Dunlop ebenfalls in die Spitzengruppe.

Der Ãœberblick: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


GTÜ mit erstem Winterreifen-Test (13.09.2012)

Nichts Neues was den Frühstarter der Test-Saison angeht, dafür aber eine Überraschung bei der getesteten Reifengrösse. Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) eröffnet, wie schon in den vergangenen Jahren die Test-Saison und testet nicht etwa eine der Massengrössen, sondern prüft die vergleichsweise unbedeutende Grösse 215/65R16 für kompakte SUV wie den VW Tiguan. Das Testergebniss überrascht denn auch, wenigstens teilweise. Testsieger wird hier mit Bridgestone ein Reifenhersteller, der in den letzten Jahren mit bestenfalls durchschnittlichen Testergebnissen aufwarten konnte. Der LM80 konnte in den Disziplinen Rollwiderstand und Bremsen bei Nässe die beste Performance nachweisen. Hauchdünn dahinter, um weniger als ein Prozent in der Gesamtnote schlechter schneidet der Continental CrossContactWinter ab, der in keiner Disziplin den Sieg einfährt, aber in allen Disziplinen zu den besten zählt. Ein absoluter Alleskönner eben.

Die Ergenisse in der Übersicht: http://www.gtue.de/sixcms/media.php/392/winterreifentest_2012_ergebnisse.jpg

 


Reifendefekte sind häufigste Pannenursache (01.03.2012)

Letztmals 2007 waren Reifendefekte bei Nutzfahrzeugen die häufigste Pannenursache. 2011 konnten Pannen verursacht von Reifenschäden mit 31,6 Prozent wieder die Spitzenposition in der Pannenstatistik zurückerorbern. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Lkw-Pannenstatistik des ADAC TruckService, von 111.000 abgewickelten Pannenfällen im Jahr 2011. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anstieg der Reifenausfälle um 2,9 Prozent (2010: 28,7 Prozent) überdurchschnittlich hoch.

Die Defekte an Elektrik/Elektronik sind als zweithäufigste Pannenursache mit 29,2 Prozent erstmals wieder unter die 30-Prozent-Marke gefallen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent im Gegensatz zu 2010 (30,6 Prozent). Der Ausfall des Fahrzeugmotors war auch 2011 mit 20,7 Prozent wieder die drittstärkste Pannenart, deren Anteil im Gegensatz zum Vorjahr wieder leicht gestiegen ist (2010: 20,3 Prozent). Der ADAC TruckService, sieht in dieser Entwicklung die Spätfolgen des Krisenjahres 2009. Die Auswirkungen der Sparmaßnahmen bei Lkw-Reifen machen sich offenbar zwei Jahre nach der Krise erst so richtig bemerkbar. 2011 konnte  nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter eine vergleichsweise konstante Anzahl an Reifenpannen beobachten werden. In der Detailauswertung zeigte sich auch 2011, dass poröser Gummi, also zu alte Reifen, Hauptauslöser für einen havarierten Lkw war (96,4 Prozent). Dieser hohe Anteil ist im Vergleich zu 2010 (95,6 Prozent) noch einmal um 0,8 Prozent angestiegen. In den seltensten Fällen waren Radmuttern (1,7 Prozent) oder defekte Bolzen (1,1 Prozent) für eine Reifenpanne verantwortlich.

 


"Gute Fahrt" mit Reifentest am Start (28.02.2012)

Der gedruckte Test erscheint zwar erst am morgigen 29. Februar, die Ergebnisse wurden aber bereits heute bekannt. Die Fachzeitschrift "Gute Fahrt" die nach eigener Aussage alles über VW und Audi berichtet, hat sechs Sommerreifentypen der Größe 225/45R17 auf einem Golf VI GTI getestet. Sieger wurde der Nokian Z G2  für den sich der Anbieter ebenfalls über das Qualitätssiegel "Gute Fahrt Empfehlung" freuen darf, genauso Michelin mit dem Pilot Sport 3. Das Spitzenduo fährt die Schulnote "sehr gut" ein. Erfreuliche Überraschung des Tests wurde mit dem Barum Bravuris 2 und der Schulnote "gut" ein preiswerter Vertreter der den dritten Platz für sich reklamiert. Jeweils mit "gut" werden der Fulda Sport Control und der Dunlop SP Sport 01A beurteilt, wobei Dunlop nicht mit dem aktuellsten, verfügbaren Reifen an den Start gehen konnte, da nur der in die Jahre gekommene SP01A über eine Werksfreigabe verfügt und damit als Referenz dienen musste. Schlusslicht im Test wurde Vredestein Ultrac Cento, die Note "befriedigend" ist allerdings besser als der "letzte" Platz vermuten lässt.


ADAC testiert viele gute und wenig schlechte Reifen (23.02.2012)

In der Ausgabe 2012 kommen ADAC, ÖAMTC und Stiftung Warentest zu einem überraschenden und gleichermaßen erfreulichen Testergebnis. Zwar kann kein Reifen die Bestmarke "sehr gut/hervorragend" knacken, aber immerhin schaffen fünf Pneus in der Kleinwagengrösse 165/70R14T sowie fünf im Mittelklasseformat 205/55R16V sowie 2 SUV Reifen der Grösse 215/65R16H das Testergebnis gut und damit ein "sehr empfehlenswert" des ADAC. Als Testsieger darf sich der deutsche Continental Konzern fühlen, dessen Reifen in allen drei Testgrössen auf die Spitzenplätze stürmten. Für die Fachwelt nicht ganz überraschend, schickten die Niedersachsen doch mit  EcoContact 5 und PremiumContact 5 ihre beiden brandneuen Produkte im Klein- und Mittelklasseformat an den Start. Positiv auch, dass nur zwei Reifen im gesamten Test ein "mangelhaft" erhielten.

 

Alle Ergebnisse: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


GTÜ und ACE eröffnen die Reifentest-Saison 2012 (15.02.2012)

15 aktuelle Reifen der Saison im Vergleich – Markenreifen sind die klaren Sieger – Billigpneus aus Asien fallen durch


Neben dem Markennamen ist der Preis immer noch eines der wichtigsten Entscheidungskriterien beim Reifenkauf. Zu recht? Für die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung Grund genug 15 aktuelle Sommerreifen der weit verbreiteten Dimension 205/55 R16 einem gründlichen Test zu unterziehen.

Schwarz und rund soll er sein – und möglichst billig. Dies ist für viele Autofahrer immer noch der Maßstab beim Reifenkauf. Dass damit Risiken verbunden sind, ist nur wenigen bewusst. „Ich fahre doch eh nicht schnell“, ist ein häufiges Argument pro Billigreifen. Doch sind 100 km/h auf nasser Straße schnell? Wohl eher nicht. Ein Aufprall mit knapp 50 km/h aber schon! Denn genau das ist der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Reifen beim gemeinsamen Test von GTÜ und dem Autoclub ACE in der Disziplin Bremsen auf nasser Straße.


Dramatische Unterschiede auf nasser Straße

Es ist wohl kein Zufall, dass ausgerechnet der teuerste Reifen im Test, der Continental Premium Contact 5, den billigsten Reifen, den Rotalla F108 auf diese dramatische Weise ausbremst. Bei den großen Marken werden Millionen in Forschung und Entwicklung investiert. Billighersteller, deren Fabriken wie im Fall Rotalla meistens in China stehen, begnügen sich dagegen mit schlichter Nachahmung. Das gilt auch für beiden anderen Billigheimer Goodride und High Performer, die bei Nässe ebenfalls völlig unbefriedigende Leistungen zeigen. Wenn jedoch ein Vredestein aus holländischer Produktion nur auf dem Niveau eines Goodride verzögert, ist natürlich auch dort Nachholbedarf angesagt.

Die bekannten Marken wie Continental (Platz 1) und Dunlop mit dem SP Sport Fast Respone      (Platz 2) leisten sich keinen Ausrutscher dieser Art. In diesen erlauchten Kreis ist nun endgültig auch der finnische Hersteller Nokian mit dem V (Platz 3) aufgestiegen. Ebenfalls auf diesem Niveau landen der Semperit Speed-Life, der Fulda EcoControl HP und der Hankook Kinergy Eco K425.

Dicht darauf folgen Goodyear Efficient Grip und der Pirelli-Klassiker Cinturato P7. Neben dem Markenimage gibt es bei jedem der Reifen noch spezifische Stärken und Schwächen. So rollen beispielsweise der Goodyear und der Fulda besonders leicht ab und helfen damit Sprit zu sparen. Dafür büßen die beiden Eco-Reifen etwas Nasshaftung ein. Der Dunlop rollt deutlich schlechter, bietet dafür aber ausgezeichnete Eigenschaften auf trockener und nasser Straße.


Zielkonflikt Nasshaftung und Rollwiderstand

Der klassische Zielkonflikt zwischen Nasshaftung und Rollwiderstand ist noch immer spürbar, die Kunst einen Reifen zu entwickeln, der in keiner Disziplin elementare Schwächen zeigt, jedoch weit fortgeschritten. Doch noch gelingt nicht allen Herstellern der Spagat.

Im Mittelfeld fallen der Firestone mit schlechtem Rollwiderstand und mäßigen Leistungen im Trockenen sowie Kumho und Sava, letzterer eine der weniger bekannten Marken aus dem Hause Goodyear/Dunlop, negativ auf. Die beiden letztgenannten verlieren bei Nässe, wie zuvor schon der Vredestein, deutlich an Boden. Jedenfalls zuviel, um noch das begehrte GTÜ-Prädikat „empfehlenswert“ zu bekommen.

Die Ergebnisse im Überblick:

 http://gtue.de/sixcms/media.php/392/sommerreifentest_2012_ergebnisse.jpg


ADAC Winterreifentest ohne Überraschung (22.09.2011)

Der wichtigste Verbraucher-Indikator zum Absatz von Winterreifen in Deutschland war in den vergangenen Jahren der Reifen-Test des ADAC, der traditionell mit der Stiftung Warentest gemeinsam durchgeführt wird. Konnte uns der Test in den vergangenen Jahren immer mal wieder überraschen, bleibt dies in diesem Jahr weitgehend aus. Einzig das unterschiedliche Abschneiden des Pirelli Winterreifen in den beiden getesteten Dimensionen lässt Raum für kritische Nachfragen. Der Pirelli schafft in 195/65R15T einen Platz in der Spitzengruppe und darf sich nun mit dem Prädikat "besonders empfehlenswert" schmücken. Ganz anders das Bild in 175/65R14T. Hier kann der eben noch zum Spitzen-Winterreifen geehrte Reifen, gerade mal Teile der Konkurrenz im Low-Budget Segment hinter sich lassen. Die Topplätze werden in 195/65R15T von Continental, GoodYear, Semperit, Dunlop, Michelin und Pirelli belegt. Sehr ähnlich sieht es in der Kompaktwagen Dimension 175/65R14T aus. Auch hier kann Continental den Spitzenplatz sichern, dicht gefolgt von Michelin und Dunlop. Erwähnenswert ist, dass Michelin einmal mehr mit Fabelwerten in der Verschleisswertung beider Test-Dimensionen aufwarten kann. 

Die Testergebnisse im Detail:

http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx?ComponentId=25948&SourcePageId=6729


Erster Winterreifentest 2011 von GTÜ und ACE vorgestellt (08.09.2011)

Wie schon im Frühling zeichnet die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ), gemeinsam mit dem Auto Club Europa (ACE) als Erste einen Überblick über die aktuellen Winterreifen-Modelle. Getestet wurden acht Modelle namhafter Hersteller in der populären Reifengrösse 205/55R16 91H. GTÜ/ACE küren Goodyears neuste Kreation, den Ultra Grip 8 als Testsieger mit 225 von 250 möglichen Punkten. Dicht gefolgt vom Sieger der Disziplin Preis-/Leistungsverhältnis, dem Semperit Speed Grip 2 der trotz seines niedrigen Anschaffungspreises 223 von 250 möglichen Punkten einfahren konnte. Auf den Pläten folgen  Continental Winter Contact TS830, Dunlop Winter Sport 4D, Pirelli Snowcontrol Serie 3, Nokian WR03 und Michelin Alpin A4. Einziger Reifen im Test der nur bedingt empfehlenswert ist, wurde der Fulda Kristall Control HP mit 171 von 250 Punkten.

http://www.gtue.de/sixcms/media.php/392/winterreifentest_2011_ergebnisse.jpg


Luft für Autoreifen wird kostenpflichtig (22.07.2011)

Shell testet derzeit an drei Tankstellen nahe der holländischen Grenze Reifenfüllgeräte die für einen Euro fünf Minuten Pressluft spenden. Insgesamt gibt es derzeit bereits 200 Tankstellen mit entsprechenden Geräten. Die Wahl auf diese Tankstellen fiel, da dieser Service in Holland bereits seit langer Zeit kostenpflichtig ist. 


ADAC Sommerreifentest veröffentlicht (24.02.2011)

Der ADAC testet traditionell in zwei Reifendimensionen um die Kompaktklasse und die untere Mittelklasse abzubilden. In der Kompaktklasse stellten sich Continental PremiumContact 2, Uniroyal RainExpert, Michelin Energy Saver, Hankook Optimo k 715, Semperit Comfort Life 2, Apollo Amazer 3 G Maxx, Pirelli Cinturato P1, Firestone Multihawk, Kumho Solus KH 17, Barum Brillantis 2, Fulda Eco Control, Goodyear DuraGrip, Dunlop SP Street Response, Sava perfecta, Kleber Dynaxer HP3, Debica Passio 2 und Dayton D110 dem Vergleich.

Das begehrte Prädikat „sehr gut“ konnte diesmal keiner der Probanten für sich erringen. Gleich fünf Fabrikate wurden aber immerhin mit gut bewertet, darunter der Continental PremiumContact 2, gefolgt vom Uniroyal RainExpert und dem Michelin Energy Saver. Ebenso wurde Hankooks Optimo k 715 und Semperit Comfort Life 2 mit „gut“ geadelt.     Als "befriedigend" wertete der ADAC die Leistungen des Apollo Amazer 3 G Maxx, des Pirelli Cinturato P1, des Firestone Multihawk, Kumhos Solus KH 17, des Barum Brillantis 2, des Fulda Eco Control, des Goodyear DuraGrip und des Dunlop SP Street Response. Als "ausreichend" eingestuft wurden der Sava perfecta, der Kleber Dynaxer HP3 sowie der Debica Passio 2. "Mangelhaft" schnitt einzig der Dayton D110 ab.

In der Dimension 195/65 R15V, die von VW Golf über Mercedes C-Klasse bis Audi A4 ein breites Einsatzspektrum aufweist, erreicht der Vredestein Sportrac 3 mit einem "sehr ausgewogenem Fahrverhalten und der Bestnote auf Nässe" die Spitzenposition, die gezeigten Leistungen reichten allerdings auch nicht zur Bewertung „sehr gut“ sondern nur zu einem „gut“. Ebenfalls für. "gut" stufte der ADAC die gezeigten Leistungen des Bridgestone Ecopia EP 150, des Nokian V, des Maloya Lugano, des ContinentalPremiumContact2, des Dunlop SP Fast Response sowie des zum deutschen Continental Konzerns gehörigen Semperit Speed-Life. Auf den Plätzen, und mit einem "befriedigend" im Abschlusszeugnis landen der Michelin Energy Saver, der Firestone TZ 300a, Pirellis Cinturato P1, der Hankook KinERGY Eco K425, der Goodyear Efficient Grip und der Falken ZIEX ZE 912. Als "ausreichend" bewertet werden der Sava intensa HP und der Point S Summerstar 2. Abgeschlagen am Ende liegt der Chengshan CSR 66 ("mangelhaft") der mit einem 22 Meter längeren Bremsweg bei Nässe als der Testsieger aufzuwarten weiss, und den laut ADAC „bei Nässe allenfalls die chinesische Mauer stoppen kann“. Als Fazit kann man wohl die breiter aufgestellte Spitze und die geringere Preisspreizung positiv heranziehen. Bedingt durch geringere Export-Subventionen in Schwellenländern und steigenden Rohstoffkosten sinkt der preisliche Abstand der Schnäppchen von einst zu den Top-Fabrikaten immer mehr.

 Der komplette Test: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


Auto Zeitung testet sportliche Sommerreifen (16.02.2011)

In der beliebten Tuningdimension 225/45R17, die mittlerweile auch vielfach schon als Serienbereifung Verwendung findet, testete die Autozeitung 14 verschiedene Reifenmodelle von Premiumanbietern bis hin zu den Modellen für Sparfüchse. Testsieger wurde der Pirelli PZero der auf nasser Fahrbahn zu überzeugen wusste. Bestnoten beim Nassbremsen sowie bei der generellen Fahrsicherheit bei Nässe und im Nasshandling, kombiniert mit überdurchschnittlichen Fahrleistungen bei Trockenheit sicherten den Gesamtsieg. Auf Anhieb konnte GoodYear mit seinem neuen Top-Modell F1 Asymetric 2 eine Topplatzierung erzielen. GoodYear musste sich Pirelli nur hauchdünn geschlagen geben und konnte in wichtigen Disziplinen Einzelwertungssiege einfahren. Bei trockenen Strassenverhältnissen glänzt der F1 sowohl mit der besten Leistung beim bremsen als auch mit dem niedrigsten Rollwiderstand. Auf den Plätzen folgen in der Reihenfolge ihrer Platzierung Dunlop SportMaxx TT, Hankook S1 evo, Michelin Pilot Sport 3, Continental SportContact 3, Bridgestone Potenza S001, Nokian Z G2, Fulda SportControl, Sava Intensa UHP, Vredestein Ultrac Cento, BF Goodrich g-Force Profiler, Nexen N8000 und Firestone SZ 90.


Erster Sommerreifentest 2011 veröffentlicht (11.02.2011)

Ausserordentlich früh beginnt in diesem Jahr die Testsaison. Eröffnet wird dieses Testjahr von der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Getestet wurden neben dem Continental PremiumContact 2 der Pirelli Cinturato P7, der Dunlop  Fastresponse, der Nokian V, der Bridgestone Turanza ER 300 Ecopia, der Michelin Energy Saver und der Goodyear Effecient Grip. Klarer Testsieger ist der Continental PremiumContact 2 der in den Nassfahrdisziplinen mit Bestwerten aufweisen konnte und sich einen nicht mehr einzuholenden Vorsprung sicherte. Zweiter im Test wird der letztjährige Seriensieger Pirelli Cinturato P7 vor dem Dunlop Fast Response. Bridgestone schaffte nur noch aufgrund relativ guter Sicherheitseigenschaften ein "empfehlenswert" und landete hinter dem finnischen Nokian V auf dem 5. Platz. Die Energiesparspezialisten von GoodYear und Michelin landeten auf Platz 6 und 7.

Die Testergebnisse im Detail: http://www.gtue.de/sixcms/media.php/364/sommerreifentest_2011_ergebnisse.jpg


Reifen werden teurer (08.02.2011)

Gleich zu Beginn des Jahres wartet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) mit schlechten Nachrichten auf. Reifen werden sich im Laufe des Jahres 2011 erheblich verteuern. Die erste Preisrunde fand bereits im Dezember statt und betrifft damit die für das Frühjahr benötigten Reifen. Die nächsten Preisrunden sind bereits eingeläutet und werden sukzessive in der Umrüstphase des Frühjahrs umgesetzt. Dies betrifft dann allerdings eher die Verbraucher, die nicht frühzeitig umrüsten, da die Reifen für das kommende Frühjahr bereits im Handel sind. Langfristig wird sich der Handel und auch der Verbraucher auf kräftige Preiserhöhungen einstellen müssen, da der Preis für die nötigen Rohstoffe dramatisch angestiegen ist. Naturkautschuk notierte im Jahr 2009 noch bei € 1450,- je Tonne, im Jahr 2010 betrug der Mittelwert bereits € 2850,- je Tonne. Die Rohstoffbörsen der Welt erwarten im Verlauf des Jahres 2011 einen Wert von € 3900,- je Tonne. Zudem leiden die Kautschukproduzierenden Länder stark unter anhaltenden Überschwemmungen was die Verfügbarkeit der Rohstoffe stark einschränkt, während gleichzeitig speziell Chinas und Indiens Bedarf an Naturkautschuk stark ansteigt. Bereits heute benötigen diese beiden Länder ein Drittel der Weltproduktion allein für deren Produktion. Ein weiterer Kostentreiber ist der steigende Ölpreis der letzten Monate. Aus Öl werden die notwendigen synthetischen Kautschuke hergestellt.  


Winterreifenpflicht kommt (07.10.2010)

Es ist amtlich: Die Verkehrsminister der Länder haben anlässlich einer Tagung am 06. und 07. Oktober 2010 die rasche Einführung einer Winterreifen-Pflicht beschlossen. Eine entsprechende Neuregelung der Straßenverkehrsordnung, die auch für Lkw gelte, soll schnellstmöglich (voraussichtlich zum 15.10.2010) in den Bundesrat eingebracht werden,

Ziel sei es, eine "konkrete Winterreifen-Pflicht" einzuführen. Langfristig wolle sich Deutschland auch darum bemühen, dass Winterreifen europaweit einheitlich gekennzeichnet werden. Wie ein Sprecher des thüringischen Verkehrsministeriums sagte, soll die Winterreifen-Pflicht noch vor Weihnachten in Kraft treten, idealerweise vor dem ersten Schneefall im Bundesgebiet. Eine zeitliche Vorschrift soll es nicht geben. Verkehrsminister Ramsauer hatte bereits Mittwoch den Vorstoß zur Winterreifen-Pflicht angekündigt. Die Verkehrsminister reagierten mit dem Vorhaben auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg vom Sommer. Dieses hatte Vorschriften in der Straßenverkehrsordnung zur Bereifung in den Wintermonaten für zu vage und damit für verfassungswidrig befunden. Verkehrsminister Ramsauer erklärte nun, mit der Neuregelung der Straßenverkehrsordnung (StVO) solle festgelegt werden, bei welchen Wetterverhältnissen genau Winter- oder Ganzjahresreifen montiert sein müssen – beispielsweise bei Schneematsch oder Glätte. Bereits zuvor hatte Ramsauer deutlich gemacht, die StVO solle künftig auch genau festlegen, welche Reifen als Winterreifen gelten. In Frage kommen etwa sogenannte Matsch- und Schnee-Reifen oder Ganzjahresreifen. Bisher war in der StVO nur eine "geeignete Bereifung" gefordert und eine an die Wetterverhältnisse angepasste Ausrüstung.


ADAC veröffentlicht Winterreifentest (23.09.2010)

Keine Überraschung hält der diesjährige ADAC Winterreifentest bereit. Nachdem gestern der österreichische Automobil-Club den gemeinsamen Test veröffentlichte, kommen heute die deutschen Kollegen mit dem deckungsgleichen Ergebniss heraus.

Die Ergebnisse im Detail: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


ÖAMTC eröffnet Testsaison (22.09.2010)

Traditionell testen der österreichische und der deutsche Automobilclub gemeinsam Reifen. So auch dieses Jahr, der ÖAMTC darf einen Tag vor dem ADAC seine Ergebnisse veröffentlichen. In der Kompaktklasse wurde die Reifengrösse 185/65R15T, die beispielsweise auf der Mercedes A-Klasse und dem Opel Corsa Verwendung findet, einem Vergleich unterzogen.  13 Winter- und 2 Ganzjahresreifen konnten dabei Ihre Fähigkleiten demonstrieren.  Dabei erreichen 3 Produkte das begehrte "besonders empfehlenswert" und 8 (!) ein empfehlenswert. Nur ein Produkt fiel komplett durch, bezeichnenderweise handelt es sich hierbei um ein chinesisches Produkt das in Deutschland durch einen Internethändler vermarktet wird. So warnt der ÖAMTC auch folgerichtig Winterreifen nur nach dem Preis zu kaufen. Den Siegerkranz erringt diesmal, wie auch schon in den Jahren zuvor der vielfache Testsieger Dunlop Wintersport 3D, ebenfalls als empfehlenswert stufen die österreichischen Tester den GoodYear Ultra Grip 7+ wie den ESA Tecar Super Grip 7.

Die Ergebnisse im Überblick: http://www.oeamtc.at/index.php?type=article&menu_active=&id=1143433&display_mode=wide

In der breiteren 225/45R17H Version zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, auch hier gibt es arrivierte Testsieger, ein breites Mittelfeld und Versager aus Fernost. Die Spitze erringt ein Newcomer aus Frankreich. Michelins neuer Alpin A4 gewinnt nicht nur mit Bestnote sondern auch mit einem Fabelwert in der Verschleisswertung. Auf den Plätzen findet sich der Continental TS830P und der Dunlop Winter Sport 3D. NAch einem wiederum breiten Mittelfeld finden sich wieder die Schlusslichter aus China ein. Diesmal heissen die Verlierer Interstate Winter IWT-2 und Westlake SW601 Snowmaster.

Die Ergebnisse im Überblick: http://www.oeamtc.at/index.php?type=article&menu_active=&id=1143895&display_mode=wide

 


OLG Oldenburg kippt Winterreifenverordnung (14.07.2010)

Der für Bußgeldangelegenheiten zuständige 2. OLG-Senat hat in der zweiten Instanz einen Autofahrer vom Bußgeld wegen fahrens mit nicht geeigneter Bereifung frei gesprochen. Der betreffende Autofahrer war im November 2008 mit überhöhter Geschwindigkeit und Sommerreifen auf eisglatter Fahrbahn in ein Schaufenster gerutscht. Betreffender Autofahrer legte nach der erstinstanzlichen Verhängung eines Bußgeldes wegen fahrens mit nicht geeigneter Bereifung ein, Berufung ein. Das Oberlandesgericht gab diesem Einspruch nun Recht und begründete diese Entscheidung mit nicht ausreichender Eindeutigkeit in der Formulierung der Vorschrift. Das OLG konnte über die Verfassungmäßigkeit der Norm entscheiden ohne an das Verfassungsgericht weiterzuleiten, da es sich bei der Verordnung eben gerade nicht um ein Gesetz handelt, sondern nur um eine Rechtsverordnung.

Zum gesamten Urteilstext: http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/root.php4


Pannensets können Ersatz-/Notrad nicht gänzlich ersetzen (29.06.2010)

Der ADAC ist der Frage nachgegangen, welches die optimale Lösung im Falle einer Reifenpanne ist. Ob Pannensets, Runflat-Reifen oder Reserve bzw. Notrad die beste Mobilitätsgarantie darstellen.Für Pannensets spricht aus Sicht des Klubs ihr in der Regel geringes Gewicht und der geringe Platzbedarf. Jedenfalls konnte im Rahmen des Systemvergleichs kein Mehrverbrauch aufgrund des Mitführens eines Pannensets gemessen werden. Als Nachteil sieht derADAC, dass das verwendete Dichtmittel generell nur Stichverletzungen oder kleine Risse in der Lauffläche abdichten kann, bei Flankenbeschädigungen (zum Beispiel durch einen Bordsteinrempler) aber wirkungslos bleibt und bei Laufflächenablösungen, größeren Rissen, Gewebebrüchen oder undichten Ventilen ebenfalls nicht helfen kann. Und da zur Behebung der Panne das Fahrzeug verlassen werden muss, bestehe speziell bei einem Plattfuß auf der Fahrseite ein Sicherheitsrisiko. Das ist bei Runflat-Reifen gerade nicht der Fall, was als Plus  verbucht wird wie die obligatorische Kombination der Notlaufreifen mit einem Reifendruckkontrollsystem oder deren höhere Fahrsicherheit bei einem plötzlichen Druckverlust und hier insbesondere die Stabilität in Kurven. Als Nachteile der seitenwandverstärkten Reifen schlagen ein um bis zu 40 Prozent höheres Gewicht, ein schlechterer Fahrkomfort, höhere Kosten für die Anschaffung sowie deren Anfälligkeit für Montageschäden bzw. eine aufwendigere Montage zu Buche. Mühsam (vor allem bei schweren SUV-Rädern) und zugleich risikoreich wird der Wechsel auf ein vollwertiges Ersatzrad bzw. Notrad bei einer Panne beschrieben. Dafür aber biete zumindest das Ersatzrad im Falle einer Panne uneingeschränkte Mobilität, argumentiert der Automobilklub â€“ selbst nach extremen Reifenschäden (Laufflächenablösung, Reifenplatzer) könne man weiterfahren. Für Noträder gilt dies in eingeschränktem Maße, ist die Weiterfahrt doch nur mit eingeschränkter Geschwindigkeit erlaubt. Dafür sind sie leichter und benötigen weniger Platz als vollwertige Ersatzräder, beanspruchen aber aufgrund der unterschiedlichen Dimensionen von Fahrbereifung und Notrad unter anderem das Differenzial stärker als normal.  

„Ein Ersatzrad bietet bei allen Reifenschäden eine uneingeschränkte Mobilitätssicherung. Dies rechtfertigt auch den Kraftstoffmehrverbrauch, welcher durch das Mitführen des Ersatzrades entsteht. Das Notrad kann ebenfalls bei allen Reifenschäden als Pannenhilfsmittel eingesetzt werden. Allerdings nur mit einer beschränkten Mobilitätssicherung. Dies kann speziell in Regionen mit schwacher Infrastruktur zum Nachteil werden, wenn die erforderliche Reifengröße nur schwer verfügbar ist“, lautet das Fazit des Automobilklubs. Gleiches gelte auch bei den Runflat-Reifen und bei den Reifenpannensets. „Runflat-Reifen ziehen erhebliche Zusatzkosten und Komforteinbußen nach sich. Pannensets lassen sich generell nur bei einer Beschädigung in der Lauffläche wirksam einsetzen“, so der ADAC weiter, nach dessen Ansicht Reifenpannensets ein vollwertiges Ersatzrad oder ein Notrad nicht vollumfänglich ersetzen können, weil da die Mobilität nicht bei allen Pannenursachen gewährleistet ist.

 


Pirelli wird exklusiver Formel 1 Reifenpartner (23.06.2010)

Die Würfel sind gefallen, ab der Formel 1 Saison 2011 wird Pirelli exklusiv die Königsklasse des Motorsports mit Reifen ausrüsten. Damit kehrt der italienische Reifenfabrikant nach 20 Jahren zurück und ersetzt Bridgestone als alleinigen Lieferanten. Die Entscheidung war in dieser Form erwartet worden und überraschte nicht. Andere Bewerber wie Hankook und Kumho waren offenbar schon länger aus dem Rennen, Michelin wollte demnach nur wenn sich ein weiterer Lieferant gefunden hätte, mit dem sich ein Wettbewerb hätte austragen lassen können.


Wieder Förderung für die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern (05.05.2010)

Nun ist amtlich was bereits seit Februar als beschlossen galt, Finanz-, Umwelt- und Wirtschaftsministerium haben sich auf Modalitäten zur weiteren Förderung der Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern geeinigt. Diesel-FahrerInnen erhalten wie gehabt 330 Euro, wenn sie ihren Pkw mit einem Filter nachrüsten. Erstmals wird jetzt auch die Nachrüstung von leichten Nutzfahrzeugen gefördert. Alle, die ihren Diesel-Pkw in diesem Jahr bereits nachgerüstet haben, erhalten die Förderung rückwirkend, dazu gehören auch Wohnmobile mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen. Vorraussetzung ist unter anderem: Die Fahrzeuge wurden vor dem 1. Januar 2007 erstmals zugelassen. Neu beim Förderprogramm 2010 ist, dass erstmals auch Partikelfilternachrüstungen von leichten Nutzfahrzeugen mit 330 Euro bezuschusst werden können. Gefördert wird die Nachrüstung von Nutzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen, wie sie vor allem im innerstädtischen Lieferverkehr und dem Handwerk genutzt werden. Denn gerade diese sind in den Innenstädten am häufigsten unterwegs und tragen damit zur Feinstaubbelastung in Städten bei. Um die Förderung zu erhalten, müssen Nutzfahrzeuge vor dem 17. Dezember 2009 erstmals zugelassen worden sein und die Nachrüstung darf erst nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie erfolgen. Aktuelle Informationen hierzu werden in Kürze auf der Seite des BAFA unter http://www.bafa.de/bafa/de/ sowie auf der Seite des Bundesumweltministeriums unter   http://www.bmu.de zufinden sein. 


ADAC-Pannenstatistik: Mit 6,5 Prozent sind Reifen und Räder dabei (30.04.2010)

Die Abwrackprämie des Jahres 2009 hat sich auch in der Pannenstatistik des ADAC niedergeschlagen. Der gewachsene Neuwagenbestand mit naturgemäß relativ wenig Pannen und das gleichzeitige Verschwinden alter pannenanfälliger „Schätzchen" hat seinen Niederschlag gefunden. Wobei zu berücksichtigen ist, dass die ADAC-Statistik nicht repräsentativ ist und nur die 2,04 Millionen Pannen der Clubmitglieder des Jahres 2009 berücksichtigt. In die Wertung flossen ferner ausschließlich technische Defekte von Fahrzeugen der Zulassungsjahre 2004 bis 2009 ein. Die „Gelben Engel" wurden lediglich in 6,5 Prozent der Fälle wegen Schäden an Reifen und/oder Rädern kontaktiert. Die häufigsten Schäden entfielen mit weitem Abstand auf die allgemeine Elektrik (40,8 Prozent), Zündanlagen schlugen mit 10,8, Einspritzanlagen mit 9,1 und der Motor mit 7,6 Prozent zu Buche.


HU Plaketten werden nicht mehr zurückdatiert (22.04.2010)

Ab sofort erhalten in Hessen Fahrzeuge bei bestandener Hauptuntersuchung, unabhängig vom Fälligkeitsdatum, wieder eine für zwei Jahre gültige HU-Plakette. Das Bundesverkehrsministerium bewertet damit die höchst umstrittene bisherige Praktik, dass unabhängig vom Abnahmedatum die Plakette zwei Jahre ab letzter Fälligkeit erteilt wird, neu und hebt die alte Regelung auf. Das hessische Verkehrsministerium kritisierte diese Regelung seit Jahren als ungerecht und indirekte Bestrafung. Desweiteren wurde nicht in allen Bundeslländern die Regelung so umgesetzt wie in Hessen, das Saarland etwa klebt seit Jahren Plaketten mit zweijähriger Gültigkeit. Wer mit abgelaufener Plakette unterwegs ist, riskiert allerdings weiterhin ein Bußgeld. Ab zweimonatiger Überschreitung kostet eine überzogenen PKW HU 15,- Euro, ab vier Monate gar 25,- Euro. Mehr als acht Minate schlagen gar mit 40,- Euro und zwei Punkten im Verkehrssündenregister in Flensburg zu Buche. 


Auto Bild veröffentlicht die Ergebnisse des eigenen Sommerreifentest (12.03.2010)

Nach den Automobilclubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, veröffentlicht nun auch Auto Bild ihr eigenes Testergebniss für die Sommerreifensaison 2010. Die Motorjournalisten haben dazu 13 Sommer- und einen Ganzjahresreifen der Dimension 185/60 R15H bzw. T auf dem VW Polo getestet und setzen dabei, anders als andere Testorganisationen auf eine eher seltene Reifendimension. Als beste im Test machten die Fachjournalisten den Dunlop SP Sport Fast Response, den Continental PremiumContact 2 und den Kumho Ecsta HM KH 31 aus, und zeichneten diese mit dem Hinweis „vorBILDlich“ aus. Schwierigkeiten beim Test hatten auch diese Kandidaten in allen Prüfkriterien des neuen EU-Reifenlabels Topwerte zu erzielen, wie es in der aktuellen Ausgabe (10/2010) des Fachblatts heißt. Die Nässespezialisten von Dunlop und Continental erfüllen beim Thema Rollwiderstand gerade so die Vorgaben der Verbrauchsklasse F. Die Spritsparspezialisten von Goodyear und Michelin kommen dafür auf nasser Straße schnell ins Rutschen, heißt es weiter zu den Testergebnissen. Der Zielkonflikt im Reifenbau – Nassfahrverhalten gegen Rollwiderstand – bleibe demnach unüberwindbar, befanden die Auto-Bild-Tester. Daran ändere auch ein neues Siegel wie das EU-Reifenlabel nichts.

Details des Tests finden Sie in Heft 10/2010 der AutoBild

 


ACE testet Sommerreifen und klassifiziert nach EU Reifenlabel (10.03.2010)

Der Automobil Club von Europa hat in seinem diesjährigen Sommerreifentest erstmals das neue EU Reifenlabel mit ausgewiesen. Offenbar besteht hier noch erheblicher Bedarf an Verbesserungen für alle Reifenhersteller, insbesondere in Sachen Rollwiderstand. So überschreibt der ACE seinen Test mit: "Sommerreifentest weckt Zweifel an EU-Label". Die Referenz in Sachen Rollwiderstand stellt erwartungsgemäss der Pionier auf diesem Gebiet, Michelin. Bedenklich allerdings, dass selbst dieser  Reifen nur eine Einstufung in die Kategorie E, und damit in die fünfte von sieben Kategorien erreichen konnte. Etwa 25% des Kraftstoffverbrauchs eines jeden Fahrzeugs ensteht durch die Haftungskräfte der Reifen, womit dem Rollwiderstand der Reifen eine Schlüsselrolle bei der Reduktion von CO² Emissionen zukommt. Wir dürfen uns also auf enorme Verbesserungen in dieser Kategorie in den nächsten Jahren einstellen. Der Rest ist schnell erzählt: Testsiger bzw. als sehr empfehlenswert wurden folgende Reifen: 1. Continental Premium Contact 2 mit dem Bestwert auf nasser Fahrbahn.  2. Michelin Primacy HP mit dem Bestwert in Sachen Rollwiderstand, gemeinsam mit dem Bridgestone Turanza ER300 der widerum die Refernz auf trockener Fahrbahn für sich beanspruchen darf. 3. Dunlop SP Sport Fast Response & 4. Uniroyal Rain Expert.

 Alle Ergebnisse im Überblick: http://www.ace-online.de/der-club/news/sommerreifentest-weckt-zweifel-an-eu-label.html

 

 

 


Stiftung Warentest kommt zu eigenen Ergebnissen (01.03.2010)

Obwohl ADAC und Stiftung Warentest traditionell gemeinsam testen kommt Stiftung Warentest in der März Ausgabe ihres Test-Magazins auf eine andere Interpretation der Ergebnisse. Testsieger wird der Michelin Energy Saver der beim ADAC nur auf den besten Platz der "empfehlenswert" getesteten Reifen kam, und damit das begehrte "besonders empfehlenswert" verpasste. Der ADAC erklärte dies mit "etwas schwächer auf nasser Fahrbahn" was dann zur Abwertung führte, womit kein getesteter Reifen mehr ein besonders Empfehlenswert  erhalten kann. Die Stiftung Warentest legte bei ihrer Interpretation offenbar mehr Wert auf die Verbrauchswerte und den Verschleiss bei denen der Energy Saver die Bestmarken des Tests setzen konnte. Bemerkenswert sind die Ergebnissevon Ceat, Lassa, Interstate und Goodride, überraschen können sie aber auch nicht mehr. Keiner getesteten Reifen konnte ein besseres Ergebniss als "nicht empfehlenswert" erreichen. Ebenso ist der Gehalt an krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK, ist um ein vielfaches höher als bei europäischen Produkten. In einem Fall liegt der Wert bei 153,8 Milligramm pro KG statt wie bei europäischen Produkten üblich (und gesetzlich vorgeschrieben) unter 1 Milligramm. Als Fazit bleibt da wohl nur gefährlich und gesundheitsgefährdend. Den Verschleiss und Kraftstoffverbrauch eingerechnet sind diese Reifen auch noch teurer als entsprechende Top getestete Reifen dieses Tests.

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie hier:

http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Sommerreifen-Sechs-Reifen-patzen-1847449-1848478/ 


ADAC veröffentlicht Sommerreifentest 2010 (24.02.2010)

Der ADAC kürt in seiner neusten Ausgabe des Club Magazins Motorwelt den Pirelli Cinturato P6 zum Sieger der Reifendimension 185/65R15H. Eine Bestnote erhält der Energiesparreifen im Nassfahrverhalten und meistert damit den schwierigen Spagat zwischen geringem Rollwiderstand der damit verbundenen Energieeffizienz und dem fahren auf nassem Untergrund von alle getesten Produkten am besten. Eine Bestmarke setzt der Michelin Energy Saver in Sachen Rollwiderstand, muss sich aber dennoch mit einer Spitzenposition im Mittelfeld bzw. der Wertung "empfehlenswert" begnügen. Mit dem Interstate Touring und dem Goodride S06 schaffen zwar zwei Fabrikate vergleichbare Rollwiderstandswerte, versagen dafür aber auf ganzer Linie in allen anderen Disziplinen und erhalten ein "nicht empfehlenswert".

Die ausführlichen Ergebnisse: http://www1.adac.de/Tests/Reifentests/Sommerreifen/185_65_R15/tab.asp?ComponentID=280069&SourcePageID=280715

Zu einem ähnlichen Ergebniss kommt der Automobilclub auch in der beliebten Grösse 225/45R17. Den Testsieger stellt auch hier wieder Pirelli mit dem Cinturato P7 der in Sachen Rollwiderstand sogar den Michelin Pilot Sport 3 übertrumpfen kann. Den Bestwert im trockenen stellt Continental mit dem Sport Contact 3, den Bestwert bei Nässe markiert Dunlop mit dem Sport Maxx TT.

Alle Ergebnisse im Überblick: http://www1.adac.de/Tests/Reifentests/Sommerreifen/225_45_17/tab.asp?ComponentID=280168&SourcePageID=280689


Die Autozeitung eröffnet Testsaison 2010 (18.02.2010)

Als erstes Fachmagazin hat die Autozeitung in Ihrer Ausgabe 5/2010 einen Sommerreifentest veröffentlicht. Von 300 möglichen Punkten hat Continentals Premium Contact 2 beachtliche 262 Punkte erreicht. Die Tester attestierten ihm "überragende Nässeeigenschaften und Topleistungen im Trocknen." Dafür bildet er gemeinsam mit dem Sava Intensa das Schlusslicht in Sachen Rollwiderstand. In dieser Disziplin weiss der Michelin Energy Saver zu punkten und bringt es in Summe auf 221 Punkte.

Alle Ergebnisse ausführlich in Ausgabe 05/2010


ADAC testet Scheibenwischer (20.01.2010)

Wieviel kostet eine gute Sicht im Auto? Diese Frage stellt der ADAC in seinem Technik-Test Scheibenwischer und beschaffte zu diesem Zweck zehn verschiedene Scheibenwischersätze zu Preisen von € 4,- bis € 42,-. Das Ergebnis ist sicher keine Überraschung, die Deutlichkeit überrascht dann aber doch mit der die billigsten Wischer durch den Test fielen. Die € 4,- Version der Gummis schaffte nichtmal im Neuzustand ein streifenfreies Ergebnis. Testsieger wurde der Bosch Aerotwin der in allen Prüfdisziplinen sowohl bei Plus als auch bei Minusgraden klar dominierte. Das Fazit des ADAC fiel klar aus, Finger weg von Billigprodukten. Die genauen Ergebnisse finden Sie beim ADAC unter:

http://www1.adac.de/Tests/Zubehoertests/scheibenwischert_2010/tab.asp?ComponentID=277912&SourcePageID=277921

 


Die AU Plakette geht, das Nachweissiegel kommt (01.01.2010)

Mit Beginn des Jahres 2010 gibt es eine Neuerung in Hinblick auf die Abgasuntersuchung. Die Abgasuntersuchung ist nun Bestandteil der Hauptuntersuchung und wird nun nicht mehr mit der sechseckigen Plakette am vorderen Nummernschild ausgewiesen sondern mit einem Nachweisdokument nebst Nachweissiegel. Das bedeutet konkret, dass an keinem PKW mehr die Hauptuntersuchung durchgeführt wird, der nicht über eine aktuelle Abgasuntersuchung verfügt. Selbes Verfahren ist nicht ganz neu, sondern wird bereits seit 2008 bei Krafträder als AUK so durchgeführt.  


EU beschließt neue Reifenkennzeichnung (24.11.2009)

Das Parlament der EU hat am 24.11.2009 eine neue Kennzeichnungsverordnung für Autoreifen beschlossen. Mit der Kennzeichnung von Kraftstoffeffizienz, Sicherheitseigenschaften und Abrollgeräusch will die EU Reifennutzern die Entscheidung für spritsparende, sichere und leise Reifen ermöglichen. Die Kennzeichnung erfolgt mittels eines Labels, das sehr denen von Haushaltsgeräten ähnelt. Das Reifenlabel soll verbindlich ab dem 1. November 2012 für alle Neureifen eingeführt werden.


Im Sommer mehr "Reifenplatzer" (28.08.2009)

Bei sommerlichen Temperaturen häufen sich gefährliche Reifenplatzer, warnen die Unfallexperten der Dekra. Am schnellsten machen Reifen bei zu geringem Fülldruck schlapp. Davor schützt man sich am besten, wenn man vor längeren Reisen den Reifendruck überprüft und der Beladung anpasst. Franz Nowakowski, Reifensachverständiger der Dekra, nennt die Gründe für das höhere Reifenrisiko in der Reisesaison: „Treffen schnelle Autobahnfahrten, ein voll beladenes Fahrzeug und geringer Reifenfülldruck zusammen, wird es gefährlich. Muss der Reifen zu stark arbeiten, beginnt er zu walken und überhitzt sich. Dann droht der Reifen über kurz oder lang zu kollabieren.“ Besonders hoch sei dieses Risiko bei Reifen die älter als sechs Jahre sind. Die Dekra empfiehlt deshalb dringend, vor Antritt längerer Fahrten den Reifendruck am kalten Reifen zu kontrollieren und der Beladung anzupassen. „Mit 0,2 bar mehr im Reifen als die Betriebsanleitung vorgibt, ist man auf der sicheren Seite“, sagt Nowakowski. Aus Gründen der Sicherheit sollten Reifen, die älter als sechs Jahre sind, ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch mehr als die vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Profil haben, empfiehlt die Organisation weiterhin.


DEKRA baut Reifenkompetenz weiter aus (14.07.2009)

Die DEKRA Automobil GmbH hat ein neues, hochmodernes Reifengutachten-Labor in München eröffnet und baut damit ihre Position als führendes Institut für Reifengutachten in Deutschland aus. Das bislang in der DEKRA Außenstelle München Ost angesiedelte Labor ist nun im Reifenzentrum der Stahlgruber-Stiftung untergebracht. Zur Eröffnung wurde im Juli ein zweitägiger Reifen-Workshop mit Hochschul- und Reifenindustrievertretern  und Reifensachverständigen veranstaltet.


Reifenlabel kommt als Verordnung und nicht als Richtlinie (10.07.2009)

Die Europäische Union hat ihren Gesetzesvorschlag zur Einführung eines Reifenlabels, mit dem Reifen künftig hinsichtlich ihres Rollwiderstands, Nassbremseigenschaften und den von Ihnen verursachten Geräuschemissionen kenntlich gemacht werden sollen, nun dahingehend geändert, dass dieses Gesetz nun als Verordnung und nicht als Richtlinie in Kraft tritt. Auf diesem Weg muss das Gesetz nicht mehr durch die nationalen Parlamente in Kraft gesetzt werden sondern gilt sofort.


ADAC Sommerreifentest 2009 (27.02.2009)

Der ADAC testet 35 Sommerreifen und muss festestellen:

Mehr als ein Drittel der aktuell getesteten Sommerreifen ist nicht gut genug, um einen abgefahrenen Satz Reifen zu ersetzen. Acht von 35 untersuchten Reifen haben mit „bedingt empfehlenswert“ abgeschnitten.

Fünf mussten wegen ihrer schlechten Leistungen sogar mit „nicht empfehlenswert“ abgewertet werden. Meist liegt es am Fahrverhalten auf Nässe, wenn es zur Abwertung kommt (Kenda, Mabor, Wanli und Syron). Aber auch eine „Fünf“ auf trockener Fahrbahn erklärt manchmal das schlechte Abschneiden (Maloya). Testsieger im Format 185/60 R 14 H wurde der Fulda Carat Progresso, während der Michelin Primacy HP in der Größe 205/55 R 16 W dominierte. Der mitgetestete, gleich große Goodyear OptiGrip erzielte zwar noch bessere Werte, konnte aber wegen der niedrigeren Einstufung bei der Geschwindigkeit („V“) nicht mit den W-Reifen zusammen gewertet werden. Weitere elf Reifen erreichten im Test das begehrte ADAC-Prädikat „besonders empfehlenswert“.

Um einen Spitzenplatz im ADAC-Reifentest zu erhalten, kommt es darauf an, in möglichst allen Testdisziplinen gute Werte zu zeigen und in keiner einzigen schwach abzuschneiden. In der allgemeinen Diskussion spielt derzeit der Rollwiderstand der Reifen aus Umwelt- und Kostengründen eine große Rolle. Je niedriger der Rollwiderstand, desto geringer der Verbrauch. Darunter leiden jedoch meist die Nässeeigenschaften und der Bremsweg. Deshalb haben in den vergangenen Jahren einige Modelle von Michelin eher weniger gut abgeschnitten, weil sie zu extrem auf einen niedrigen Rollwiderstand hin getrimmt wurden. Anders in diesem Jahr: Mit einem ersten und einem zweiten Platz in den beiden Dimensionen hat der französische Hersteller gezeigt, dass es doch möglich ist, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit in einem Reifen zu vereinen. Der Sommerreifentest, den der ADAC zusammen mit der Stiftung Warentest durchgeführt hat, zeigt einmal mehr, dass der Preis beim Reifen nicht als Maß für die Qualität gelten kann. 

http://www.adac.de/mitgliedschaft_leistungen/motorwelt/m_archiv/Pressemeldungen/Sommerreifen_2009.asp?ComponentID=244322&SourcePageID=20057&location=32&TL=2


GTÜ nimmt Schneeketten unter die Lupe (10.12.2008)

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat nun gemeinsam mit der Zeitschrift ACE Lenkrad acht Schneeketten getestet. Im Test waren Ring- und Seilketten, die sich hauptsächlich durch die Art der Montage unterscheiden. Fazit des Tests: Der Preis macht letztlich den Unterschied aus. Die Filmer-Kette kann diesen Test für sich entscheiden, weil 30 Euro unschlagbar günstig sind und das Produkt auch keine großen technischen Schwächen hat – eine ideale Kette also für Autofahrer, die nicht ständig auf Schneeketten angewiesen sind. „Unser Tipp: Wer Ketten dauernd einsetzen muss, für den lohnen sich mit Sicherheit die teureren Produkte“, so die GTÜ. Und noch ein Tipp der GTÜ-Experten für den Ernstfall: Egal welche Kette letztlich zum Einsatz kommt, ohne eine Probestunde in der trockenen Garage könne die Montage schnell zu einer Sisyphus-Arbeit werden, denn das generelle Handling der Ketten ist gerade für Anfänger nicht immer ganz einfach.

Alle Ergebnisse finden Sie hier:

http://www.gtue.de/fm/366/schneekettentest_12-2008_ergebnisse.pdf


Erste Fahrverbote wegen falscher Bereifung verhängt (28.11.2008)

Wie der Alb Bote berichtet ist es am 24. November 2008 auf der schwäbischen Alb zu ersten Fahrverboten wegen falscher Bereifung durch die Polizei gekommen. Eine Autofahrerin kam auf verschneiter Fahrbahn ins  Schleudern und beschädigte zwei weitere Fahrzeuge. Eine andere sommerbereifte Autofahrerin musste vor einer Steigung gänzlich kapitulieren. Beiden sprach die Polizei Münsingen ein Fahrverbot aus.


GTÜ und ACE testen Scheibenreiniger (4.11.2008)

Im Zuge der Novellierung des §2 StVO wurde dem Autofahrer in Deutschland auferlegt sein Fahrzeug den Wetterverhältnissen entsprechend auszurüsten.  Die betrifft zum einen eine geeignete Bereifung aber im Winter auch ausreichend Flüssigkeit in der Scheibenwaschanlage. Zu diesem Zweck haben nun die Gesellschaft zur technischen Überwachun ung der Automobilclub von Europa acht Scheibenreiniger auf deren Reinigungsleistung und ihren Frostschutz geprüft. Klarer Sieger ist das Antifrost & Klarsicht Konzentrat von Sonax. Dabei haben die Tester die Scheibenreiniger nach unterschiedlichsten, sehr praxistauglichen Kriterien beurteilt und auch Gebrauchsanleitungen und den Geruch unter die Lupe genommen. Wie verständlich sind die Texte und was kann man mit den Mischungstabellen anfangen?
Im chemischen Teil der Untersuchung befassten sich die Tester mit der Frage, ob in den gebrauchsfertigen Mixturen Feststoffe ausfallen, wenn zur Mischung "hartes" also sehr kalkhaltiges Wasser verwendet wird. Im Übrigen zeigten die Testprodukte erfreulicherweise keine Auffälligkeiten bezüglich ihrer Lack- und Kunststoffverträglichkeit.
Bewertet wurde auch der Gefrierpunkt einer 1:1-Mischung und bei Fertigprodukten die Frage, ob Frostschutz bis zu minus 20 Grad Celsius gewährleistet ist - einer Temperatur, bei der auch unbeheizte Scheibenwaschdüsen ein gutes Reinigungsmittel noch problemlos auf die Scheibe sprühen sollten.

Alle Ergebnisse finden Sie hier:

http://www.gtue.de/fm/366/winterscheibenreiniger_11-2008_ergebnisse.pdf


Kein Rollwiderstandsunterschied zwischen Sommer- und Winterreifen (9.10.2008)

Just zur beginnenden Winterumrüstphase meldet der Reifenhersteller Continental das die Verringerung des Rollwiderstandes seit Langem eines seiner Hauptziele bei der Entwicklung von Winterreifen sei und es inzwischen gelungen ist bei der aktuellen Produktgeneration den früher nahezu unvereinbaren Zielkonflikt zwischen einem niedrigen Rollwiderstand und guter Haftung auf nasser Fahrbahn auf einem deutlich höheren Niveau zu lösen. „Das Ergebnis unserer kontinuierlichen Entwicklungsarbeit ist, dass zwischen den Sommer- und Winterreifen im Rollwiderstand kein Unterschied mehr besteht", erklärt Dr. Burkhard Wies, Leiter der Pkw-Reifenentwicklung weltweit von Continental. „Bei einigen unserer Modelle ist der Rollwiderstandsbeiwert von rund 1,0 cr bei Winterreifen sogar etwas geringer als der ihrer "Kollegen" für den Sommer", erklärt er. Für den des Öfteren fälschlicherweise dem vermeintlich höheren Rollwiderstand von Winterreifen zugeschriebenen Kraftmehrverbrauch mancher Autos während der kälteren Monate des Jahres hat Dr. Wies eine ganz andere Erklärung: Die Warmlaufphase des Motors sei im Winter zwangsläufig etwas länger als im Sommer, wodurch ein etwas höherer Kraftstoffverbrauch unumgänglich sei. Wer die Umwelt schonen und sicher ans Ziel kommen wolle, sollte daher auf jeden Fall Winterreifen montieren, rät Wies. „Und wenn möglich, den einen oder anderen Weg trotz schlechten Wetters zu Fuß erledigen", wie er ergänzt.


Ab 2009 auch Fahrzeug-Elektronik im HU Umfang (18.08.2008)

Neben den heute schon von den Überwachungsorganisationen geprüften Komponenten wie Reifen, Auspuff und Bremsen wird ab 2009 auch die Elektronik aller Pkw bei der Hauptuntersuchung überprüft. Betroffen sind allerdings nur Fahrzeuge, die nach dem       1. April 2006 neu zugelassen wurden. Damit soll dem wachsenden Elektronikanteil moderner Autos Rechnung getragen werden.


Laut GTÜ häufig Mängel an Reifen, Rädern und Achsaufhängungen

Mehr als 54 Prozent der von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) im ersten Halbjahr 2008 untersuchten Pkw waren mit Mängeln unterwegs. Bei 17,2 Prozent der Autos stellten die Prüfingenieure sogar erhebliche Mängel bis hin zur Verkehrsunsicherheit fest. Lediglich 45,9 Prozent der geprüften Pkw gingen ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung. Die meisten festgestellten Mängel entfielen dabei auf das Segment Beleuchtung und Elektrik, wo über alle Altersklassen hinweg bei 23,2 Prozent der im ersten Halbjahr geprüften Fahrzeuge Defizite festgestellt wurden. Auf Platz zwei liegen Mängel an der Bremsanlage mit 17,8 Prozent (Vorjahr 19,2) und an Achsen/Räder/Reifen/Aufhängungen mit ebenfalls 17,8 Prozent (Vorjahr 18,5). Platz drei belegen die Umweltbelastungen, wie Motorabgase, Ölverluste, Lärmentwicklung etc. mit 16,9 Prozent (Vorjahr 16,5). Auf dem letzten Platz der aktuellen GTÜ-Liste finden sich Mängel an Fahrgestell/Rahmen/Aufbau mit 10,8 Prozent (Vorjahr 10,8).

Die aktuelle Auswertung sieht die GTÜ vor dem Hintergrund des steigenden Pkw-Durchschnittsalters, das heute bei acht Jahren liege, zudem als Bestätigung dafür, dass sicherheitstechnische Risiken vor allem von älteren, ungepflegten Pkw ausgehen: Denn während die GTÜ-Prüfer an 100 Pkw bis zu einem Alter von drei Jahren durchschnittlich 23 Mängel aufspürten, diagnostizierten sie an 100 Autos mit einem Alter von über neun Jahren rund 231 Mängel. Insgesamt sollen in der Altersgruppe über neun Jahre 72,6 Prozent aller untersuchten Pkw mit Mängeln unterwegs sein – 24,9 Prozent wiesen demnach erhebliche Mängel auf oder waren gar verkehrsunsicher. Nur 27,4 Prozent der Pkw dieser Altersgruppe waren ohne Mängel. Betrachtet man das Gesamtergebnis der GTÜ-Hauptuntersuchung im ersten Halbjahr 2008, so bedeute dies, dass bei einem derzeitigen Gesamtfahrzeugbestand von rund 42 Millionen Pkw acht Millionen gravierende Mängel aufweisen und dass rund 23 Millionen Pkw reparaturbedürftig sind. „An Service- und Reparaturkosten zu sparen, darf nicht zulasten der Verkehrssicherheit gehen. Nicht ohne Grund fordert die GTÜ deshalb eine jährliche Hauptuntersuchung für alle Fahrzeuge, die älter als neun Jahre sind“, so die Überwachungsorganisation.


Abgenutzte Stoßdämpfer erhöhen Aquaplaninggefahr

Der Stoßdämpferhersteller Kayaba der durch seine Marke Monroe sowohl in der Erstausrüstung als auch im Ersatzgeschäft bei praktisch allen Fahrzeugherstellern vertreten ist, weist darauf hin, dass defekte Stoßdämpfer die Aquaplaninggefahr erhöhen können. Bei Fahrversuchen des TÜV wurde ein Aufschwimmen des Fahrzeugs demnach bei einer 15 Prozent oder 16 km/h geringeren Geschwindigkeit festgestellt, als der Testwagen mit defekten Dämpfern unterwegs war. Wenn die Dämpfer nicht mehr richtig funktionieren, könne es passieren, dass ein Fahrzeug – abhängig von Wassertiefe, Reifenprofiltiefe und Automodell – schon ab 77 km/h aufschwimme. „Verschlissene Stoßdämpfer können die Räder nicht fest genug auf die Straße drücken, ein Wasserkeil schiebt sich unter den Reifen", erklärt Hans-Jürgen Link von Kayaba. Seinen Worten zufolge verlieren Autos mit schwachen Dämpfern darüber hinaus die Lenkfähigkeit und driften zum Straßenrand. Aber auch wenn man geradeaus fahre, könne der Bodenkontakt des Reifens abreißen. „Schnell kann der Wagen dabei ins Schleudern kommen. Deshalb sollte man die Stoßdämpfer regelmäßig überprüfen und mangelhafte auswechseln lassen", empfiehlt das Unternehmen.


Mietwagen und Winterreifen

Das Amtsgericht Landau hat entschieden. Im professionellen Mietwagenverleih müssen Leihfahrzeuge mit an die Jahreszeiten angepasster Ausrüstung verliehen werden. Im Klartext bedeutet dies, dass Kunden darauf vertrauen können im Winter Winterreifen auf ihrem Leihwagen vorzufinden.  Der ADAC meldet hingegen es bestehe keine Pflicht für Mietwagenverleiher Mietwagen mit Winterreifen auszurüsten, allein der Fahrer sei verantwortlich wie das Fahrzeug ausgerüstet werde. Mieter könnten gegen Aufpreis Fahrzeuge mit Winterreifen mieten.  Das OLG Hamburg hat nun eine dem gegenläufige Auffassung erklärt indem es einen Mieter eines Mietwagens der einen Unfall verursachtevon der Selbstbeteiligung befreite obwohl es ihm eine Teilsschuld anlastete. Das Fahrzeug war trotz winterlicher Strassenverhältnisse mit Sommerreifen unterwegs.


Zu Hause gelagerte Reifen nicht durch die Hausratversicherung abgedeckt

Gemäß den Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen (VHB 2000) besteht für im Haus eingelagerte Sommerreifen im Falle eines Diebstahls kein Versicherungsschutz. Darauf weist die Rechtanwaltskanzlei Bach, Langheid & Dallmayr unter Bezug auf ein Urteil des Amtsgerichts Köln vom 11. Dezember 2007 (Aktenzeichen: 120 C 498/07) hin. „Zu beachten sind die Unterschiede z.B. zwischen den VHB 84 und den VHB 2000. Nicht versichert sind nach § 1 Ziff. 6 b) VHB 2000 Kraftfahrzeuge aller Art und Anhänger sowie Teile und Zubehör von Kraftfahrzeugen und Anhängern. Anders war die Regelung noch in den VHB 84, die lediglich einen Risikoausschluss für Kraftfahrzeuge und Anhänger vorsahen. Nach den VHB 84 galten demontierte Bestandteile als Zubehör, so auch demontierte Sommer- oder Winterreifen aufgrund der engen Auslegung der Ausschlussklausel in § 1 Ziff. 4 VHB 84 als mitversichert (BGH VersR 1996, 747). In den VHB 2000 ist nun ausdrücklich das Zubehör hingegen vom Ausschluss umfasst. Dies ist nun nach den VHB 2000 ausdrücklich anders. Dies führt mithin zu einer Einschränkung des bisherigen Versicherungsumfangs“, kommentiert die Kanzlei das aktuelle Urteil.


GTÜ testet Scheibenwischer (23.7.2008)

Nicht jeder Scheibenwischer hält was er verspricht: Vor allem besonders preiswerte Produkte aus lassen. Lediglich im Langzeittest neigten die Probanden bei fortgeschrittener Dauerlaufzeit zu Schlierenbildung.

Mit Bravour bestanden die Markenprodukte der oberen Preisklasse die harten Praxistests. Das Wischbild war durchgängig gut bis sehr gut. Im Dauerlauf traten erst nach 24 Stunden überhaupt leichteSupermärkten enttäuschen und sind ihr Geld nicht wert. Bei einem umfangreichen Praxis- und Labortest der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der Zeitschrift „ACE Lenkrad“ mussten sieben Wischer aus drei Preiskategorien ihr Können unter Beweis stellen (siehe Tabelle „Ergebnisse Scheibenwischertest 2008“).

Die so genannten Billigwischer unter den Testkandidaten waren den Prüfungen häufig nicht gewachsen. Bereits neu kam es bei nasser Scheibe zu Schlierenbildung. Doch das ist nicht das einzige Problem: Mit fortlaufendem Test begannen die Billigheimer auf nasser wie auf trockener Scheibe zu quietschen und zu rubbeln. Bei der Korrosionsprüfung im Labor neigten die Gestelle schnell zu Rostbildung. Auch beim Hochgeschwindigkeitstest auf der Autobahn hinterließen die Wischer aus dem Supermarkt kein gutes Bild: Sie schlierten und ein Produkt hob schon bei rund 100 Stundenkilometer leicht von der Scheibe ab.

Anders hingegen die Markenwischer der mittleren Preisklasse. Sie absolvierten den Autobahntest auch bei hohem Tempo überwiegend geräuschlos, die Wischbilder konnten sich bei allen Kandidaten sehen  Schlierenbilder auf. Darüber hinaus waren die Kandidaten in dieser Disziplin auch noch absolut leise.

Fazit der GTÜ-Experten: Die Devise „Geiz-ist-geil“ zahlt sich bei Scheibenwischern nicht aus. Deshalb ist bei Billigwischern Vorsicht geboten. Beim Kauf neuer Wischer lieber etwas mehr investieren, denn gute Sicht bei allen Wetterbedingungen dient auch der Sicherheit im Straßenverkehr.

Alle Ergenisse finden Sie hier:

 http://www.gtue.de/fm/366/ergebnisse_scheibenwischertest_2008.pdf

 


Hochdruckstrahler, falsche Pflegemittel und andere Gefahren für Reifen (1.8.2008)

„Reifen sind ein wenig wie Elefanten, sie haben eine dicke Haut, aber auch ein gutes Gedächtnis“, erklärt Wolfgang Schiwietz, Leiter Technik & Tuning beim japanischen Reifenhersteller Yokohama. Viele Beschädigungen, die im Alltag durch unsachgemäßen Umgang oder unsachgemäße Pflege entstehen, sind nicht sofort zu sehen, da sie den Reifenunterbau in Mitleidenschaft ziehen oder im Verborgenen die Materialstruktur des Gummis. Viele Kleinigkeiten können sich so über die Jahre bis zum Totalausfall des Reifens aufaddieren – es kommt zum gefürchteten Reifenplatzer.

Doch wo drohen überhaupt Gefahren für die Pneus? „Dass man sich etwa nicht nur mit einem schmalen Teil des Reifens auf den Bordstein stellen sollte, wissen die meisten“, erläutert Schiwietz. „Nicht jedoch, dass auch beim Saubermachen Risiken drohen.“ Oft gut gemeint sei zum Beispiel der intensive Einsatz des Hochdruckreinigers. Besonders Offroadfahrer nutzen den „scharfen“ Wasserstrahl, um ihre Räder von Schlamm und Dreck zu befreien. Hier sollte man aber Vorsicht walten lassen, denn ein ausreichender Abstand (ca. 40 cm) zur Reifenflanke muss unbedingt eingehalten werden, sonst kann das schnell zu nachhaltigen Schäden des Flankengummis führen.

Neben mechanischen lauern beim Waschen auch chemische Schäden durch ätzende oder lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel, welche man deshalb meiden sollte. Wer säurehaltiges Felgenspray einsetzt, muss unbedingt darauf achten, nicht die Reifen zu benetzen. „Wenn doch einmal etwas daneben geht, am besten gleich mit klarem Wasser gründlich abspülen, auf keinen Fall durchtrocknen lassen“, so der Rat des Yokohama-Profis. Ganz andere Risiken lauern dagegen beim Einsatz von Reifenspray zur optischen Auffrischung. Zwar greift dieses das Gummi nicht an, sorgt aber für erhebliche Rutschgefahr, wenn es versehentlich auf die Lauffläche kommt. Kleiner Tipp von Schiwietz: „Vorderreifen beim Auftrag nicht eingeschlagen lassen, so dass sie mit dem Radkastenkante eine Linie bilden, so geht nichts so leicht daneben.“
Wenn man sowieso am Auto beschäftigt ist, sollte man gleich die Gelegenheit nutzen, um den Luftdruck zu überprüfen. „Schon eine geringfügige Unterschreitung kann die Lebensdauer eines Reifens um bis zu 10.000 Kilometer senken“, mahnt Wolfgang Schiwietz. „Zudem steigt durch den erhöhten Rollwiderstand auch der Verbrauch, so dass man gleich doppelt Geld verschenkt.“ Der richtige Reifenfülldruck, oder auch bis zu 0,2 bar mehr, schont nicht nur das Portmonee, sondern durch geringeren Spritkonsum und damit niedrigere Emissionen die Umwelt. Ferner ist nur so ein optimales Fahrverhalten garantiert. Deshalb sollte spätestens alle zwei Wochen und zusätzlich vor größeren Fahrten gecheckt werden, ob noch genügend Luft in den Reifen ist. Sonst kann es unter Umständen kritisch werden, wenn es zum Beispiel mit dem voll beladenen Pkw in den Urlaub geht. Zur schnellen Kontrolle unterwegs empfiehlt Yokohama einen tragbaren Reifendruckprüfer, wie es ihn für wenige Euro überall im Fachhandel gibt.


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