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Wissenswertes rund ums Auto, Motorrad, Reifen und Räder

Auf dieser Seite erfahren Sie aktuelle Informationen rund um die Themen Auto, Motorrad, Reifen und Räder

 


Schlag auf Schlag in der Testsession 2017 (22.02.2017)

Mit der Autozeitung hat das nächste Magazin Ergebnisse seines aktuellsten Sommerreifentest vorgelegt. Genau wie der ADAC hat die Autozeitung alle Testreifen direkt aus dem Fachhandel bezogen. Hintergrund sind die Mogeleien und Ungereimtheiten von Nokian bei Reifentests im vergangenen Jahr. Nachteil dieses Verfahren ist es, dass so mancher Reifen bei Testbeginn im Fachhandel noch nicht oder auch nicht mehr verfügbar waren. Insofern fehlen bei den zehn Kandidaten in der Größe 215/55 R17 W/Y einige Neuheiten. Doch so glaubt man, einem möglichen weiteren Vertrauensverlust der Verbraucher in die Automobil-/Reifen-/Testindustrie vorbeugen zu können. Um Transparenz bemüht, weisen die Tester bei auch noch darauf hin, dass es sich bei den getesteten Hankook-Reifen Ventus Prime laut Hersteller um eine "sehr frühe Charge" der Produkte handeln soll, die noch den ursprünglich für die Erstausrüstung ausgegebenen Anforderungen entsprächen. "Das konnten wir jedoch am Reifen selbst nicht erkennen – ebenso wenig wie Verbraucher es könnten", erklären sie ihren Lesern. Hankook habe jedoch versprochen, für den Ersatzmarkt bereits eine Mischung zu verwenden, die mehr Nasshaftung generiert. Das macht neugierig auf das Kräftemessen dieses Modells, das letztlich einen Mittelfeldplatz belegt. Als Bester im Spagat zwischen den beiden Wertungskategorien nass/trocken erweist sich Michelins Primacy 3, der in Summe 256 der maximal 300 möglichen Punkte erreicht. Hinter ihm kommen Continentals Premium Contact 5 als Zweiter sowie Goodyears EfficientGrip Performance und Pirellis Cinturato P7 Blue als gemeinsame Dritte ins Ziel. Allen vieren, sowie Nokians zLine auf Platz fünf sowie dem eingangs erwähnten Hankook verleiht die Autozeitung das Prädikat "sehr empfehlenswert".

Kleine Anmerkung des Schreibers: Warum haben Reifen für Erstausrüster eine schlechtere Nasshaftung als die Reifen für den Ersatzmarkt? Bedeutet dies im Umkehrschluss eine bessere Energieeffizienz? Etwa für Homologationsfahrten?  


"Mehr Licht als Schatten" im ADAC Sommerreifentest (21.02.2017)

Vermutlich hat der ADAC noch nie so früh seinen Sommerreifentest veröffentlicht wie in diesem Jahr. Für die diesjährige Ausgabe hat der Automobilclub und seine europäischen Partnerclubs insgesamt 31 Reifenmodelle unter die Lupe genommen: 16 davon in der Dimension 195/65 R15 91V für Fahrzeuge der Mittelklasse wie den VW Golf, der auch als Testfahrzeug herhalten musste, sowie 15 in der Größe 215/65 R16 98H für SUV wie den VW Tiguan der ebenfalls als Testfahrzeug fungierte. Knapp ein Viertel aller Kandidaten wertet der Automobilklub letztlich als "gut", die überwiegende Mehrheit der Probanden schneidet "befriedigend" ab und nur zwei müssen mit der Note "ausreichend" leben, während lediglich einer gar als "mangelhaft" eingestuft wird.

Mehr in der März Ausgabe der ADAC Motorwelt oder unter:  https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/sommerreifentest_2017.aspx?ComponentId=288926&SourcePageId=6729

 


AutoBild veröffentlicht Scheibenreiniger Test der GTÜ (24.01.2017)

Die Gesellschaft für Technische Überwachung testete Scheibenreinigungsmittel für PKW. 10 Produkte von Tankstellenketten, Lebensmittelmärkten und Automobilausrüstern mussten sich in diesem Test beweisen und berechnen lassen. Als besonderes Bonbon berechneten die Tester die Kosten pro Reinigungsvorgang. Die besten Noten erzielte Sonax AntiFrost und KlarSicht, und das gleich in den drei wichtigsten Kategorien mit Bestnote. Das Produkt von Jet kommt zwar nahe an das Gesamtergebnis von Sonax, kostet allerdings pro Reinigung rund 20% mehr. Alle anderen Produkte landen abgeschlagen hinter dem Spitzenduo. Die Ergebnisse im Detail können Sie in der AutoBild nachlesen oder https://www.gtue.de/Presse/Pressemitteilungen/72126.html?nav=55959

 


Werkstatt des Vertrauens 2017 (11.11.2016)




Zum fünften Mal in Folge wählten uns unsere Kunden zu ihrer Werkstatt des Vertrauens. Vielen Dank allen Kunden und Vertrauensspendern. Wir geben alles um auch bei nächster Gelegenheit Ihr Vertrauen zu erhalten.


Winterspezialisten für SUV´s unter der Lupe der Auto Motor und Sport (30.09.2016)

Nach seinem Test von Ganzjahresreifen für SUVs hat sich Auto Motor und Sport nun auch "richtige" Winterreifen für diese Fahrzeuggattung vorgenommen. Wenig verwunderlich ist dabei dieselbe Dimension 215/60 R17 H/V auf dem gleichen Testfahrzeug (Opel Mokka) unter die Lupe genommen worden. Zu beweisen hatten sich die insgesamt zehn Probanden dabei einmal mehr auf Schnee, bei Nässe und auf trockener Fahrbahn sowie im Kapitel Umweltwertung. Dem Ideal von maximal zehn Gesamtpunkten ist dabei letztlich Continentals "WinterContact TS 850 P SUV" am nächsten gekommen. Hinter dem von AMS als "sehr empfehlenswert" eingestuften Testsieger kommen als "empfehlenswert" Nokians "WR D4" als Zweiter sowie die beiden Modelle "UltraGrip Performance" und "Winter Sport 5 SUV" aus dem Goodyear-Dunlop-Konzern als gemeinsame Dritte ins Ziel.


Sommerreifen gewinnt AutoBild Ganzjahresreifentest (29.09.2016)

Schlag auf Schlag geht es derzeit in den Redaktionsräumen der AutoBild zu. Gerade noch veröffentlichte man den ersten Teil des Winterreifentest und kündigte den zweiten an, da kommt der Ganzjahresreitest daher.

Gegenüber 2015, bei dem die Dimension 195/65 R15 im Fokus gestanden hatte, haben die beiden damals die Plätze eins und zwei unter sich ausmachenden Modelle Goodyear "Vector 4Seasons" und Michelin "CrossClimate" beim diesjährigen Produktvergleich des Blattes in der Größe 205/55 R16 ihre Rangfolge getauscht. Damit hat nun ein "Sommerreifen" einen Ganzjahresreifentest gewinnen können, schließlich spricht der französische Hersteller beim Marketing für seinen "CrossClimate" von einem Sommerreifen, der auch als Winterreifen zugelassen sei. Der CorssClimate trägt er gleichermaßen eine M+S-Kennung sowie das Schneeflockensymbol und ist damit ganz offiziell ein Winterreifen, zumal das Gesetz die Kategorie Ganzjahresreifen gar nicht kennt. Wie dem auch sei: Der Michelin-Reifen kann sich mit der Beurteilung "vorbildlich" jedenfalls den Sieg beim aktuellen AutoBild-Ganzjahresreifentest sichern und die Konkurrenz auf die Plätze verweisen.


AutoBild sortiert 23 Reifen wegen mangelhaftem Nassbremsen aus dem Test aus (27.09.2016)

Wie immer testet AutoBild umfangreich und in zwei Publikationsschritten. Schritt eins ist nun veröffentlicht und sortiert die ersten 23 Reifen aus seinem Test aus. Die Begründung hierfür sieht AutoBild im Nassbremsen. Bester in dieser Disziplin wurde Continentals TS860 und wer dessen Nassbremsleitung um mehr als 20% überschritt, flog raus. 23 Modellen blieb die Tür zu Q2 verschlossen.

Getestet wurde in der Dimension 205/55R16 und unter den aussortierten finden sich zahlreiche Produkte eher weniger bekannter oder verbreiteter Labels. Getroffen hat es denkbar knapp aber auch Kumhos WinterCraft WP51 sowie Debicas "Frigo HP" sowie Vikings "SnowTech II" . Weitere Versager sind:  Nankangs "SV-2 Winterplus", Starfires "W200" oder Nexens Winguard Snow G WH2. Im Umkehrschluss bedeuten 23 Versagr natürlich auch, dass  27 Winterreifen sich nun im Finale beweisen können. Ein Ganzjahresreifen findet sich in der ilustren Runder der Schneespezialisten mit Goodyears "Vector 4Seasons 2. Generation" unter den Endrundenteilnehmern auch.


Nokian CEO legt Ämter nieder (27.09.2016)

Ari Lehtoranta legt zum Ende des Jahres seine Ämter bei Nokian Tyres nieder. Damit muss sich der finnische Reifenhersteller nach nur 27 Monaten schon wieder einen neuen President und Chief Executive Officer (CEO) suchen. Lehtoranta, der vor gut zwei Jahren von Kone zum finnischen Reifenhersteller wechselte und dort am 1. Oktober 2014 Verantwortung von seinem Vorgänger Kim Gran übernahm, wolle sich neuen Aufgaben außerhalb von Nokian Tyres stellen, heißt es dazu. Er wolle seinen Verpflichtungen bei Nokian Tyres aber noch bis zum Ende dieses Jahres nachkommen. In der Zeit von Ari Lehtoranta an der Spitze von Nokian Tyres fielen vor allem das Bekanntwerden umfassender Reifentestmanipulationen seitens des finnischens Herstellers.


Nachtrag zum Testergebnis des Nokian WR D4 (23.09.2016)

Das Thema der Glaubwürdigkeit von Reifentests begleitet die Branche bereits seit Anfang des Jahres. Fachmedien registrieren bei vielen Handelsakteuren eine Verfestigung der Skepsis gegenüber den Prüfeinheiten und Testabläufen. Den Höhepunkt erlebte die Diskussion im Bekenntnis der Geschäftsführung des Nokians Konzerns zu Manipulationen bei Reifentests. Dass im aktuellen Test von AutoZeitung und GTÜ erneut Auffälligkeiten beim Testkandidaten Nokian WR D4 bestehen, sorgt in Kreisen der Branche erneut für Unmut.

Trotz deutlicher Abweichungen im Nachtest erhält das finnische Gummi ein "sehr empfehlenswert". Nokian spricht von "produktionsbedingten Abweichungen". Stéphane Clepkens, Product Manager Centrale Europe, berichtet auf Anfrage der Fachzeitschrift "Gummibereifung": "In unserem Austausch mit der AutoZeitung haben wir per Mail am 21. Juni darauf hin gewiesen, dass wir den Produktionsprozess in unserem russischen Werk anpassen mussten. Im Zuge der Produktionsumstellung haben wir Tests durchgeführt, diese haben sehr kleine Abweichungen ergeben. Die Abweichungen von 6 Prozent decken sich nicht mit dem, was wir getestet haben." Die AutoZeitung kommentiert die Abweichungen wie folgt: "Wir bemerkten, dass es Fertigungsschwankungen von Werk zu Werk gibt. So wies der von Nokian gelieferte WR D4 aus finnischer Produktion einen um 6,5 Prozent besseren Nassgriff auf als das gekaufte Produkt aus einem russischen Werk." Laut Nokian soll es ab der Produktionskennziffer DOT 2116 keine Unterschiede zwischen den beiden Werken mehr geben. Auf Nachfrage der Redaktion, warum der Reifen trotz signifikanter Abweichungen im Test belassen und mit "sehr empfehlenswert" beurteilt wurde, versichert das Test-Team der AutoZeitung, dass das Leistungsvermögen auch des Gummis aus russischer Fertigung der genannten Bewertungskategorie entspricht.


AutoZeitung und GTÜ diesmal nur das zweitschnellste Testmedium (23.09.2016)

Nachdem in den Vorjahren AutoZeitung und GTÜ ihren gemeinsamen Test als erste veröffentlichten und damit den langen Reigen an Reifentests im Herbst eröffneten, haben beide in diesem Jahr das Nachsehen hinter dem ADAC. Dafür haben Autozeitung und GTÜ aber das neuste Produkt des langjährigen Winterreifenmarktführers Continental im Test, ander als der ADAC der auf den Siegertypen der Vorjahre verzichtet.  

Getestet wurden insgesamt 13 Winter- und ein Ganzjahresreifen der Größe 205/55 R16. Es siegt mit deutlichem Abstand der Continental TS 860. Der Conti ist sehr "stark auf Schnee, top auf Wasser und effizient". Auf Platz 2 folgt dann schon der Nokian WR D4. Dieser bremse stark auf nasser und trockener Piste. Erwartet stark erweist sich der Nokian-Reifen auf Schnee. Ein "sehr empfehlenswert" erhält auch der Pirelli Cinturato Winter. "Der Pirelli fährt bei Nässe und Schnee ganz vorne mit". Schwächen zeige er aber auf trockener Piste.

Im weiteren Ranking platzieren sich die "sehr empfehlenswerten" Goodyear UltraGrip 9 ("sehr guter Allrounder"), Michelin Alpin 5 ("Klasse Balance im Schnee und bei Nässe", aber "Durchschnitt im Trockenen"), der Sommerreifen mit Wintereigenschaften Michelin CrossClimate ("super im Trockenen, gut bei Nässe, ausreichende Leistung auf Schnee"), Dunlops WinterSport 5 ("viel Grip auf verschneiter Piste", "bei Nässe und Trockenheit weniger griffig").

Als "empfehlenswert" werden noch der Bridgestone Blizzak LM001 ("gut im Trockenen, aber langer Bremsweg", "ist es nass, fehlt es an Grip") und der koreanische Nexen Winguard Snow G WH2 ("guter Schneegrip, agil im Trockenen", bei Regen mit Schwächen") eingestuft.

Nur bei "bedingt empfehlenswert" sind laut AutoZeitung und GTÜ Kumhos WinterCraft WP71 ("kurze Bremswege", aber "bei Nässe passt Leistung nicht"), und der Vredestein Wintra Xtreme S ("Nässedefizite werfen trotz guter Trockenperformance zurück") sowie der GT Radial Champiro WinterPro HP ("auf Schnee unharmonisch, langer Trockenbremsweg"). Völlig durchgefallen ist Westlakes SW618, er ist "nicht empfehlenswert": "Kaum Grip im Schnee unsicher im Regen, sehr hoher Rollwiderstand".

Die GTÜ bilanziert als Testpartner: Die Markenreifen im gehobenen Preissegment absolvierten die Tests auf winterlichen Straßenverhältnissen ohne größere Ausrutscher. Zwar fiel nur ein Reifen aus asiatischer Produktion (Westlake) wegen mangelhafter Sicherheit durch. Allerdings gibt es auf dem deutschen Markt Winterreifen speziell aus Asien, vor denen die GTÜ-Sicherheitsexperten regelrecht warnen müssen. Zu diesen Kandidaten gehöre die Marke Westlake aus China. "Der Winterreifen SW 618 legt insbesondere bei Nässe mit langem Bremsweg und frühem Aquaplaning ein sehr unsicheres bis gefährliches Fahrverhalten an den Tag. Von solchen Reifen sollte man allein aus Gründen der Sicherheit lieber die Finger lassen", so die GTÜ.


WinterContact TS 860 beweist Siegergen bei Autozeitung-Reifentest (22.09.2016)

Bei seiner Vorstellung vor einem knappen Jahr oben im Norden Europas hatte sich Continental bereits zuversichtlich gezeigt, mit seinem neuen WinterContact TS860 die lange Reihen von Siegen in Winterreifen Vergleichstests fortsetzen zu können. Zumindest mit seinem Abschneiden bei der Autozeitung beim nach den beiden Ganzjahresreifentests des ACE und der Auto, Motor und Sport ersten "echten" Winterreifentest der aktuellen Saison tritt er den Beweis an, dass den Entwicklern ihr Vorhaben tatsächlich geglückt ist. Denn beim aktuellen Produktvergleich des Magazins, bei dem wieder die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) insgesamt 13 Winter- und ein Ganzjahresreifen ihr Können in der Dimension 205/55 R16 montiert an einem VW Golf zeigen mussten, setzte er sich mit letztlich 412 von 450 maximal möglichen Punkten an die Spitze und sicherte sich so den Testsieg. Zugleich setzt er sich deutlich von der versammelten Konkurrenz – Brigestones Blizzak LM001, Dunlops Winter Sport 5, Goodyears Ultra Grip 9, GT Radials Champiro Winter Pro HP, Hankooks I*Cept RS2, Kumhos WinterCraft WP71, Michelins Alpin 5 und Cross Climate (Ganzjahresreifen), Nexens WinGuard Snow´G WH2, Nokians WR D4, Pirellis Cinturato Winter, Vredesteins Wintrac Xtreme S und Westlakes SW 618 – ab. Bemerkenswert ist auch, dass Michelins Allwetterreifen nicht den schlechtesten Eindruck bei dem Vergleich hinterlässt und zusammen mit dem Alpin 5 aus gleichem Hause sowie dem UltraGrip 9 auf den vierten Platz kommt.


Nur ein Ganzjahresreifen kann im Test der Auto Motor und Sport überzeugen (16.09.2016)

Dem steigenden Verbraucherinteresse an Ganzjahresreifen Rechnung tragend, hat nach dem Autoclub Europa (ACE) nun auch Auto Motor und Sport (AMS) seinen ersten Reifentest im Umfeld der Umrüstsaison 2016/2017 dieser Reifengattung gewidmet. Dabei hat man sich mit der Größe 215/60 R17 H/V zwar auf eine bei SUVs wie VWs Tiguan, Skodas Yeti oder Opels Mokka (Testfahrzeug) gefragte Dimension konzentriert. Doch genauso wie schon der Automobilklub ist das Magazin bei alldem auch der Frage nachgegangen, wie sich die Modelle, die ja einen saisonalen Wechsel zwischen Sommer- und Winterbereifung überflüssig machen sollen, im direkten Vergleich mit Spezialisten jeweils für die wärmeren bzw. kälteren Monate des Jahres schlagen. Letztlich hat AMS nur ein Ganzjahresmodell für uneingeschränkt "empfehlenswert" befinden können. Getestet wurden Goodyear Vector 4Seasons, Michline CrossClimate, Nokian Weatherproof SUV und Vredestein Quatrac 5. Verglichen wurden die vier Probanden ausserdem mit dem Sommerspezialisten Continental PremiumContact 5 und dem Winterpendant von Continental, dem TS850P SUV. Gewonnen hat Goodyears Vector 4 Seasons.


AutoBild allrad mit Ganzjahresreifentest (28.06.2016)

Die Sommerreifen Umrüstsession ist um, da kommt AutoBild Allrad mit einem Ganzjahresreifentest um die Ecke. Als verlockend bezeichnen die Redakteure der AutoBild den Gedanken an Ganzjahresreifen. Gerade jetzt wo flächendeckend ein Raddruck-Kontrollsystem im Fahrzeug verbaut sein muss und dafür vielfach ein zweiter Satz Sensoren für die Winterräder den Geldbeutel allzu sehr belastet. Was läge also näher als die eierlegende Wollmilchsau Ganzjahresreifen für sich zu entdecken. Gerade für SUV sollten die Qulitätsunterschiede eklatant sein, macht doch die schiere Masse vieler Fahrzeuge dieser Klasse schon den Saisonspezialisten das Leben zur Qual, ganz abgesehen von Fahrzeuge mit hoher Leistung und ebenso hohem Drehmoment. Und genauso fällt auch das Fazit der Tester aus, der Spagat zwischen Wintergrip und Asphalthaftung gelingt nicht allen Vertretern dieser Reifenspezies. Den Testsieg kann Vredestein mit seinem Vertreter Quatrac 5 für sich verbuchen. Einzig in den Aquaplaning Disziplinen muss der Käufer dieser Pneus Abstriche machen. Ansosten erreicht der Vredestein eine 1- nach der Lesart der AutoBild. Eine kleine Überraschung ist der französische Vertreter aus dem Hause Michelin. Der CrossClimate genannte "Sommerreifen mit Wintertauglichkeit" erreicht einen hervoragenden zweiten Platz mit einer 2+ im Gesamtzeugnis. Erstaunlich zum einen, da dies Michelins erster Ganzjahresreifen überhaupt ist und zum zweiten, da Michelin nicht den Mut besitzt den Reifen überhaupt als Ganzjahresreifen zu bezeichen, sondern eben als Sommerreifen mit Wintertauglichkeit. Nicht empfehlenswert sind in diesem Test der Star Performer, ein Reifen aus dem Portfolio des Internetreifenvermarkters Delticom und der in die Jahre gekommene Dunlop ST2 All Season. 


SUV Magazin kürt Continental CrossContact UHP zum Meister der SUV Reifen (08.04.2016)

Der Continental CrossContact UHP ist Testsieger des aktuellen Sommerreifentests des Fachmagazins "SUV Magazin".

Die Schwesterzeitschrift der "Off-Road" hat in ihrer aktuellen Ausgabe (02/2016) einen Sommerreifentest veröffentlicht, bei dem Pneus in der für kompakte SUV gebräuchlichen Dimension 215/65 R16 getestet wurden. Für den Reifentest wählten die Verantwortlichen das Testgelände von Dunlop in Mireval, Frankreich. Auf dem als Testfahrzeug gewählten Audi Q3 fährt der Continental CrossContact UHP den Testsieg ein.

Ursprünglich hatten sich die Reifentester sechs Kandidaten vorgenommen. Nachdem jedoch Nokian bekannt gegeben hatte, Reifen mit speziellen Mischungen für Reifentests geliefert zu haben, habe das "SUV Magazin" den Nokian Line SUV "vorsorglich aus der Wertung genommen". Auch wenn, wie es im Artikel heißt, dem Magazin seitens Nokians versichert wurde, die überprüften Reifen "seien nicht von den Manipulationen betroffen", so wolle man keine Empfehlung geben. Zunächst hatten die "SUV Magazin"“ Reifentester den Nokian Line SUV auf den zweiten Platz platziert, mit der Bewertung "sehr empfehlenswert".

Überzeugen kann die Reifentester also der Continental CrossContact UHP mit "sehr guten Ergebnissen beim Nassbremsen und -handling". Bei Nässe schneidet er als bester Reifen im Test ab. Er bekommt die Bewertung "sehr empfehlenswert". Leichte Abstriche bekomme er aufgrund stärkerer Untersteuerneigung, heißt es im Fazit. Drei weitere Reifen werden als "empfehlenswert" eingestuft. Der Goodyear EfficientGrip SUV zeigt nach Angaben der Reifentester ein sehr sicheres Fahrverhalten. Auch loben die Verantwortlichen seine "kontrollierbaren Lastwechselreaktionen". Bemängelt wird jedoch der "hohe Rollwiderstand". Der Pirelli Scorpion Verde ist ein "sehr sportlicher" Reifen mit "wenig Progression und guten Bremswerten". Bei der Testdisziplin "Aquaplaning" bekommt er vom "SUV Magazin" jedoch nur die Schulnote "ausreichend". Auch der Nächstplatzierte Hankook Dynapro HP2 sei Aquaplaning-anfällig. Zudem landet er "beim Trockenbremsen unter dem Durchschnitt". Beim Nassbremsen wiederum erzielt er "gute Ergebnisse". Er wird von den Verantwortlichen als "solider Allrounder" betitelt. Mit nur "ausreichend" schneidet der Star Performer SUV-1 ab. Zwar sei er sehr günstig und gut im Aquaplaning und beim Rollwiderstand, doch bekommt er Abstriche aufgrund "unterdurchschnittlicher Bremsergebnisse" und "allgemein wenig Traktion beim Handling."

 


Sonax Xtreme Protect + Shine beste Lackversiegelng im Test (11.03.2016)

Die Tester von AutoBild haben sechs Lackversiegelungen auf synthetischer Polymerbasis unter die Lupe genommen und Testsieger mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" wurde Sonax Xtreme Protect Shine Hybrid NPT. Die meisten Punkte konnte die Versiegelung in der Wirkung der Gleichmäßigkeit, beim Glanz und vor allem der Konservierungsergebnisse. Selbst nach zehn Fahrzeugwäschen konnte Xtreme Portect noch gute bis sehr gute Konservierungsergebnisse nachweisen. Die Testergebnisse sind in AutoBild 5/2016 und AutoBild Sportscars 3/2016 nachzulesen. Ein Wort in eigener Sache: Uns überrascht das Ergebniss nicht, sind wir doch seit vielen Jahren Sonax Professionell Partner und in dieser Zeit von der Leistungsfähigkeit der Sonax Produkte nachhaltig überzeugt worden. Wir gratulieren unserem Autopflege-Partner.


AutoBild Sportscars: Conti und Hankook bilden "Klasse für sich" (04.03.2016)

Nur die sportlichsten Profile werden von AutoBild Sportscars unter die Lupe genommen. Die sechs 20 Zoll-Reifen (255/35 und 295/30) zeigen dabei offenbar nicht in allen Disziplinen beste Qualitäten. Die überzeugendsten Reifen sind laut dem Medium der Continental SportContact 6 und der Hankook S1 evo 2.

Laut Dierk Möller und Henning Klipp von der AutoBild sind 20 Zoll-Segment glücklicherweise keine Billig- oder Budgetreifen im Markt erhältlich. Das stimmt zwar nicht so ganz – das aktuelle Umbereifungssupplement der Gummibereifung listet schon einige Profile in diesem Preissegment auf – der Handel ist sich aber durchaus bewusst, dass für hochmotorisierte Fahrzeuge dieser Klasse die Reifen der bewährten Hersteller aus dem Premiumbereich die Empfehlung sein sollte. Der Test von AutoBild Sportcars belegt sodann auch einmal mehr, dass Continental aktuell in Sachen Entwicklungskompetenz eine Bank ist. Der Continental SportContact 6 erhält das Prädikat "vorbildlich". Der Conti verweist seine Konkurrenz vor allem auf trockener Strecke auf die Plätze. Zudem werden "dynamisches Trockenhandling, perfekte Lenkpräzision mit guter Rückmeldung, kurze Nass- und Trockenbremswege sowie leises Abrollgeräusch" attestiert. Ein ähnlich gutes Zeugnis wird dem ebenfalls "vorbildlichen" Hankook Ventus S1 evo2 ausgestellt. Dieser überzeugt mit "besten Nässequalitäten, guten Sicherheitsreserven bei Aquaplaning sowie kurzen Bremswegen".

Nicht ganz so überzeugend aber immer noch gut findet AutoBild Sportscars den Michelin Pilot Super Sport. Der Pilot Super Sport überzeuge mit präzisem Einlenkverhalten, stabiler Seitenführung und dynamischen Handlingqualitäten. Bei Nässe allerdings fehle ihm der rechte Grip – laut auch anderen Testern der Branche ein nicht ungewöhnliches Verhalten für Gummis aus Clermont Ferrand. Auch der Yokohama Advan Sport V105 zeigt als "guter" Reifen offenbar leichte Schwächen. So zum Beispiel ein untersteuerndes Verhalten auf trockener Strecke. Überzeugen aber können "dynamische Handlingqualitäten, direktes Einlenkverhalten und stabile Seitenführung auf nasser Piste." Zudem falle ein geringer Rollwiderstand auf.

Als "befriedigender" Reifen wird zuerst der Vredestein Ultrac Vorti aufgeführt. Der Niederländer bietet laut AutoBild Sportcars den günstigen Einstieg in die High-Performance-Klasse. "Bei Nässe ist sein Fahrverhalten sportlich-harmonisch, auf trockener Piste neigt er jedoch zum vorzeitigen Untersteuern", so das Fazit. Beim Bremsen komme er zudem gar als letzter zum Stehen. Der Dunlop SP Sport Maxx GT wird als "befriedigender" Gummi auf dem sechsten Platz eingeordnet. Als Reifen für die Erstausrüstung habe der Sport Maxx GT im Testfeld einen schweren Stand. Nicht überzeugen könne das "zähe Lenkverhalten und seine Neigung zum Übersteuern auf nasser Piste".


AutoBild Allrad-Reifentest: Ohne Ausfälle (03.03.2016)

"AutoBild Allrad" hat sich für den seinen Sommerreifentest in der April-Ausgabe, sieben "sportliche Sommerprofile für schnelle Allradler" in 235/55R19 – 225/50R19 vorgenommen. Das Ergebnis überrascht nur auf den ersten Blick: "Es gibt keinen einzigen Kandidaten, der mit einer schlechteren Gesamtnote als -Gut- abschneidet." Außerdem stellen die Reifentester fest, dass keiner der Reifen besonders leise ist. "Komfort und Sport schließen sich in dieser Fahrzeugklasse offenbar noch aus", resümieren die Tester. Als einziger mit der Schulnote "Gut plus" schneidet der Continental SportContact 5 SUV ab und wird Testsieger.

Die „AutoBild Allrad“-Tester überprüften unter anderem die Traktion der Reifen auf Gras, Kies, Sand und Schlamm. Auch das Handling auf Schotter, Kreisbahn nass, Längs-Aquaplaning und Kurven-Aquaplaning gehörten zu den Testdisziplinen. Ebenso nahmen die Tester die Bremswege auf Nässe und trockener Fahrbahn mit in die Bewertung auf sowie den Rollwiderstand und das Vorbeifahrgeräusch. Für die Geländetests wurde ein Toyota Pickup als Testfahrzeug eingesetzt. Die anderen Testdisziplinen wurden auf einem Porsche absolviert.

Der Continental SportContact 5 SUV bekommt von den Testverantwortlichen das Prädikat "vorBildlich". Er kann nach Aussage der Verantwortlichen mit kurzen Bremswegen punkten und liegt in der Disziplin "Traktion Gras" vorne, traditionell eine Prüfung der schwierigen Art. Mit etwa 810 Euro pro Satz ist er auch der teuerste Reifen im Test. Zudem zeige er nur eine mäßige Seitenführung auf nassem Untergrund. Auf Platz zwei folgt der ebenfalls "vorBildliche" Nokian zLine SUV. Ihm bescheinigen die Reifentester "sehr gute Nässehaftung" und einen "niedrigen Rollwiderstand". Doch zeige er weniger Aquaplaningsicherheit. Platz drei geht an den Falken Azenis FK 453CC. "Vor allem kurze Bremswege auf trockener wie auf nasser Fahrbahn sind seine Stärken", schreiben die "AutoBild Allrad"-Redakteure. Keine Ambitionen habe er jedoch auf weichen, feuchten Böden, im Schlamm, auf Gras und Sand, hier schneide er am schlechtesten im Vergleich zu den anderen getesteten Reifen ab.

Der Michelin Latitude Sport 3 hat zwar eine "besonders hohe Aquaplaningsicherheit", doch die Bremswege seien auf Nässe länger und auch eine "geringe Nässehaftung" stellen die Tester fest. Der Pirelli Scorpion Verde hat laut Ergebnis eine hohe Längs-Aquaplaningsicherheit, in Kurven sei sie jedoch nur mäßig. Zu den Stärken des Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 SUV zählen nach Angaben der Reifentestredakteure seine sehr gute Seitenführung auf Nässe und ein kurzer Trockenbremsweg. Auf Nässe sei der Bremsweg hingegen etwas länger. Schlecht ist er nach Aussage der Verantwortlichen auf Gras. Als "leiser Reifen" mit "kurzen Bremswegen" wird der Hankook Ventus S1 evo2 SUV bezeichnet. Zudem habe er eine sehr gute Seitenführung auf nasser Fahrbahn. Zu seinen "Schwächen" gehört eine "mäßige Lenkreaktion auf trockener Fahrbahn."

Der gesamte Test ist nachzulesen in der Aprilausgabe der AutoBild Allrad.

 


Pirelli P1 Cinturato mit unterschiedlichen Qualitäten im Markt? (03.03.2016)

Der ADAC hat im aktuellen Sommerreifentest in der Testdimension 185/65 R15 den Pirelli P1 aus der Wertung genommen. Begründet wurde dies damit, dass er "wegen starker Qualitätsschwankungen nicht eindeutig bewertet" werden könne. In der Zwischenzeit begründet der Test-Partner ÖAMTC die Entscheidung detaillierter.

"Beim Test kommen ja immer mehrere Reifensätze zum Einsatz", erklärt der ÖAMTC-Experte Friedrich Eppel. "Im Normalfall unterscheiden sich die einzelnen Reifensätze nur innerhalb der Messstreuung." In diesem Fall wurden jedoch laut ÖAMTC zwischen zwei Reifensätzen des genannten Modells, die aus unterschiedlichen Produktionsstätten stammen, gravierende Unterschiede bei den Nassgriffeigenschaften festgestellt. Ein Nachtest mit eigens neu gekauften Reifen aus beiden Produktionsstandorten habe das gleiche Bild gezeigt. "Da vom Pirelli Cinturato P1 Verde in der Dimension 185/65 R15 88 H offensichtlich Reifen mit unterschiedlichen Eigenschaften am Markt erhältlich sind, kann der ÖAMTC keine Bewertung zu diesem Modell abgeben", so Eppel. Verschiedene Testpartner haben dazu ergänzend die Info veröffentlicht, dass die guten Reifen (sogar mit einer älteren DOT-Nummer) aus dem Werk in Rumänien kamen, die schlechten jüngeren Datums aus dem Werk in der Türkei.

Unterdessen hat Pirelli dazu ein Statement abgegeben:

"Pirelli nimmt jedes Jahr an zahlreichen Reifentests teil, durchgeführt von Fachmedien und Organisationen wie nationalen Automobilclubs. Die Teilnahme geschieht mit Reifen aus der normalen Produktion, wie sie in Bezug auf Qualität und Leistung auf dem Markt verkauft werden. Es ist auch erwähnenswert, dass die Fachmedien oder Organisationen die Reifen für diese Tests selbst auf dem freien Markt erwerben. Das Unternehmen Pirelli betreibt eine kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Produkte, auch der Produkte, die bereits im Umlauf sind, mit dem Ziel der Verbesserung von Leistung und Wert für die Fahrer. Dies kann manchmal dazu führen, dass zeitnah zwei verschiedene Versionen eines Produkts zur Verfügung stehen. Der Test fand gerade in dieser Phase der qualitativen Entwicklung und Produktionsumstellung statt. Die Testorganisation hat über die normalen Vertriebswege unwissentlich zwei Versionen erworben, die verglichen wurden. Die ermittelten Unterschiede in der Leistung bestätigen die konkrete Weiterentwicklung dieser neuen Produktgeneration, die sich auf der Leistungsebene der meisten Wettbewerbsprodukte darstellt."

 


Nokian nimmt Stellung zu Manipulationsvorwürfen (29.02.2016)

Nokian Tyres kommentiert die derzeitige Diskussion über die Glaubwürdigkeit von Reifentests, die von Automedien durchgeführt werden. Das Thema wurde im Interview von Nokian Tyres CEO Ari Lehtoranta im finnischen Magazin "Kauppalehti" am 24. Februar 2016 angesprochen. (Anmerkung: Dem Magazin zu Folge habe Nokian Reifentestern Pneus zur Verfügung gestellt, die speziell und nur für Tests angefertigt worden seien.

"Wir wollen selbst das Reifentesten in Automedien zur Sprache bringen, da wir die Transparenz und Ethik unserer Arbeitsprozesse auf allen Ebenen erhöht haben. In den vergangenen Jahren, als Testorganisationen die Hersteller gebeten haben, ihnen Reifen für die Tests zu senden, waren Aktivitäten in der Industrie fragwürdig. Größere Testorganisationen haben danach seit Jahren die Reifen im Reifenhandel eingekauft und machen auch Kontrolltests nach den offiziellen Tests mit den Reifen. Der Vorstand von Nokian Tyres hat niemals solche Aktienoptionspläne beschlossen, die zum Betrug bei Tests ermutigt hätten; das steht im Gegensatz zu dem, was in den Medien angedeutet wurde", so CEO Ari Lehtoranta. "Im letzten Jahr haben wir unsere Arbeitsprozesse überprüft. Gleich danach haben wir unsere Regeln für Testreifen geklärt, die nun ausdrücklich jedes Planen oder Herstellen von Reifen verbieten, die nur auf Automedien-Tests abzielen. Die Thematik wurde sofort von unserem Vorstand aufgenommen, und gemeinsam entschieden wir, diese Information von uns aus zu veröffentlichen. Wir entschuldigen uns und bedauern die Fehler, die wir in der Vergangenheit gemacht haben. Hohe Qualität unserer Produkte ist die Grundlage von Nokian Tyres. Unsere Produkte sind auch Spitzenklasse in der Sicherheit."

 


Testskandal nun auch in Reifenbranche (26.02.2016)

Nach ADAC Testskandal und VW Abgaßmanipulation nun schwere Vorwürfe gegen finnischen Reifenhersteller Nokian.

Die finnische Finanzzeitung Kauppalehti erhebt schwere Vorwürfe gegen Nokian Tyres. In einem heute online veröffentlichten Beitrag schreibt das Medium, ihm lägen Dutzende E-Mails vor, die angeblich nachweisen, dass Nokian Tyres über einen Zeitraum von etlichen Jahren – vermutlich ab 2005 – bewusst Reifentests manipuliert haben soll, indem speziell für Tests hergestellte Reifen an die Tester in den Zeitschriften und Organisationen geliefert worden seien. Auch ist dort von einem speziellen Belohnungssystem die Rede, das bei einer erfolgreichen Manipulation gegriffen haben soll.

Positive Tests können den Aktienkurs beeinflussen, die Absätze steigern und gleichzeitig auch die durchschnittlichen Verkaufspreise und somit Umsatz und Ertrag

verbessern, heißt es bei Kauppalehti weiter. Die Finanzzeitung nennt dabei keine Quellen für ihre Vorwürfe und erklärt auch nicht, ob eine entsprechende

"systematische Täuschung" beim Reifenhersteller Nokian Tyres auch gegenwärtig noch betrieben werde, sollte es sie denn je gegeben haben. Trotz Anfrage der deutscher Fachmedien konnte in der Nokian-Tyres-Zentrale in Finnland niemand für eine Stellungnahme erreicht werden.

Spricht man mit Reifentestern, die lange im Geschäft sind, kann sich jeder gut an vermeintliche Täuschungsversuche in der Vergangenheit erinnern. Der Eindruck ist, dass entsprechende Versuche der Einflussnahme alles andere als die Ausnahme waren. Durch die wachsende Bedeutung von Compliance-Richtlinien in den Konzern und vor allem auch durch den ADAC-Skandal vor mittlerweile über zwei Jahren hat bei vielen Reifenherstellern und Testern ein Umdenken stattgefunden: Für die großen Tests der Branche werden alle zu testenden Reifen mittlerweile nur noch im Handel gekauft, was die Möglichkeit der Einflussnahme deutlich verringert; man habe somit in den vergangenen Jahren "reinigende Maßnahmen" erlebt, so ein Branchenexperte gegenüber der Neue Reifenzeitung. Andererseits machen innerbetrieblich Sanktionen bei den Reifenherstellern eine Einflussnahme zunehmend unattraktiv, weil gefährlich für den Mitarbeiter.


Sommerreifentest des ADAC veröffentlicht (25.02.2016)

Zweimal im Jahr müssen sich die Versprechungen der Reifenhersteller an der Wirklichkeit messen lassen. Dies verspricht uns der ADAC und meint damit den von ihm und der österreichischen Schwester ÖAMTC durchgeführten Reifentests.

Zum Frühlingsbeginn 2016 testeten die drei Waisen 32 aktuelle Sommerreifen in zwei Größen. 185/65R15 für Klein- und Kompaktwagen wie Citroën C3, Hyundai i20, Mazda 2, Nissan Note, Opel Adam, Peugeot 208, Renault Clio oder Toyota Verso und 225/45R17 für Fahrzeuge der Mittelklasse wie Audi A4, VW Golf, BMW 3er, Ford Mondeo, Mazda 6, Seat Leon, Skoda Octavia oder Toyota Avensis.

Getestet wurde in 5 Einzelwertungen in den Kategorien Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Geräusch und Verhalten auf trockener bzw. nasser Fahrbahn. Sämtliche Testergebnisse im Detail finden Sie unter www.adac.de/reifentest.

In der kleineren 185er-Dimension zeigten sieben Modelle keine Schwäche und sind deshalb mit dem ADAC Urteil "gut" bedacht worden. Bester auf Nässe – vor allem beim Bremsen und Handling – war diesmal Vredestein Sportrac 5 aus Holland. Continentals PremiumContact 5 überzeugt dagegen mit der Bestnote auf trockener Fahrbahn, wo die guten Dunlop BlueResponse, Hankook Kynergy, Nokian Line und Kumho Ecowing ebenfalls gut unterwegs waren. Grabvierende Unterschiede unter den besten Reifen gibt es allenfalls in der Verschleißwertung. Die Modelle von Hankook, Nokian und Kumho schnitten bei der Abriebfestigkeit etwas schlechter ab.

Sieben weitere Reifen konnten die Tester immerhin befriedigend beurteilen. Wie gewohnt zeigen sie gegenüber den Besten leichte bis eindeutige Schwächen auf nasser Fahrbahn. "Nur" befriedigend sind auch zwei Marken die zumindest von ihrem eigenen Anspruch und auch ihrem Preis her gern in der ersten Reihe stehen würden: Michelins Energy Saver+ und Turanza T001 von Bridgestone. Doch beide Modelle scheitern an Zielkonflikten, die beim Bau eines Reifens typisch sind: Beim Franzosen ist es der Konflikt zwischen Verschleiß/Verbrauch und Nassgrip, beim Japaner ist es die Performance auf trockener und nasser Straße.

Bei den "großen" 225er-Reifen ist der Continental SportContact 5 Testsieger – mit Bestnoten auf trockener und nasser Fahrbahn! Trocken kann erneut ein Vredestein überzeugen, der Ultrac Vorti. Der Pirelli P Zero und der komplettieren das Sieger-Trio mit guten Leistungen auf Nässe (Pirelli).

Auf dem letzten Platz der Gesamtwertung landet mit GT Radial erneut das bereits bekannte Schlußlicht aus dem ACE Reifentest.

 

http://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/sommerreifentest_2016.html 

 


Ganzjahresreifen unter der Lupe von "Gute Fahrt" (24.02.2016)

Allenthalben veröffentlichen die automobilen Fachzeitschriften derzeit ihre Sommerreifentests, da schert die Hasupostille des VW Konzerns "„Gute Fahrt" in ihrer aktuellen Ausgabe aus und stellt sehr umfangreich die auf einer A3 Limousine und einem VW Golf erzielten Testergebnisse von neun Ganzjahresreifen der Größe 205/55 R16 vor. Als Referenz für Sommereigenschaften lief der Conti EcoContact 5, für Wintereigenschaften Dunlops Winter Sport 5 mit. Der Goodyear Vector 4Seasons Generation 2 wird seiner Favoritenrolle gerecht und kann sich mit dem Prädikat "Testsieger" schmücken, empfohlen werden aber auch der Silbermedaillengewinner Nokian Weatherproof und auf dem Bronzerang Michelins CrossClimate, der vom Hersteller ja als Sommerreifen mit Wintereignung tituliert wird. Die glatte Schulnote "gut" wird Hankooks Kinergy 4S ebenso zuteil wie Uniroyals All Season Expert. Ein Minuszeichen hinter der 2 lässt auf leichte Abstriche bei Falkens All Season AS 200, Pirellis Cinturato All Season und Vredesteins Quatrac 5 schließen. Mit einem "befriedigend" wären wohl viele Schüler ganz zufrieden, für Westlakes All Seasons bedeutet das dennoch die "rote Laterne".

 

http://www.gute-fahrt.de/news/gute-fahrt-ausgabe-32016/a14407.html#.VtV0HEBK4WE 


Ist beim Reifenkauf teuer wirklich besser? (24.02.2016)

Dieser Frage widmete sich die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) gemeinsam mit der Auto Zeitung und testete 14 verschiedene Sommerreifensätze zwischen € 210 und € 430.

Klarer Sieger im GTÜ-Sommerreifentest 2016 mit der Wertung "sehr empfehlenswert" wurde der ContiSport Contact 5 (€ 390,-), der in den letzten Jahren konsequent weiter optimiert wurde. Der Conti-Dauerläufer distanziert auf nasser Fahrbahn selbst die nagelneuen Produkte Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 und Dunlop Sport Maxx RT2 deutlich. Der Pirelli P Zero.

Bemerkenswert ist, dass die vier besten Reifenmarken in diesem Test den Entwicklungsschwerpunkt auf Griffigkeit und Fahrsicherheit gelegt haben, statt in Sachen Effizienz ganz vorzufahren. Vor allem Pirelli macht das mit der Effizienzklasse "F" auf dem EU-Reifenlabel deutlich. Die Auszeichnung "sehr empfehlenswert" erhält außerdem der neue Falken Azenis FK510 (€ 300,-) auf Rang fünf, der mit sehr guten Aquaplaning-Eigenschaften und durchweg guter Performance auf trockener Straße überzeugt.

Die Antwort auf die Eingangsfrage liefern drei Reifren aus Fernost. Die Reifen von GT Radial, Linglong und Westlake erringen die Einschätzung "echte Gefahr bei Nässe".

Zwar kosten die Billigheimer im Vergleich zu den Premium-Reifen nur rund die Hälfte, wer beim Reifenkauf jedoch meint, sparen zu müssen, setzt bewusst auf volles Risiko, warnen die GTÜ-Experten. Der Sport SA-37 (€ 210,-) von Westlake beispielsweise erhält null Punkte für den Bremsweg auf nasser Straße. Für eine Vollbremsung aus Tempo 100 benötigt der China-Reifen unglaubliche 66,9 Meter bis zum Stillstand. Zudem trägt der Reifen sogar ein M+S-Symbol. Wintertauglichkeit darf man von diesem Gummi mit Sommerprofil mit Sicherheit nicht erwarten, so die GTÜ-Reifenexperten.




ACE testet Sommerreifen des mittleren und unteren Preissegments (11.02.2016)

Der deutsche Reifenmarkt ist gemeinhin premium-dominiert. Hersteller im mittleren und unteren Preissegment konnten in den vergangenen Jahren durch die Vermarktung über Online-Plattformen allerdings deutlich Marktanteile gewinnen. Signifikante Fortschritte in Sachen Produktqualität machen Verbrauchern die Kaufentscheidung pro Premium zunehmend schwieriger.

Der ACE Auto Club Europa hat nun zehn Sommerreifen der mittleren und unteren Preiskategorie in der Dimension 195/65 R15 geprüft. Der ACE spricht für vier Reifen das Urteil "sehr empfehlenswert" aus. Weiter fünf Reifen werden als "empfehlenswert" eingestuft. Nur der GT Radial Champiro FE1 fällt aufgrund seiner Nässeperformance allerdings durch.

Testfahrzeug war ein Golf und der Schwerpunkt bei der Auswahl der Reifen lag klar auf dem Preis. Einige der getesteten Reifen finden sich laut ACE schon für knapp 35 Euro in Internetportalen. Als Referenz dienten Reifen der Hersteller Nexen und Hankook, mit denen das Testfahrzeug auch serienmäßig vom Band rollt. Testsieger im ACE-Sommerreifentest 2016 ist der Nexen N'Blue HD Plus (152 von 190 Punkten) vor Hankooks Kinergy Eco K425 und dem Pneumant Summer HP4, die gleichauf liegen (146 Punkte). Alle drei Modelle überzeugten nach Angaben der Tester sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn – eine Aufgabe, die jeder gute Sommerreifen leisten können muss. Doch andere Reifen zeigten genau hier Schwächen: Der Sava Intensa hp, auf trockener Fahrbahn auf Platz drei, fällt auf Nässe offenbar deutlich ab und landet durch die schlechten Brems- und Handlingswerte auf nasser Fahrbahn nur auf dem achten Platz. "Bedenklich schlechte Werte" erzielte auf Nässe der GT Radial Champiro FE1 – er kam beim Bremsen von Tempo 100 erst nach 61,7 Metern zum Stehen – 15,4 Meter hinter dem Testsieger Nexen (46,3 Meter). Wo das Testfahrzeug mit Nexen-Bereifung schon steht, kracht der Wagen mit GT-Radial-Reifen mit etwa Tempo 50 ins Stauende, so das Test-Team.

"Während das Feld auf trockener Fahrbahn noch eng beieinander liegt, zeigen sich die Qualitäts-Unterschiede erst richtig bei Regen", so ACE-Reifenexperte Gunnar Beer. "Der GT Radial ist dann kaum noch fahrbar, der Reifen sammelt nur bei Trockenheit und beim Kaufpreis Punkte", so Beer weiter. Kritik übt der Reifenexperte auch am Reifenlabel: "Für die Kaufentscheidung ist das Reifenlabel absolut ungeeignet: Sowohl der beste als auch der schlechteste Reifen landen in der zweitbesten Kategorie 'B'. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Hier muss die EU im Sinne der Verbraucher nachbessern, besser kontrollieren und härtere Strafen bei Missbrauch durchsetzen." 


Werkstatt des Vertrauens 2016 (09.11.2015)

Bereits zum vierten Mal wurden wir von unseren Kunden zur "Werkstatt des Vertrauens" gewählt. Herzlichen Dank an alle Kunden die wir überzeugen durften und an alle Mitarbeiter die sich dieses Vertrauen verdient haben.

 


sport auto kürt Continental WinterContact TS 850P zum ihrem Testsieger (19.10.2015)

Sieben Reifen der Dimension 235/35R19 nahmen die Reifentester der Fachzeitschrift "sport Auto" in der aktuellen Ausgabe 11/2015 unter die Lupe. Eine Größe, die auch auf Fahrzeuge wie Audi RS3, Ford Focus, Nissan 350Z oder Porsche GT2/GT3 sowie auf den Seat Leon ST passt. Um ihre Leistung auf Schnee, im Nassen oder auf Trockenheit zu überprüfen, wurden die Winterreifen auf einen VW Golf VII R montiert. Im Test waren sowohl Produkte europäischer, als auch asiatischer Marken. Den Testsieg sichert sich Continentals WinterContact TS850P.

 

"Contis WinterContact TS 850P siegt mit bester Performance auf winterlichen Straßen", das sagen die "sport Auto" Reifentester über den Testsieger. Sie stellen eigenen Angaben zufolge bei ihm kurze Bremswege auf Schnee als auch auf trockener Straße fest. Außerdem soll er eine gute Performance und hohe Sicherheitsreserven auf nasser Fahrbahn vorweisen. Der Continental Reifen erhält von den Testverantwortlichen ein "sehr empfehlenswert", ebenso wie der zweitplatzierte Michelin Pilot Alpin PA4. Laut Fazit hat er kurze Bremswege und sehr gute, ausgewogene Handlingseigenschaften auf Schnee. Leichte Abstriche bekommt er aufgrund "schwacher Aquaplaning-Vorsorge". Es folgt auf Platz drei der Pirelli Winter Sottozero 3. Die Testverantwortlichen nennen ihn den "absoluten Überflieger auf Schnee und Eis". "Keiner lenkt direkter, keiner fegt so präzise, schnell und sicher über die schneebedeckte Handlingspiste", schreiben die Testredakteure. Aber auch bei ihm, ähnlich wie beim Michelin Reifen, bemängeln die Tester die Aquaplaning-Eigenschaften.

 

Neben dem Pirelli Reifen bekommen auch der Vredestein Wintrac Xtreme S und der Nokian WR D4 ein "empfehlenswert". Der "sehr leise" Vredestein Reifen soll auf Schnee stark in Traktion und Bremsen sein. Doch auf Nässe zeige er längere Bremswege und eine schwache Aquaplaning-Vorsorge. Platz fünf für den Nokian WR D 4, ein "sehr ausgewogener, leicht beherrschbarer und stabiler Reifen mit kurzen Bremswegen auf Schnee“, aber „Schwächen im Nass- und Trockenbremsen". Nur "bedingt empfehlenswert" ist im "sport Auto"-Winterreifentest der Star Performer Winter SPTS AS. Er kann mit "kurzen Bremswegen auf nassem und trockenem Asphalt" punkten, doch Abstriche bekommt er aufgrund "sehr schwacher Schnee-Performance". Das Fazit der "sport Auto"-Redakteure: "Ein guter Winterreifen – nur eben für winterliche Fahrbahnen nicht wirklich zu empfehlen". Letzter und "nicht empfehlenswerter" Reifen ist der Nankang Winter Activa SV-55. Auch wenn er, wie die Reifentester schreiben, auf trockener Fahrbahn und im Rahmen seiner Möglichkeiten ein recht sicherer Reifen sei, so zeigt er eine "schwache Schnee-Performance, geringe Reserven und stark eingeschränkte Seitenführung sowie lange Bremswege auf Nässe".

 


AutoBild Sportscars-Test: Erneuter Sieg für Dunlop Winter Sport 5 (08.10.2015)

Nachdem AutoBild ihren Ganzjahresreifen- und Winterreifentest sowie AutoBild Allrad ihre Winterreifentestergebnisse veröffentlicht hat, folgt nun auch AutoBild Sportscars (11/2015) mit der Herausgabe eines Winterreifentests. Acht Reifen der Dimension 225/45 R18 wurden einer 13 Teildisziplinen umfassenden Prüfung unterzogen. Testwagen war eine Mercedes Benz C-Klasse. Der Dunlop Winter Sport 5 fährt wie beim AutoBild Allrad-Reifentest den Testsieg ein.

 

"Moderne Winterreifen haben auf Eis und Schnee ein hervorragendes Leistungsniveau erreicht", zu diesem Fazit kommen die beiden Testredakteure Dierk Möller und Henning Klipp. Gleich drei Reifen bekommen von den Testern das Prädikat "vorBildlich": der Testsieger Dunlop Winter Sport 5, der Continental WinterContact TS 850 P und der Pirelli Winter Sottozero 3. "Spitzenmäßiger Winterreifen mit sportlich dynamischen Handlingeigenschaften bei allen Witterungsbedingungen", loben die Reifentester den Dunlop-Pneu. Zudem soll er beste Sicherheitsreserven bei Aquaplaning haben. Der Conti-Reifen verfügt nach Aussage der Testverantwortlichen über sichere Fahrqualitäten auf höchstem Niveau. Dem Pirelli bescheinigen sie die "beste Seitenführung und sportliche Handlingqualitäten auf verschneiter Strecke".

 

Als einziger "empfehlenswerter" Reifen schneidet der Michelin Pilot Alpin PA4 ab. Er kann die Reifentester mit seinen Handlingqualitäten überzeugen und "bester Traktion auf verschneiter Piste". Die Testverantwortlichen stellen jedoch eigenen Angaben zufolge leicht verlängerte Trockenbremswege fest. Drei weitere Reifen bekommen von AutoBild Sportscars die Schulnote "befriedigend". Der Hankook Winter i*cept evo2 kann mit "stabiler Seitenführung und hoher Zugkraft auf Schnee" punkten, jedoch bekommt er Abstriche aufgrund "verlängerter Trocken- und Nassbremswege" sowie "untersteuerndem Fahrverhalten und leicht verzögertem Lenkansprechen bei Regen". Beim Nokian WR D4 werden als Stärke "gute Verzögerung und stabile Seitenführung auf verschneiter Strecke" genannt, bei den Schwächen schreiben die Testredakteure "leicht übersteuerndes Fahrverhalten aus nasser und trockener Strecke". Auf verschneiter Strecke kann der Vredestein Wintrac Xtreme S punkten, hier bescheinigen die Tester ihm eine "gute Verzögerung". Doch auf nasser und trockener Straße messen die AutoBild Sportcars- Reifentester eigenen Angaben zufolge verlängerte Bremswege. Letzter im Test ist der Horizon Polar Star 5. Zwar hat er laut Testergebnis "kurze Trockenbremswege" doch ansonsten wird er als "gefährlicher Billigreifen mit eingeschränkten Winter- und Nässequalitäten" eingestuft.


AutoBild Allrad rundet Testsaison ab (02.10.2015)

Die "AutoBild Allrad" (11/2015) hat acht Winterprofile für Allradler überprüft sowie einen Sommerreifen zum Vergleich. Für den Winterreifentest fuhren die Reifentester dorthin, wo tiefer Winter herrscht: in die Berge nahe des japanischen Hokkaido. Montiert wurden die Reifen in der Dimension 215/65 R 16 auf einem VW Tiguan. Testsieger ist der "vorBildliche" Dunlop Winter Sport 5.

Zu den Stärken des Testsiegers zählt unter anderem "enorme Traktion auf Schnee". Auch soll er sehr gut auf Nässe sein. Die "AutoBild Allrad"-Tester bemängeln jedoch seinen hohen Preis. Mit Platz zwei fährt der ebenfalls mit dem Prädikat "vorBildlich" versehene Apollo Alnac 4G Winter einen Achtungserfolg ein. Laut den Testverantwortlichen ist er sehr gut auf Schnee mit bester Seitenführung. Sein Bremsvermögen bei Nässe soll jedoch nur durchschnittlich sein. Der drittplatzierte Continental TS 850 P SUV bekommt als einziger Reifen im Test die Beurteilung "empfehlenswert". Bei ihm messen die Reifentester einen sehr kurzen Bremsweg bei Nässe. Seine Aquaplaning-Sicherheit hingegen sei nur durchschnittlich.

Die drei nachfolgenden Reifen werden mit der Schulnote "befriedigend" bewertet: der Pirelli Scorpion Winter punktet auf Schnee. Hier bekommt er sowohl beim Bremsen als auch Traktion auf Schnee eine "eins minus" und eine glatte "eins" beim Slalom auf Schnee. Einen verlängerten Bremsweg zeigt der Reifen nach Aussage der Tester aber auf nasser und trockener Fahrbahn. Der Michelin Alpin 5 ist "gut auf Schnee" und hat eine "hohe Aquaplaning-Sicherheit". Als "Schwächen" nennen die Testredakteure "verlängerten Trockenbremsweg". Der Nokian WR SUV 3 hingegen hat einen "kurzen Bremsweg auf trockenem Asphalt", auf Nässe soll sein Bremsweg jedoch verlängert sein. Nur "bedingt empfehlenswert" ist der Bridgestone Blizzak LM-80 Evo, ebenso wie der aus asiatischer Produktion stammende Maxxis WP-05 Artictrekker. Auch wenn der Bridgestone Pneu "sehr gut auf Schnee" ist, so notieren die Reifentester eigenen Angaben zufolge verlängerte Bremswege bei Nässe und Trockenheit. Der preisgünstige Maxxis Reifen zeigt den Worten der Testredakteure zufolge gar nicht schlechte Testergebnisse. Ihm bescheinigen die Tester "hohe Aquaplaning-Sicherheit, kurzen Bremsweg auf trockenem Asphalt". Doch auf Schnee liegt er laut Testergebnis nur im Durchschnitt. Zudem hat er einen "erhöhten Rollwiderstand". Die Details finden Sie unter: http://www.autobild.de/artikel/winterreifen-test-2015-2016-215-65-r-16-6982813.html oder in der AutoBild Allrad


Und gleich die nächste Überraschung bei AutoBild, diesmal im Winterreifentest (01.10.2015)

Der umfangreichste Reifentest wird, wie in den Vorjahren von AutoBild  durchgeführt. Gleich 50 Reifenmodelle würden getestet, von denen 19 ins Finale einziehen. Kleiner Seitenhieb auf den ADAC: Yokohama schafft es auch bei AutoBild nicht mal in´s Finale. Kein sogenanntes Billigfabrik schafft es im AutoBild-Winterreifentest in der Kleinwagengröße 185/60 R15 aus dem 50er Feld überhaupt in die Top 18. Eine Überraschung gibt es dennoch: Der Barum Polaris 3 sichert sich in einem Premium-dominierten Umfeld den dritten Platz. Sieger ist wieder einmal der Continental WinterContact TS 850.

Bereits beim Ausscheidungsbremsen läuft dem Test-Team der AutoBild offenbar ein Schauer über den Rücken. Ein Vorsicht "Finger weg" urteilt das Springer-Medium überraschenderweise über relativ neue Gummis wie den Vredestein Snowtrac 5. Auch nicht ins Testfinale schafft es der Yokohama W.drive V905. Für den ersten Sicherheits­check wurden in einem anonymen Einkaufsverfahren 50 Sätze der unterschiedlichsten Reifenmar­ken auf dem freien Markt eingekauft.

 Nachdem die "Spreu vom Weizen getrennt ist", beweisen sich die 15 besten Bremser in verschiedenen Testdisziplinen auf trockener, nasser und verschneiter Piste sowie im Rahmen einer Überprüfung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten. Der Continental WinterContact TS 850 kann in seiner Gesamtheit wieder einmal am meisten begeistern. Der Testsieger überzeugt mit "bes­ten Fahrqualitäten bei allen Witte­rungsbedingungen". Gelobt werden auch die direkte Ansprache bei Lenkbefehlen und ein präzises Einlenkverhalten. Dynamisch ist laut der Test-Mannschaft das Handling auf nasser und verschneiter Piste. Außerdem wird Abrollkomfort hervorgehoben. Leichte Kritikpunkte sind die "durchschnittliche Laufleistung" und der "hohe Preis". Qualität kostet halt, lässt sich hier bemerken.

 Als ebenfalls "VorBILDlich" eingestuft wird der Pirelli Winter Control Serie 3. Laut AutoBild verfügt der Italiener über ein "ausgeglichenes Leis­tungspotenzial". In der Positivliste erscheinen zudem sportliche Hand­lingeigenschaften und eine stabile Seitenführung auf ver­schneiter und nas­ser Strecke. Gut ist offenbar zudem die Verzögerung auf festgefahrener Schneedecke. Schwächen sind aber nach Ansicht der Redaktion die "nur durchschnittliche Laufleistung und Wirtschaft­lichkeit".

 Als Überraschungsreifen schleicht sich ein Kandidat aus dem gemäßigten Preissegment aufs Podium – der Barum Polaris 3, ebenfalls aus dem Hause Continental. Die "preiswerte Alter­native" verfügt über "durchgehend siche­re Fahreigen­schaften". Als harmoni­sch wird auch das Fahrverhal­ten auf trockener Strecke bezeichnet. Dies zu einem laut AutoBild guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotz "durchschnittlicher Laufleistung und leicht erhöhtem Rollwiderstand" erhält der Barum-Reifen das Urteil "vorBILDlich".

Im aktuellen Winterreifentest der AutoBild ist das Feld der "empfehlenswerten" Reifen recht breit bestückt. Der Dunlop WinterResponse 2 führt diese Bewertungskategorie an. Es fallen "ausgezeichnete Fahrleistungen auf verschneiter und nasser Fahrbahn" auf. Als hervorragend beurteilt das Test-Team auch die Handlingqualitäten. Zudem werden die kürzesten Bremswege auf Schnee und regennasser Strecke gemessen. Das Podium wird verpasst, weil die Laufleistung und vor allem die Seitenführung auf trockener Straße die Tester nicht überzeugen können. Als guten Winterspezialisten sieht die AutoBild auch den Michelin Alpin A4. Das "direkte Fahrverhalten", "gute Aquaplaningsicherheit" und "stabiles Fahrverhalten auf nasser Piste" machen das Gummi "empfehlenswert". Abzüge in der Note gibt es aber wegen "leicht verlängerter Trockenbremswege" und den "hohen Anschaffungskosten". Mit dem Goodyear Ultra Grip 9 ("beste Fahreigenschaften auf regennasser Straße", "präzises Einlenken", "angenehm leiser Abrollkomfort" und "gute Wirtschaftlichkeit") folgt ein weiterer Vertreter aus dem Premiummarkensegment. Der "Ecomeister" Hankook i*Cept RS2 reiht sich ein. Der Koreaner weist laut Gesamturteil vorzügliche Handlingqualitäten auf trockener Strecke und stabile Seitenführung und gute Verzögerung auf verschneitem Untergrund auf. Auf nasser Strecke aber muss man offenbar im Vergleich zu den besten Reifen Abstriche machen – verlängerte Bremswege stehen bei den Schwächen.

Ebenfalls "empfehlenswert" sind nach Ansicht des Automotive-Titels der Semperit Speed-Grip 2 ("überzeugende Fahreigenschaften und verschneiter und nasser Fahrbahn", "präzises Einlenkverhalten auf Nässe", aber "verzögertes Einlenken auf trockener Strecke") und der Bridgestone Blizzak LM001 ("gute Sicherheitsreserven bei Aquaplaning", "verlängerte Nassbremswege"). Ein "ausgewogenes" Leistungspotenzial zeigt der Nokian WR D3. Jedoch fallen auch die von der AutoBild festgestellte "mäßige Seitenführung" und besonders die verlängerten Bremswege auf nasser Straße negativ auf. Als "ausgewogen" wird der Apollo Alnac Winter unter den "empfehlenswerten" Reifen bezeichnet. Bemängelt werden beim Inder die "mäßigen Aquaplaningeigenschaften" und die "durchschnittliche Laufleistung". Zu den empfohlenen Reifen zählt darüber hinaus der Viking Snow Tech II. Laut AutoBild profitiert auch die Drittmarke der Continental-Gruppe von der Entwicklungsarbeit des Mutterkonzerns. "Kurze Bremswege" auf festgefahrener Schneedecke und "sicheres Handling auf trockener Piste" stehen "befriedigendem Bremsvermögen und Seitenführung" auf nassem Untergrund gegenüber. Der Falken Eurowinter HS449 wird ebenfalls mit dem "empfehlenswert"-Prädikat ausgestattet. Dieser ist nach Ansicht der Tester ein ausgewogener Winterreifen, bei dem lediglich Laufleistung und Rollwiderstand kritisch gesehen werden. Der Firestone Winterhawk 3 erscheint als letztes Gummis in der Empfehlenswert-Liste mit leicht verlängerten Nassbremswegen aber als Profil mit insgesamt gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das "befriedigende" Reifenspektrum wird von vier Pneus gebildet – an der Spitze der Uniroyal MS plus 77 ("geringer Rollwiderstand", "verlängerte Nass- und Trockenbremswege", "reduzierte Laufleistung") und der Kleber Krisalp HP2 ("unharmonisch untersteuerndes Fahrverhalten auf nasser Strecke", "verlängerte Nass- und Trockenbremswege" jedoch insgesamt "gutes Preis-Leistungsverhältnis"). Am Ende des Top18-Feldes findet sich der Fulda Kristall Montero 3 mit "hervorragendem Bremsergebnis und guten Traktionswerten auf festgefahrener Schneedecke", aber "verlängerten Nass- und Trockenbremswegen". Und der Gislaved Euro Frost 5 mit "eingeschränkter Seitenführung und untersteuerndem Fahrverhalten auf nasser Piste". Gering ist nach Ansicht der AutoBild auch das Gripniveau auf trockener Strecke. Insgesamt erscheint das Preis-Leistungsverhältnis aber wohl angemessen.

Mehr, wie immer in der AutoBild oder unter www.autobild.de

 


Auto Moto Sport widerspricht ADAC Winterreifentest (01.10.2015)

Nachdem Yokohamas W.Drive V905 beim ADAC einigermassen überraschend den zweiten Rang der Gesamtwertung einfahren konnte, kann der japanische Reifen beim diesjährigen Winterreifentest von Auto Motor und Sport diesen Erfolg nicht wiederholen. AMS teste in der Mittelklassegrösse 225/50 R17 und damit in einer anderen Dimension als der ADAC. Das Ergebniss überrascht dennoch in seiner Deutlichkeit. Der Reifen des japanischen Herstellers reiht sich von zehn Testteilnehmer auf Rang sieben ein.

Allerdings ist er in guter Gesellschaft,  muss sich doch auch der Platzhirsch und Abonnementsieger Continental TS850 mit Rang vier begnügen. Auf dem Podium vor ihm steht zuallererst Goodyears Ultra Grip Performance als Testsieger. Er erhält das Prädikat "sehr empfehlenswert", was für die anderen beiden auf dem Treppchen – Pirellis "Sottozero 3" und Dunlops "Winter Sport 5" – genauso gilt. Die Ränge der Reihe nach: auf dem 5. "Nokians WR D4", auf dem 6. GT Radials "Champiro Winter Pro HP", auf dem 7. dann Yokohamas "W.Drive V905" und auf dem 8. Bridgestones "Blizzak LM32S". Falkens "Eurowinter HS449 und Coopers "Weathermaster WM-SA2" markieren das Ende des Testfeldes, weil  beide auf Schnee nicht ganz den Anschluss an die Konkurrenz halten können, und auch in der Umweltwertung ihr Abstand zur Konkurrenz vergleichsweise groß ist. ahr dazu in der aktuellen Ausgabe der Auto Motor und Sport oder unter: http://www.auto-motor-und-sport.de


Der Platzhirsch behauptet sich gegen den Emporkömmling. Ganzjahresreifentest von AutoBild(25.09.2015)

Manch einer hatte damit gerechnet, dass Michelins CrossClimate, als Sommerreifen mit Wintereigenschaften bezeichnet, in einem entsprechenden Ganzjahresreifentest die Konkurrenz überflügeln würde. Das ist nun aber ganz und gar nicht der Fall, offenkundig ist dem bisherigen Platzhirsch in diesem Segment Goodyear mit dem neuen Vector 4Seasons Gen-2 ein ganz großer Wurf gelungen, ist er doch der "vorbildliche" Testsieger auf einem VW Golf mit Reifen der Größe 195/65 R15 in der morgen erscheinenden Ausgabe der AutoBild. Der CrossClimate belegt immerhin als "empfehlenswertes" Produkt Rang 2 noch vor den ebenfalls so bewerteten Pirelli Cinturato AllSeason, Vredestein Quatrac 5 und Hankooks Kinergy 4S. Fahrer von  Nokian Weatherproof, Uniroyal AllSeasonExpert, Sava Adapto HP oder Nexen N’Priz 4S müssen mit "befriedigend" zufrieden sein. Der Nankang Winter Activa N-607+ ist "nicht empfehlenswert". Näheres in AutoBild oder unter www.autobild.de.


ADAC Winterreifentest 2015 wirft Fragen auf (22.09.2015)

Wen die Bewertungsmethodik des ADAC bislang verwunderte, wird in diesem Jahr voll auf seine Kosten kommen. In 205/55R16 91H beispielsweise kann Michelin Alpin 5 zwar die Bestnote auf Schnee und bei Nässe erreichen kommt aber nur auf den 12. Platz der Gesamtwertung. Der mit einem EuroLabel Wert B beim Bremsen auf Nässe immerhin mit dem zweitbesten technisch möglichen Wert versehene Avon Ice Touring, kommt beim ADAC mit einer Schulnote von 4,8 auf den schlechtestmöglichen Nassfahrwert.Die Fakten in Kürze: Den Testsieg in 205/55R16 91H fährt Continental TS850 ein, Yokohama landet auf dem zweiten Platz. Dritter wurde Goodyear s neuester Winterreifen, Ultra Grip 9. 

mehr unter: www.adac.de


ACE/GTÜ sehen Altbekannten im ersten Winterreifentest der Saison vorne (08.09.2015)

Der Auto Club Europa (ACE) und die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) haben den ersten Winterreifentest des Jahres veröffentlicht. Anders als im Jahr zuvor nahmen die Reifentester diesmal die Dimension 225/50R17 (statt 205/ 55 R 16) genau unter die Lupe und montierten acht Testkandidaten auf einem BMW 320i. Unter den Probanden waren viele Reifenneuheiten, zum Beispiel Goodyears UltraGrip Performance Gen-1 sowie der Dunlop Winter Sport 5 oder Nokian WR D4. Aber gewonnen hat mal wieder ein Altbekannter: Continentals WinterContact TS 850.

In der Schweiz mussten die acht Pneus ihr Können in den Disziplinen Traktion auf Schnee, Handling und Bremsen auf schneebedeckter, nasser und trockener Fahrbahn sowie Aquaplaning beweisen. Die Parameter Außengeräusch, Rollwiderstand und Preis flossen mit in die Bewertung ein. Zudem wurden Tests im Contidrom bei Hannover gefahren. Zwei Reifen bekommen von den Testverantwortlichen das Prädikat "sehr empfehlenswert": der Continental WinterContact TS 850 mit der Gesamtpunktzahl 205 und der Goodyear UltraGrip Performance Gen-1 mit insgesamt 203 Punkten. Während der Conti-Reifen noch im vergangenen Jahr den zweiten Platz im GTÜ/ ACE-Winterreifentest erzielte, schaffte er es dieses Mal bis ganz nach oben aufs Treppchen. Dennoch sei  erwähnt, dass ein Vergleich zum Vorjahr nur bedingt möglich ist, denn, wie eingangs erwähnt, handelte es sich 2014 um eine andere Reifengröße und ein anderes Antriebskonzept (2014: Frontantrieb, 2015: Heckantrieb). Für die Topplatzierung des Continental-Reifens sind laut den Testern unter anderem sein "hervorragendes Verhalten auf nasser und trockener Fahrbahn" ausschlaggebend. Hauchdünn konnte er sich damit vor den zweitplatzierten Pneu von Goodyear setzen.

"Empfehlenswert" sind Modelle Dunlop Winter Sport 5 (Platz drei), der "günstigste Reifen im Test" Nokian WR D4, Michelin Alpin 5, Pirelli Sottozero3 und Semperit Speed-Grip 2. Lediglich beim Vredestein Wintrac Xtreme S reichte es nach Aussage der Tester nur für ein "bedingt empfehlenswert", denn während der M+S Reifen bei trockener Fahrbahn mit die besten Werte erreichte, gab sich der Pneu auf Schnee etwas zappelig und enttäuschte auf regennasser Fahrbahn durch geringe Seitenführung und lange Bremswege. Die Testverantwortlichen kommen zu dem Fazit, dass die Unterschiede unter den Premiummarken sehr gering sind und das Hauptfeld immer enger zusammenrückt. Lediglich die Reifen von Vredestein und Semperit fallen, so die Tester, vor allem durch ihre Schwächen auf nasser Fahrbahn hinter das Feld zurück.


Auto Bild Allrad testet Ganzjahresreifen für SUV 09.07.2015

Die Zeitschrift "Auto Bild Allrad" (Heft 8/2015) hat sechs Ganzjahresreifen für Allradfahrzeuge auf einem VW Tiguan in der Dimension 215/65 R16H/V auf Schnee, nasser und trockener Straße getestet, wobei aus Vergleichsgründen ein echter Sommer- und ein echter Winterreifen mitgetestet wurden. Das relativiert dann schon mal so manches Messergebnis, wenig überraschend daher das Resümee: "Ganzjahresreifen bleiben stets ein Kompromiss". Testsieger wird der mit "gut" bewertete Vredestein Quatrac 5 vor dem aus gleichem Hause stammenden "befriedigenden" Apollo Alnac 4G All Season; die gleiche Schulnote erhalten auch Falkens Euro AllSeason AS 200 und Pirellis Scorpion Verde AS. Während der Nexen N’Priz 4S immerhin noch als "ausreichend" eingestuft wird, fällt der Nankang NK All Season durch und ist "nicht empfehlenswert".


GTÜ testet Sommerscheibenreiniger: Komfort kostet (26.05.2015)

Teure Fertigmischungen für die Scheibenwaschanlage liegen voll im Trend.

Beim Tanken achten die meisten Autofahrer auf jeden Cent. Ganz anders ist das Kaufverhalten bei Scheibenreinigern. Hier kommen zunehmend Fertigmischungen in Mode. Bis zum Zehnfachen beträgt die Preisspanne zwischen gebrauchsfertigen Sommerprodukten und den klassischen 1:100-Konzentraten in praktischen Vorratsflaschen. Und doch greift die Kundschaft immer häufiger zum deutlich teureren Fertigmix, weil es eben auch sehr bequem ist, den Waschbehälter aufzufüllen, ohne sich um Mischungsverhältnisse und Wasserqualitäten Gedanken machen zu müssen.

Die GTÜ hat neun aktuelle Sommerscheibenreiniger geprüft. Klarer Testsieger mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" wurde Sonax Xtreme Scheibenreiniger Sommer im Dreilitergebinde zum Preis von knapp acht Euro gefolgt vom ebenfalls als "sehr empfehlenswert" eingestuften und kaum teureren Dr.-Wack-Produkt CW 1:100 Super Scheibenreiniger Fertiggemisch (ebenfalls im 3-Liter-Kanister). Trotz seines leicht irreführenden Markennamens "CW 1:100" wird es wie alle anderen Testkandidaten für maximale Wirkung unverdünnt in den Waschbehälter eingefüllt.

Auf den Plätzen mit dem GTÜ-Siegel "empfehlenswert"“ landeten die beiden besonders preiswerten Autosol Scheibenreiniger gebrauchsfertig und Kerndl Scheibenklar Sommer, gefolgt vom tankstellen-typisch-teuren Aral KlareSicht Sommer Fertigmix sowie Nigrin Scheibenklar Fertigmix, Robbyrob Klarblick Sommer-Scheibenreiniger gebrauchsfertig und Shell Screenwash summer ready to use. Schlusslicht ist der von der GTÜ als "nicht empfehlenswert"“ eingestufte Total Sommer Scheibenreiniger gebrauchsfertig mit deutlichen Mängeln beim Lösen der sommertypischen Schmutzarten.

 


Scorpion Trail fogt Metzeler Z8 (17.05.2015)

Nur zwei Wochen nach Konzernschwester Metzeler, kann Pirelli einen Vergleichstest bei Europas führender Motorrad Zeitschrift erringen. Gerade erst ist er auf den Markt gekommen und schon holt der Scorpion Trail II seinen ersten Titel: Beim großen Vergleichstest von Enduro-Street-Reifen in "MOTORRAD"-Ausgabe 13/2015 konnte der neue PIRELLI alle Konkurrenten hinter sich lassen. Im Test waren fünf aktuelle Reifenmodelle in den "klassischen" GS-Dimensionen 110/80 R 19 und 150/70 R 17. Das Fazit von „MOTORRAD“ ist eindeutig: "Wow, dieser Einstand ist gelungen. Pirellis nagelneue Sohle für die GS-Klasse kann im Dynamikmodus nicht besser sein. Top-Landstraßenperformance und dazu diese irre Show im Regen. Salute!"


Metzeler gewinnt Motorrad Vergleichstest (02.05.2015)

Beim jüngsten Vergleichstest von "MOTORRAD" holte sich der Roadtec Z8 Interact nicht nur beste Bewertungen für Fahreigenschaften und Grip, sondern konnte zudem mit dem geringsten Abrieb aller Kandidaten aufwarten. Der Kommentar der "MOTORRAD"-Redakteure zur Trocken-Performance des METZELER Roadtec Z8 Interact ist eindeutig: "Mit seiner überzeugenden Rückmeldung, der neutralen Handlichkeit und seiner beeindruckenden Lenkpräzision macht der Z8 bei sportlicher Fahrt auf der Landstraße enorm viel Spaß." Dabei ist besonders bemerkenswert: Der METZELER bietet nicht nur die höchste Laufleistung im Test, sondern kann auch am Ende der 4.000 Kilometer-Distanz noch mit den besten Fahreigenschaften aller Kandidaten auftrumpfen. Die Top-Leistung des "Z8" wird auch bei Nässe bestätigt, denn hier attestiert "MOTORRAD" dem METZELER Reifen sowohl einen "breiten Grenzbereich" als auch "satten Grip – sowohl beim Beschleunigen, wie auch beim Bremsen." In der Summe der Testkriterien landet der METZELER Reifen mit 432 Punkten unangefochten auf dem obersten Platz der Testwertung. Das Fazit der Redakteure bringt es auf den Punkt: "Top-Performance auf der Landstraße, dazu klasse Fahreigenschaften bei Regen, gekrönt vom geringsten Verschleiß im Test. So sehen Sieger aus."


Auto Motor und Sport sucht die besten Reifen für die automobile Mittelklasse (20.03.2015)

Und ams fand den Continental SportContact5. Der Conti-Pneu ist ein Seriensieger. Die ams urteilt mit "sehr empfehlenswert"!. Ein "nicht empfehlenswert" erhält der Kumho Ecsta LE Sport KU 39. Neun Sommerreifen in der Größe 225/50 R17 wurden von der ams einem Leistungstest unterzogen. Testfahrzeug war eine Mercedes C-Klasse. Den Sieg sichert sich der Continental SportContact5. "Hohes Gripniveau und kurze Bremswege, dazu gutmütig fahrbar auf Nässe. Ausgewogen und fahrstabil mit kurzen Bremswegen auch auf trockenem Asphalt", so das Fazit. Kritisiert wird lediglich ein erhöhter Rollwiderstand. Der Conti-Reifen ist für die ams dennoch "sehr empfehlenswert".

Das Feld der "empfehlenswerten" Reifen führt der Dunlop Sport BluResponse an. Dieser ist laut ams ein "gut kontrollierbarer, etwas untersteuernder Reifen auf Nässe". Auf trockener Piste liefere der Dunlop-Reifen eine "gute Balance und sehr kurze Bremswege". Defizite werden aber in Längs-Aquaplaning und Nassbremsen festgestellt. Mit der gleichen Gesamtnote 8,6 und dem Urteil "empfehlenswert" folgen der Hankook Ventus V12 Evo2 und der Goodyear Efficient Grip Performance. Beim Hankook-Reifen stellt die ams "leichte Defizite im Längsaquaplaning" und beim Trockenhandling "nachlassende Präzision" fest. Bemängelt wird auch der "hohe Rollwiderstand". Der Koreaner ist aber offenbar auf Nässe "überdurchschnittlich" gut und bremst auch auf trockener Fahrbahn "sehr gut". Dem Goodyear-Gummi attestieren die Tester Verlässlichkeit und Präzision auf nasser Straße. Zudem sei der Rollwiderstand sehr niedrig. Schwächen allerdings erkennt die ams im Aquaplaning.

Mit etwas Abstand aber immer noch in der Kategorie "empfehlenswert" reihen sich die Reifen Uniroyal Rainsport3, Nokian Z-Line und Pirelli Cinturato P7 Blue ein. Der Rainsport3 zeigt "Bremsschwäche auf trockener Straße" und ein "etwas lauteres Abrollgeräusch. Gelobt werden das "ausgezeichnete Aquaplaning-Verhalten" und der "breite Grenzbereich". Der Nokian Z-Line wird als "gutmütig und berechenbar" bezeichnet. Jedoch tauchen in der Minusliste Schwächen im Aquaplaning, eingeschränkter Abrollkomfort und erhöhter Rollwiderstand auf. Der Pirelli-Reifen fällt mit einer "guten bis sehr guten Trockenperformance" auf. Schwächen sind nach Ansicht der ams "im Nassbremsen und bei Quer-Aquaplaning" erkennbar. Zudem sei er wenig lenkexakt.

Als nur "bedingt empfehlenswert" wird der Bridgestone Turanza T001 bezeichnet. Für einen Reifen dieser Preisklasse sicher ein unerfreuliches Urteil. "Schwaches Bremsen, geringe Präzision, hoher Rollwiderstand und lautes Abrollgeräusch", so die lange Defizitliste. Noch härter wird der Kumho Ecsta LE Sport KU 39 abgeurteilt. Der Kumho-Reifen weist laut ams deutliche Einschränkungen im Nassgrip auf, ist im Handling schwer kontrollierbar und kann auch auf trockener Piste nicht überzeugen.


Doppelsieg für Pirelli (13.03.2015)

Pirellis P Zero fährt Sieg im sport auto Test ein und setzt sich gegen sechs weitere Testkandidaten beim aktuellen Sommerreifentest der Fachzeitschrift durch.

Die Testredakteure wählten für ihren aktuellen Reifentest sieben Sportreifen der Dimension 235/35 R 19 mit bester Reputation aus. In insgesamt 14 Disziplinen mussten sich die Profile beweisen, als Testfahrzeug diente ein VW Golf R.

Der Testsieger kann die Reifentester durch seine Performance auf Nässe überzeugen. "Beim Nassgrip ist er nicht zu toppen", so die Tester. Dahinter reihen sich der Continental SportContact 5P und der Hankook Ventus S1 Evo2 K117 ein. Beide erreichen im Endergebnis 8,8 von insgesamt 10 Punkten und werden von den Testern als "empfehlenswert" beurteilt. Nach Aussage der Testverantwortlichen zeigt der Conti-Reifen auf Nässe überdurchschnittliche Brems- und Aquaplaningeigenschaften.

Im zweiten Test hat die Wohnmobilzeitschrift ProMobil fünf Reisemobilreifen in der Dimension 235/65 R16 auf den Prüfstand gestellt- mit einem "sehr empfehlenswert" werden der Pirelli Carrier Camper und der Continental Van Contact 200 bedacht. Weniger überzeugen kann offenbar der "bedingt empfehlenswerte" GT Radial Maxmiler Pro.

Im Feld der fünf Prüflinge liefert der Pirelli Carrier Camper die überzeugendste Gesamtleistung. Dem Camper-Reifen attestieren die Promobil-Tester "sehr kurze Bremswege" und "überdurchschnittliche Leistungen auf Nässe".

Es scheint als sei die Nassfahrsicherheit zum Leitfaden der Pirelli Reifenentwicklung geworden.


Goodyear siegt bei Autozeitung-Sommerreifentest (25.02.2015)

Nach den Sommerreifentests von GTÜ/ACE, ADAC und Gute Fahrt legt nun auch die Autozeitung einen aktuellen Produkttest von Sommerreifen vor. Getestet hat das Magazin Pneus der Dimension 225/40 R18 92W/Y, die ihre Qualitäten sowohl bei Nässe als auch auf trockener Fahrbahn beweisen sollten. Das mit 269 von maximal 300 möglichen Gesamtpunkten beste Ergebnis konnte dabei Goodyears Eagle F1 Asymetric 2 einfahren. „Sicher, schnell und sogar wirtschaftlich“, wird der Testsieger beschrieben, selbst wenn er sich in der Disziplin Nassbremsen Pirellis P Zero geschlagen geben musste, der sich mit 263 Gesamtpunkten den zweiten Platz sicherte und dabei immerhin Continentals SportContact 5 (253 Punkte) hinter sich lassen konnte. Dem Siegertrio wird samt und sonders das Prädikat "sehr empfehlenswert" verliehen wie im Übrigen auch den gemeinsamen Vierten Dunlop Sport Maxx RT und Nokian zLine, die jeweils 246 Gesamtpunkte erreichten.Am Ende des Testfeldes rangieren Coopers Zeon CS Sport (190 Punkte) und Westlakes SA07 (171 Punkte), die offenbar vor allem mit nassen Fahrbahnen so ihre liebe Mühe hatten.


Nur ein Reifen mangelhaft (24.02.2015)

ADAC und Stiftung Warentest haben ihren aktuellen Sommerreifentest mit 35 Modellen in zwei Reifengrößen durchgeführt. Zum ersten Mal wurde der Strategie vieler Hersteller Rechnung getragen und mehrere Modelle desselben Herstellers gestestet sofern diese unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Getestet wurden 19 Modelle in 205/55R16, der noch immer meistverkauften Größe für Mittelklassefahrzeuge und 16 weitere Modelle in 185/60R14.

Was sich bereits bei Einführung des Euro-Reifenlabels abzeichnete, kann dieser Test nun bestätigen. In den ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien haben die Eco-Modelle nur geringe Vorteile, bei Nässe jedoch durchweg Nachteile gegenüber den Komfort-Entsprechungen. Die Siegerliste liest sich wie das Who is Who der globalen Reifenindustrie, die besten Plätze, und damit die Bewertung "gut", gehen an die "Big Five" der Reifenwelt, namentlich an Michelin, Goodyear/Dunlop, Continental, Pirelli und Bridgestone. Das breite Mittelfeld wird von den Zweitmarken dieser Hersteller dominiert, es finden sich allerdings auch die Energiesparmodelle von Michelin und Continental dort wieder. Dies ist allerdings auch der Bewertungsmethode des ADAC geschuldet, der das Nassfahrverhalten mit 40% der Gesamtnote bewertet, den Energieverbrauch aber nur mit 10% honoriert. Das einzige Mangelhaft dieses Tests konnte der Nankang Econex Eco-2 für sich verbuchen. Ein Reifen der sich im untersten Preissegment bewegt und seinen Hauptabsatz bei Online Händlern finden dürfte.

In der Reifendimension 185/60R14 für Kleinwagen gab es sechsmal das Urteil "gut", achtmal "befriedigend" und je einmal "ausreichend" (Kumho KH27 Ecowing ES01) und "mangelhaft" (Matador MP16). "Continental ContiPremiumContact 5" glänzt mit sehr guten Handlings-Eigenschaften, der "Goodyear Efficient Grip Performance" mit den kürzesten Bremswegen. Das breite Mittelfeld zeigt leichte bis eindeutige Schwächen auf nasser Fahrbahn. Insgesamt jedoch gilt: Vor allem die mit "gut" bewerteten Reifen unterscheiden sich nur geringfügig voneinander.

Alle Ergebnisse unter: www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/sommerreifen/2015_Sommerreifen_Test_205_55_R16.aspx


Auch VW´s Hauspostille mit Reifentest (23.02.2015)

Die Zeitschrift für die Marken Volkswagen und Audi „Gute Fahrt“ hat zehn Sommerreifentypen der Größe 225/45 R17 unter die Lupe genommen. Getreu ihrer Leserschaft dienten Audi A3 und VW Golf als Testwagen. Mit völlig identischer Punktzahl und mit „sehr gut –“ bewertet, gingen der Dunlop SP Sport Maxx RT, Hankook Ventus S1 evo2 und Pirelli Cinturato P7 Blue als Siegertrio aus dem Test hervor, der auf dem Pirelli-Testgelände Vizzola ausgefahren wurde. Auch den vierten Rang teilt sich ein Dreierpaket bestehend aus Contis SportContact 5, Goodyears EfficientGrip Performance und Nokian Line mit der Schulnote „gut +“. Bridgestones Potenza S001 muss auf das Pluszeichen verzichten und wird Siebter, Uniroyals Rainsport 3 kommt mit „gut –“ dahinter ins Ziel. Während der Nexen N’Fera SU1 „befriedigend“ abschneidet, reicht die Zensur „befriedigend –“ für den Kumho Ecsta Le Sport nur zum letzten Platz.


Der Sommer ist eröffnet (12.02.2015)

Man ist geneigt es als "same procedure as every year" zu überschreiben. Der frühe Vogel der Testsaison 2015 ist auch diesmal die GTÜ, deren Test aufmacht mit "Gute Reifen sind ihr Geld wert". Ein Dutzend Reifen der weitverbreiteten Größe 205/55R16, die Verwendung in der Kompaktklasse findet, wurden auf ihre Qualitäten hin geprüft. Das Resumee der Tester ist einfach: Gute Pneus sind ihr Geld wert und die Qualität der meisten Reifen wird immer besser. GTÜ-Testsieger wurde Goodyears Efficient Grip Performance, während auch andere Premiumfabrikate ein „sehr empfehlenswert“ als Urteil erhielten. Selbst die schlechtesten Reifen im Test erhielten immerhin noch ein „bedingt empfehlenswert“. Alle Sieger und Verlierer inkl. der Details finden Sie im aktuellen GTÜ-Sommerreifentest:

 

www.gtue.de/fm/366/gtue-test_sommerreifen_2015_ergebnisse.pdf


Titel Hattrick! (29.10.2014)

Reifen Haub wurde zum dritten Mal in Folge von seinen Kunden zur "Werkstatt des Vertrauens" gewählt. Besonders wertvoll ist diese Auszeichnung für uns, weil sie eben direkt von den Kunden kommt die bei uns haben arbeiten lassen und uns nun ihr Vertrauen aussprachen. Vielen Dank dafür an alle Kunden die sich an der Wahl beteiligt haben und ein besonderer Dank an alle Mitarbeiter die ihr Bestes gaben um dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Auf in die nächste Runde...


Gibt es keine sehr guten Winterreifen? (25.09.2014)

Es scheint als könne der ADAC es in diesen Tagen einfach keinem Recht machen. Bereits vor Erscheinen des Test reklamiert Infinity Tyres nicht fair bewertet zu sein. Noch schlimmer trifft es Goodyear. Reifen dieses Herstellers kommen erst gar nicht vor. In den vergangenen Jahren konnte Goodyear reihenweise gute Testergebnisse erringen, dieses Jahr war dem ADAC der Erscheinungstermin des Ultra Grip 9 zu spät um das umfangreiche Testprogramm durchlaufen zu können. Ultra Grip 8 wollte man allerdings auch nicht testen, da dieser in den nächsten Jahren sukzessive vom Ultra Grip 9 abgelöst werden wird. Die grösste Überraschung dürfte sein, dass der ADAC keinem Reifen das Prädikat sehr gut verleiht. Die besten Noten im Test sind deshalb nur "gut". Testsieger wurde Continental TS850 vor Dunlops Winter Response 2 bzw. Bridgestone LM001.

Alle Testergebnisse und alles zur Test Methodik unter:

 

www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/winterreifentest_2014.aspx


GTÜ/ACE eröffnen den Test Marathon (11.09.2014)

In der kalten Jahreszeit sind die Reifen ganz besonders gefordert. Nicht nur, dass Nässe, Matsch, Schnee und Eis auf der Fahrbahn die Griffigkeit stark beeinträchtigen, allein schon die vergleichsweise niedrigen Temperaturen haben auch auf trockener Fahrbahn spürbare Auswirkungen auf die Fahrsicherheit. Ob und wie aktuelle Winterpneus diese Herausforderungen meistern und wie der technische Stand der Reifengeneration für den Winter 2014/15 ist, hat die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung im harten Wintereinsatz getestet.

Die GTÜ unterzog gemeinsam mit dem deutschen Autoclub ACE und dem ARBÖ in Österreich zehn aktuelle Winterpneus der Größe 205/55 R 16 auf einem VW Golf dem Wintercheck. Die Ergebnisse können sich allesamt sehen lassen: Alle getesteten Markenreifen absolvierten das Programm auf Schnee und Nässe ohne größere Ausrutscher, die Unterschiede sind eher gering. Auch bei einer Vollbremsung auf trockener Straße aus Tempo 100 kamen alle getesteten Reifen nach spätestens 40 Metern zum Stehen. Im Vergleich zu Sommerreifen bedeutet das lediglich eine halbe bis eine ganze Wagenlänge mehr. Und selbst auf dem trockenen Handlingparcours ist der Unterschied zu Sommerpneus nicht mehr so gravierend wie noch vor einigen Jahren.

 

Als Testsieger mit der GTÜ-Bestnote „sehr empfehlenswert“ ging der neue Nokian WR D3 durchs Ziel. Der finnische Reifen spielte seine Stärken vor allem bei den Disziplinen Traktion, Bremsen und Handling auf Schnee voll aus. Auch die Sicherheitsprüfungen auf nasser und trockener Piste absolvierte der Nokian-Reifen ohne Tadel (siehe Ergebnistabelle). Den zweiten Platz mit ebenfalls „sehr empfehlenswert“ belegte der Continental TS 850. Dieser Winterpneu hat vor allen Mitbewerbern in der Testdisziplin „Nässe“ die Nase vorn.

 

Auf den Plätzen drei und vier folgen nach Gesamtpunktzahl die „sehr empfehlenswerten“ Winterreifen Goodyear Ultra Grip 9 und der Dunlop Winter Sport 4D, die sich in allen winterspezifischen Bereichen in Sachen Qualität wacker schlugen. Nur knapp dahinter auf den Plätzen fünf bis zehn mit der GTÜ-Bewertung „empfehlenswert“ die aktuellen Winterreifen Semperit Speedgrip 2, Pirelli Snowcontrol 3, Hankook Winter i*cept RS, Vredestein Snowtrac 5, Bridgestone Blizzak LM 32 und Kumho I‘ZEN KW23.

 


GTÜ warnt vor "Billigreifen" (26.06.2014)

Erschreckende Bremswerte auf Nässe liefern die Pneus im Test.

 

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) warnt vor sogenannten „Billigreifen“ aus chinesischer und osteuropäischer Produktion und belegt dies mit den "alarmierenden" Ergebnissen aus einem Praxistest. Die GTÜ-Experten haben sechs dieser Reifen in der gängigen Größe 215/45 R17 auf ihre Bremsweg-, Nässe- und Handling-Eigenschaften getestet. Als Referenzreifen diente der Dunlop Sport Maxx, montiert auf einem werksmäßigen VW Golf GTI.

 

Alarmierend sind die Ergebnisse: Bei einer Vollbremsung auf nasser Fahrbahn aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h hat im Vergleich zum Referenzreifen (49,9 m gesamt) selbst der beste der „Billigreifen“ einen über sechs Meter längeren Bremsweg (56,2 m gesamt). Der schlechteste Reifen kommt sogar erst nach zwölf Metern mehr (61,9 m gesamt) zum Stillstand. „Dies kann im schlimmsten Fall für den Autofahrer tödlich sein“, so die GTÜ-Experten. Erschreckend sind die Restgeschwindigkeiten beim Bremsvorgang aus 100 km/h: Während das Auto mit den Referenzreifen nach knapp 50 Metern steht, rauschen die Fahrzeuge mit den „Billigreifen“ – trotz identischem Bremsvorgang – mit Geschwindigkeiten von bis zu 44 km/h vorbei und kommen erst viele Meter weiter zum Stillstand.

Überprüft wurde auf der Teststrecke des Goodyear Dunlop-Konzerns auch das Aquaplaning-Verhalten. Der Referenzreifen bleibt laut GTÜ bei 80 km/ in der Spur und schwimmt nicht auf. Nach Aussage der Tester schwimmen "Billigreifen" beim Überfahren der Nassfläche auf - das Auto untersteuere massiv und könne selbst durch heftiges Einlenken nicht auf Kurs gehalten werden. Der schlechteste Reifen schaffte im Test offenbar gerade mal 58 Prozent der Leistungsfähigkeit des Referenzreifens.

Ähnlich verhält es sich auf dem Handling-Kurs. Schon beim Anfahren fehlt es laut den GTÜ-Mannen an Traktion und der Golf mit den Referenzreifen fahre vornweg. Die GTÜ attestiert den Billigreifen "schlechtes Gripniveau, keine Seitenführung, heftige Lastwechselreaktion schon bei langsamer Geschwindigkeit und kaum Traktion." Einige der Billigfabrikate mit Sommerreifenprofil werden mit M+S-Kennzeichnung auch als Winterreifen angeboten. Die GTÜ-Sicherheitsexperten raten vom Kauf solcher Reifen dringend ab, da die Testergebnisse im Nassverhalten allesamt verheerend sind. Zu den katastrophalen Fahreigenschaften vieler „Billigreifen“ komme noch ein weiteres Manko hinzu: Die Preise der Billigfabrikate seien mittlerweile so hoch, dass man schon für 25 bis 30 Euro mehr einen Markenreifen bekomme. Rund 100 Euro Aufpreis für einen Satz Markenreifen sind deshalb allemal eine gute Investitionen für die Sicherheit, so das Fazit der GTÜ.

 

 


Michelin Pilot Road 4 siegt im "Motorrad"-Test (09.05.2014)

Im aktuellen Tourenreifen-Test der Fachzeitschrift „Motorrad“ fährt der Michelin Pilot Road 4 den Testsieg ein.

Beim aktuellen Tourenreifen-Test der Fachzeitschrift „Motorrad“ (11/2014) erzielt der im Januar 2014 präsentierte Michelin Pilot Road 4 den ersten Platz. Getestet wurden sieben Modelle in der Universaldimension 120/70 ZR 17 und 180/55 ZR 17 sowohl auf der Landstraße und Autobahn als auch im Nassen. Testfahrzeug war eine Honda CB 1000 R.

 

Der Pilot Road 4 von Michelin „setzt Bestmarken im Regen“, schreiben die Test-Redakteure über den Testsieger und fügen hinzu: „Bei Schlechtwetter hatten Michelin-Fahrer schon immer gute Karten.“ Zudem fahre sich der neue Reifen deutlich souveräner als der etwas nervöse Vorgänger Road 3. Den zweiten Platz teilen sich der Pirelli Angel GT („Wer einen Tourenreifen mit ausgesprochen sportlichem Charakter mag, zieht den Angel GT auf die Felgen“) und der Continental Road Attack 2 Evo („brilliert weiterhin auf kurvenreichen Landstraßen“). Er erhält von der Fachzeitschrift den "Motorrad Kauftipp Landstraße". Auch den vierten Platz müssen sich zwei Pneus teilen: der Dunlop Roadsmart 2 und der Bridgestone T30. Letzterer „überzeugt vor allem als ausgewogener und sehr neutral abgestimmter Tourenreifen“, urteilen die Testverantwortlichen. Anders als in der M/O-Ausführung der Vorjahre, so die Reifentester, könne der Z8 in der aktuellen Spezifikation keine besonderen Akzente setzen. Somit belegt der Metzeler Roadtec Z8 Interact Platz sechs. Auf dem letzten Platz landet der Avon Storm 3D X-M. „Bei idealen Straßenverhältnissen kann der Avon Storm 3D noch einigermaßen mithalten, obwohl ihm auch da echte Highlights fehlen. Auf nasser Straße ist er dagegen hoffnungslos unterlegen“, urteilen die Motorrad-Tester.

 


Metzeler Sportec M7 RR überzeugt im "Motorrad" Test (25.04.2014)

Einen Einstand nach Maß feiert der Metzeler-Neuling Sportec M7 RR: Der Reifen siegt beim großen Sportreifentest des Magazins „Motorrad“ (Ausgabe 10/2014) gemeinsam mit dem Michelin Pilot Power 3. Fünf BMW S 1000 RR und eine HP4, eine Landstraßenrunde über 4.000 Kilometer sowie ein Rennstrecken- und Nasstest: Diesen Vorgaben mussten sich sechs unterschiedliche Reifenpaarungen in den Größen 120/70 und 190/55 – jeweils in 17-Zoll – beim aktuellen Sportreifenvergleich stellen.

"Mit dem M7 RR schiebt sich Metzeler zurück in den Ring. Der Nachfolger des glücklosen M5 überzeugt vor allem im Alltag, wo er selbst die Kraft von PS-Boliden sicher auf den Asphalt brennt", so das Fazit des Test-Teams. Auf Nässe rutsche der Pneu zwar eher als die drei Nässespezialisten von Michelin, Bridgestone und Dunlop, bleibe aber dennoch gut beherrschbar. Der Michelin Pilot Power punktet vor allem durch seine Vielseitigkeit. Als den "Reifen für alle Tage" bezeichnet die Redaktion den Franzosen, der in Sachen Verschleiß die Konkurrenz distanziert. Ein gutes Ergebnis fährt darüber hinaus der Bridgestone 20 Evo ein. "Gute Eigenschaften im Alltag und bei Regen, mehr Stabilität im Renneinsatz, selbst auf leistungsstarken Superbikes", attestieren die Tester. Abstriche seien lediglich beim Verschleiß feststellbar.

Auf Platz 4 der Wertung schafft es der Dunlop Sportsmart 2. Diesem fehle die Harmonie. Der "tollen Nassperformance und den geringen Verschleißwerten" stünden "Unruhe auf der Rennstrecke und mangelndes Feedback im Alltag" gegenüber. Auf den Dunlop folgt der Pirelli Diablo Rosso Corsa. Für die Rennstrecke zwar die Kaufempfehlung von "Motorrad" muss der Italiener auf der Landstraße und beim Nasstest Federn lassen. Zudem fresse der Reifen (Verschleiß-Kategorie) an Front und Heck das Gummi weg. Ebenfalls kaum zufriedenstellend dürfte das Testergebnis im Hause Continental aufgenommen werden. Der Conti Sport Attack 2 sei ein Reifen, der nach speziellen Liebhabern verlange. Der Pneu sei aufgrund seines Verschleißes nicht für kühle Rechner und auch der letzte Platz im Nasstest dürfte Allwetterfahrer abschrecken.


Pirelli P Zero bester Reifen für Sportwagen (17.04.2014)

Zehn Sommerprofile für sportliche Fahrzeuge der Kompakt- und Mittelklasse wählten die Prüfer der Fachzeitschrift "sport auto" für den aktuellen Sommerreifentest aus. Bei der Größe machte die populäre Dimension 225/40 R 18 Y das Rennen. In 14 Disziplinen mussten die Reifen beweisen was sie können. Der Testwagen war ein VW Golf GTI Performance.

„Der Pirelli P Zero siegt nass wie trocken mit begeisterndem Handling“, waren lobten die Testredakteure voll des Lobes. Der Testsieger erzielte in fünf Kategorien die maximale Punktzahl: Auf Nässe in den Disziplinen Seitenführung, Handling nach Zeit und Handling subjektiv. Auf trockener Fahrbahn überzeugte der P Zero insbesondere durch einen sehr kurzen Bremsweg sowie im subjektiven Handling. Weil er aber auch in den neun weiteren Testkategorien Topleistungen bot, konnte er in der Gesamtwertung die Wettbewerber hinter sich lassen. „Wenn es um Seitenführung und ausgewogene Dynamik geht, ist der fahraktive Pirelli P Zero trocken, besonders aber auf Nässe top“, heißt es im Fazit. Der Reifen „fährt mit dem besten Gesamtpaket aus überzeugender Nass- und Trockenperformance den Gesamtsieg ein.“ Darüber hinaus zeichneten die Testprofis von sport auto den P Zero als einzigen Reifen mit dem begehrten Prädikat „Besonders empfehlenswert“ aus.

Einen guten Eindruck besonders auf nasser Piste macht laut dem Test-Team auch der Nokian Z-Line. Der Finne setze mit dem "ausgezeichneten Bremswert von 51,5 Metern aus Tempo 100 und hohem Seitenführungspotenzial" die Pace auf nasser Fahrbahn. Im Handling müsse der Nokian sich mit "stoisch-neutralem Fahrverhalten jedoch dem etwas fahraktiveren Pirelli beugen". Auch der Hankook Ventus V12 Evo² überzeuge mit guten Seitenführungs- und Bremswerten. Laut "sport auto" entlarve das Kurvengeschlängel des Nasshandlingkurses den Hankook-Pneu jedoch als eher lastwechselempfindlich, es fehle an Balance. Beim Handling sehr gut ausbalanciert zeige sich der Dunlop Sportmaxx RT - beim Bremsen zwar eher im Mittelfeld, dafür aber mit guten Aquaplaningwerten. Überraschend ist die Erkenntnis des "sport auto"-Teams, dass der Conti SportContact 5 trotz seiner Bestwerte im Aquaplaning die Defizite beim Nassbremsen nicht wettmachen könne. Darüber hinaus liege der Conti-Pneu auch beim Nasshandling unter den Erwartungen.

Als ausgesprochen wasserscheu bezeichnet das Medium den Avon ZZ5. Der Reifen besitze eine schwache Seitenführung und eine unausgewogene Balance im Handling. Auch die Bremsleistungen auf nasser Straße des Bridgestone Potenza S001 werden kritisiert. Der Japaner zeige bei mäßigen Bremsleistungen zusätzlich ein instabiles Heck. Trotz der Defizite bei Nässe passe er dem VW Golf dennoch wie ein Maßanzug: "Er gefällt mit harmonischem, agilen Handling, guter Interaktion mit den elektronischen Fahrdynamiksystemen des GTI und sportiver, direkter Lenkansprache", so "sport auto". 

Der Toyo T1 Sport scheint "generell mit dem nassen Element auf Kriegsfuß zu stehen." Allerdings kann der Toyo-Reifen bei den Trockenprüfungen nach Ansicht der Redaktion im Spitzenfeld mitfahren. "Er gefällt mit progressivem Lenkungsfeedback, guter Seitenführung und guten, auch nach mehreren Turns stabilen Rundenzeiten", so die Bilanz. Ganz auf einfache Kontrollierbarkeit setze der Michelin Pilot Sport 3. Der Franzose mache den dynamischen Golf GTI im Sommerreifen-Test zum sicheren Untersteuerer. Hervorgehoben werden die eher größeren Lenkwinkeln, sanftes, etwas zögerliches Einlenken und letztlich guter Komfort.

Am meisten überzeugend können nach Ansicht von "sport auto" der Pirelli PZero, der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 und der Dunlop Sportmaxx RT. Den Pneus werden Top-Bremswege um 35 Meter, ausgewogenes Handling und Stabilität attestiert. Zudem punkten der Dunlop und der Goodyear mit ausgezeichneten Rollwiderstandswerten. Der Pirelli P Zero toppe allerdings die "beiden Konzerngeschwister in Sachen Feedback, Lenkpräzision, Grip und Balance."


ADAC Sommerreifentest veröffentlicht (28.03.2014)

In Deutschland wegen der ADAC Affäre verschoben, in Schweden bereits erschienen und nun auch dem deutschen Autofahrer im Detail zur Kenntnis gebracht. Der ADAC Sommerreifen Test 2014 steht nun also zur Verfügung. Wie immer wurde in zwei verschiedenen Reifengrösse für unterschiedliche Fahrzeugklassen getestet. In der kleineren Testdimension 175/65R14T für populäre Fahrzeuge der Kleinwagen- und unteren Mittelklasse wie Fiat 500, Mazda 2, Opel Corsa, Renault Twingo, Toyota Yaris oder Ford Fiesta erreichten diesmal sechs Modelle das ADAC Urteil "gut" und sind deshalb besonders empfehlenswert.

Alle gut getesteten Reifen präsentieren sich sehr ausgewogen, kleinere Unterschiede finden sich nur im Detail. Ohne Minus der Tester blieben der EcoContact 5 von Continental und der Falken Sincera während der Pirelli Cinturato P1, der Nokian Line und der Bridgestone Ecopia EP 150 durch einen höheren Rollwiderstand einen Abschlag hinnehmen mussten. Bridgestone zeigt wie  Hankooks Kinergy obendrein einen erhöhten Verschleiß.

Sechs weitere Modelle schneiden noch mit "zufriedenstellenden" Leistungen ab. Alle schwächelten auf Nässe – darunter auch Michelins Energy Saver+, der dafür mit Bestnoten bei Spritverbrauch und Verschleiß zumindest seinem Namen alle Ehre macht.

Dass es auf Nässe noch wesentlich schwächer geht, beweist der französische Weltkonzern jedoch mit seiner Zweitmarke Kleber: Der Dynaxer HP3 bremst und fährt auf Nässe so schlecht, dass er mit einem "mangelhaften" Urteil in dieser Dimension glatt durchfällt. So wie auch der Kormoran Impulser, der von einem polnischen Reifenhersteller produziert wird, der aber ebenfalls zum Michelin-Konzern gehört. Der dritte mangelhafte Reifen kommt von Dunlops Zweitmarke Debica.

Insgesamt siebenmal "gut" gab es in der populären Dimension 195/65 R 15V die zumeist Verwendung auf Fahrzeugen der Mittelklasse wie Audi A3, BMW 3er, Ford Focus, Mercedes C-Klasse, Skoda Octavia oder VW Golf findet. Die besonders empfehlenswerten Reifen dieser Klasse wie der Goodyear Efficient Grip Performance, der Fulda EcoControl HP oder der Nokian Line präsentieren sich rundum ausgewogen ohne Schwächen. Einen etwas höheren, aber noch akzeptablen Verschleiß zeigen in der Spitzengruppe hingegen Dunlops BluResponse, Hankooks Kinergy Eco K425 und Vredesteins Sportrac 5, einen etwas höheren Spritverbrauch verursacht der Pirelli P1. 
Erstaunliche Ergebnisse liefern diesmal die Premiumanbieter Michelin, Bridgestone und Continental. Alle drei schaffen in der Endabrechnung nur ein "zufriedenstellend" womit sicher keiner zufrieden sein wird. 

 


Jubiläum bei Auto Motor und Sport, Langeweile beim Testsieg (20.03.2014)

Die Zeitschrift Auto Motor und Sport präsentiert in ihrer aktuellen Ausgabe ihren jährlichen Sommerreifentest. Ein Jubiläum, denn vor genau 50 Jahren fand der erste AMS-Reifentest statt: damals noch Gürtelreifen gegen gebräuchliche Diagonalreifen. Testsieger in der vor einem halben Jahrhundert noch völlig unvorstellbaren Größe 205/55 R16V, erfahren auf einem VW Golf, wird der ContinentalPremiumContact 5. Als "Empfehlenswert" bezeichnet AMS in dieser Reihenfolge Uniroyal Rainsport 3, Pirelli Cinturato P7, Dunlop Sport BluResponse, Toyo Proxes CF2, Hankook Ventus Prime 2 und Michelin Energy Saver+. Nur noch ein "bedingt empfehlenswert" wurde notiert für Premiorri Solazo und – überraschende Enttäuschung – der Bridgestone Turanza T001. Der Westlake Reifen Radial RP 18 wird als "nicht empfehlenswert" eingestuft, kann aber dennoch mit dem GT Champiro VP1 einen noch schlechteren Reifen hinter sich.


Continental SportContact 5 SUV gewinnt "AutoBild allrad"-SUV-Reifentest (13.03.2014)

Die Reifentester der "AutoBild allrad" (4/2014) haben neun Straßenreifenmodelle für SUV in 15 Disziplinen sowohl auf nassen und trockenen Fahrbahnen, als auch auf Gras, Kies, Sand, Schlamm und Schotter überprüft. Getestet wurden Reifen der Dimension 255/55 R 18, Testfahrzeug war ein BMW X5. Testsieger ist der Continental SportContact 5 SUV, dicht gefolgt vom Goodyear Eagle F1 Asymmetric SUV und Pirelli Scorpion Verde. Zwei „Billigreifen“ der Marken GT Radial und Syron bestehen den Test nicht;  bei Trockenheit sei ihre Performance zwar noch akzeptabel, doch auf nasser Fahrbahn würden sich deutliche Unterschiede zu den "traditionellen Reifenmarken" zeigen.

Als „sehr ausgewogenen Sommerreifen“ betiteln die "AutoBild allrad"-Reifentester den Testsieger Continental SportContact 5 SUV. Ihm bescheinigen die Tester „besonders kurze Bremswege“ und „präzise Lenkreaktion“. Er erhält von den Testern ein „vorBildlich“, ebenso wie der ebenfalls „sehr ausgewogene Sommerreifen“ Goodyear Eagle F1 Asymmetric SUV. Er zeigt nach Aussage der Reifentester die beste Performance im Sand und auf Gras. Der „vorBildliche“ Pirelli Scorpion Verde punktet durch seine Performance auf Schotter. Drei weitere Gummis werden mit der Schulnote „gut“ bewertet: Der Viertplatzierte Uniroyal RainSport 3 SUV habe die Reifentester mit seiner Zugkraft im Schlamm am meisten verblüfft. Sie bescheinigen ihm zudem „herausragende Nässe-Qualitäten“. Der Dunlop SP Quattro Maxx kann durch „kürzesten Bremsweg bei Nässe“ und der Nokian Z durch „sehr niedrigen Rollwiderstand“ überzeugen. Dahinter reiht sich der Bridgestone Dueler H/P Sport ein. Er wird mit der Schulnote „befriedigend“ bewertet. Auch wenn er laut den Reifentestern sehr hohe Aquaplaningreserven vorweisen kann und auch eine ordentliche Seitenführung auf trockener Fahrbahn, sei er nur durchschnittlich beim Bremsen und habe einen erhöhten Rollwiderstand. Beim GT Radial Champiro HPY und Syron Cross 1 4x4 bemängeln die Reifenexperten einen „zu langen Bremsweg bei Nässe und reduzierte Haftung in nassen Kurven.“ Beide Gummis bekommen von den "AutoBild allrad"-Testern ein „nicht empfehlenswert“.

 


Sommerreifentest der Auto Zeitung (26.02.2014)

Nichts neues was den Teststieg angeht, aber auf den Plätzen gibt es drei Überraschungen. Dauersieger Continental konnte auch bei der Auto Zeitung den Testsieg einheimsen und verweist mit dem SportContact 5 Dunlops Sport Maxx RT knapp auf den zweiten Platz. Dunlop konnte gerade in den Disziplinen Aquaplaning und Nassbremsen überzeugen und den Rest der Reifenwelt hinter sich lassen.. Die erste Überraschung erwartet uns dann auf Platz 3 mit dem Toyo Proxes T1 Sport. Bei AutoBild noch als 27. von 50 Teilnehmern frühzeitig aus der Wertung genommen bezeichnet die Auto Zeitung den Toyo Reifen als Volltreffer bei Nässe und solider Reifen bei Trockenheit. Zweite posititve Überraschung ist der Falken Azenis FK453, ein Reifen der eher im unteren Preissegment beheimatet ist und mit überraschend guten Nässeeigenschaften aufwartet. Die negative Überraschung ist der auf dem zwölften und letzten Platz bewertete Apollo Aspire 4G, ein Reifen der bislang mit eher guten Testergebnissen bei günstigem Preis glänzen konnte.


GTÜ und ACE testen Sommerreifen für die Kompaktklasse (13.02.2014)

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Auto Club Europa (ACE) haben einmal mehr einen gemeinsamen Sommerreifentest durchgeführt. Dieses Mal hatten die Tester die Größe 225/45 R17 auf dem Seziertisch und nahmen sich elf potentielle Kandidaten auf einem VW Golf vor. Testsieger wurde der ContiSportContact 5 mit einem "sehr empfehlenswert", der die beiden punktgleichen Dunlop Sport Maxx RT und Pirelli P Zero auf den zweiten, sowie Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 auf den dritten Platz verweisen konnte. Die sieben anderen Kandidaten erreichen ein "empfehlenswert" und kommen in der folgenden Reihenfolge ins Ziel: Bridgestone Potenza S001, Nokian Line XL, Vredestein Ultrac Vorti, Apollo Aspire 4G XL, Barum Bravuris 3 HM, Hankook Ventus S1 evo 2 und Solus HS 51.


Auto Bild Sportscars testet Kurvenräuber (13.02.2014)

Auto Bild Sportscars hat sechs Reifen der Dimensionen 255/40 R19 und 285/35 R19 auf einem Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca getestet. Als Sieger mit dem Urteil "vorbildlich" geht Continentals SportContact 5P aus dem Test hervor, "gut" bewertet bilden in dieser Reihenfolge Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2, Hankook Ventus S1 evo, Michelin Pilot Super Sport und Bridgestone Potenza S001 das Verfolgerfeld. Als Schlusslicht wird der preisgünstige Falken Azenis FK453 mit "befriedigend" bewertet.


SUV Reifen im Test (12.02.2014)

Der Off Road Verlag testete in seinem "SUV Magazin" sechs Sommerreifentypen der häufig verbauten Dimension 235/65 R17V in sieben Teildisziplinen auf einem Audi Q5 auf die Probe gestellt. Testsieger wurde der Nokian Z SUV, der dafür wie auch der zweitplatzierte Pirelli Scorpion Verde und der drittplatzierte Dunlop Quattromaxx mit einem Qualitätsurteil "sehr empfehlenswert" belohnt wird. Auf Rang 4 folgt der  "empfehlenswerte" ContiCrossContact UHP und der ebenfalls "empfehlenswerte" Toyo Proxes T1 Sport SUV. Nankang Surpax SP-5 bildet das Schlusslicht im Test, erreicht aber immerhin ein "ausreichend" in der Gesamtwertung.


Mission erfüllt! Reifen Haub wurde erneut zur Werkstatt des Vertrauens gewählt (22.11.2013)

Nach 2012 haben auch in 2013 unsere Kunden uns das Vertrauen ausgesprochen und Reifen Haub zur "Werkstatt des Vertrauens 2014" gewählt.

  

Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden und hoffen auch in 2014 Ihr Vertrauen zu gewinnen. 


Auch Ganzjahresreifen nun getestet (27.09.2013)

Eines der wenigen Segmente in denen der Reifenmarkt noch Zuwächse verzeichnet, ist der der Ganzjahres- oder auch Allwetterreifen. AutoBild hat nun neun Anbieter von Ganzjahresreifen versammelt und auf Schnee, Nässe- und Trockenfahreigenschaften hin untersucht. Immer mehr Reifenhersteller produzieren mittlerweile diese vermeintlichen Wunderreifen, allerdings trauen sich angesichts der mäßigen Leistungen nach wie vor kaum Premiumhersteller daran auch Ihren guten Namen auf den Reifen zu prägen und bedienen sich stattdessen ihrer Zweit- und Drittmarken. Folgerichtig ist der Pionier der Ganzjahresreifen Goodyear nicht nur einmal mehr der Sieger aller Klassen, sondern auch immer noch der einzige Premiumreifenfabrikant der für seine Ganzjahresreifen auch mit seinem guten Namen steht. Bei Continental erfreut sich der Alleskönner auch einer grösseren Wertschätzung, wurden noch vor zwei Jahren alle PKW Allwetter-Versuche unter dem Namen Barum, und damit dem hauseigenen Low-Budget Segment zugeordnet, dürfen nun Ganzjahresreifen den schmückenden Namen Uniroyal tragen. Der traditionsreiche Regenreifenspezialist aus Aachen, seit Jahren eine Marke des Continental Konzerns konnte im Test auch auf Anhieb in die Spitzengruppe rutschen und erhält von den AutoBild Testern ein empfehlenswert. Überraschenderweise kann der Uniroyal AllSeasonExpert im Schnee mehr überzeugen, als im Regen. Michelins Allwettereifen darf schon länger unter dem Namen einer Zweitmarke auftreten und ist schon seit einigen Jahren im Markt. Der Kleber Quadraxer scheint nun in die Jahre zu kommen und kann nur noch den vorletzten Platz im Test behaupten.


Die Ergebnisse im Detail: http://www.autobild.de/artikel/ganzjahresreifen-test-2013-195-65-r-15-4400615.html


ADAC veröffentlicht sein Winterreifen Resumee (26.09.2013)

Wie immer testet der ADAC mit der Stiftung Warentest und anderen europäischen Automobilclubs und Verbraucherorganisationen gemeinsam. Die Ergebnisse sind aber dennoch nur fast gleich mit den Testergebnissen der Stiftung Warentest. Auf den Spitzenplätzen gestaltet sich das Ergebnis noch deckungsgleich. Kein Reifen erhält ein "besonders empfehlenswert", Continental TS850, Bridgestone LM32S, Michelin Alpin A4 und Uniroyal MS plus 77 erhalten alle ein "gut" in der Dimension 225/45R17H. Continental ist der Beste auf Schnee, Bridgestone der Beste bei Nässe und Michelin ist der Reifen mit dem geringsten Verschleiss. Uniroyal schafft zwar keinen Triumph in einer Einzeldisziplin, leistet sich aber auch keine Schwäche weswegen der Newcomer ebenfalls ein "gut" erhält und damit in der Spitzengruppe landet. Warum im Mittelfeld Pirelli trotz besser Durchschnittsnote hinter dern ESA Tecar landet und Semperit Speed Grip 2 trotz besserer Leistungen im Test, nur nach dem Fulda im Geamttableau geführt wird, ist derzeit noch ein Geheimnis des ADAC. In der kleineren Reifengrösse 185/60R15T bleiben nur wenige Sätze zu ergänzen. Newcomer Firestone hat offenbar einen Reifen nach Gusto des ADAC kreiert und kann sich gemeinsam mit Dunlop über einen zweiten Platz freuen. Sicherlich wird man sich bei Firestone ein bisschen mehr freuen als beim Seriensieger der letzten Jahre Dunlop. Nokian kann seine guten Ergebnisse der vergangenen Jahre bestätigen. Die finnischen Winterspezialisten landen mal wieder in der Spitzengruppe, die diesmal ein bisschen grösser ausfällt, als üblich.

Die Ergebnisse im Überblick:  

http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx

 


Stiftung Warentest veröffentlicht morgen Winterreifentest (26.09.2013)

Unter dem Motto "Schwimmen, schlittern, driften"  veröffentlicht die Stiftung Warentest heute vorab online und ab morgen als Printausgabe den Winterreifentest zur kommenden kalten Jahreszeit. Die ganz grosse Überraschung blieb zwar aus, ganz ohne kam aber auch dieser Test nicht aus. Eine der negativen Überraschungen ist Pirelli. Sowohl Snow Control Serie 3 für die Kompaktklasse als auch Winter Sottozero 3 kommen über das hintere Mittelfeld nicht hinaus und müssen sich dort Mitbewerbern wie ESA-Tecar Supergrip oder Barum Polaris 3 geschlagen geben. Eine positive Überraschung ist der japanische Bridgestone Konzern. In der Kompaktklasse stellen die Japaner mit Firestones Winterhawk 3 auf Anhieb ein Topmodell auf die Beine. Der in diesem Jahr erschienene Reifen kann in der Grösse 185/60R15T die Klingen kreuzen mit Dunlops Newcomer  Winterresponse 3. Beide schneiden mit der Schulnote 2,1 gleich ab, nur geschlagen von Continentals TS850 der eine Zehntel besser abschneidet und die Bestnote 2,0 erreicht. In der der breiteren Testgrösse 225/45R17H kommt Bridgestone gemeinsam mit Michelin auf die Gesamtnote 2,2 und damit auf einen unerwarteten zweiten Platz. Die Testergebnisse der vergangenen Jahre liessen ein solches Abschneiden nicht erwarten. Geschlagen musste sich das Duo wiederum nur der deutschen Konkurrenz von Continental geben, die mit dem TS850 auch in dieser Klasse den Testsieg einfahren kann. Ebenfalls mit einem Topergebniss wartet Continentals kleine Schwester Uniroyal auf. Auf Anhieb gelingt dem MS plus 77 eine Gesamtnote 2,4. Damit rundet Uniroyal das Feld der Sieger dieses Tests ab und erhält ebenfalls ein Gut als Gesamturteil. Keine Überraschung ist das abschneiden der chinesischen Marke Sailun und des Interstate Reifens die eine Gesamtnote 5,5 bzw 5,1 erhalten und, insbesondere auf nasser Fahrbahn, versagen.

Der Test im Überblick: http://www.test.de/Winterreifen-Reifen-ist-nicht-gleich-Reifen-4612285-0/


Auto, Motor und Sport veröffentlicht nun auch Testergebnisse (19.09.2013)

Ein BMW 330d war das Testfahrzeug für Auto, Motor und Sport um den 2013er Jahrgang an Winterreifen zu testen.  Stellen mussten sich 9 Reifenmarken in der Größe 225/50 R17H/V. Den Lorbeerkranz des Testsiegers und damit das Urteil "besonders empfehlenswert" verlieh sich der ContiWinterContact TS 850, ebenfalls „besonders empfehlenswert“ sind Pirelli Sottozero III, der Dunlop SP Winter Sport 4D sowie Nokians WR D3. Auf den Rängen folgen mit dem Urteil "empfehlenswert" Goodyear Ultragrip 8 Performance, Michelin Alpin 4 sowie Fulda Kristall Control HP. Einzig der Snowprox S 953 von Toyo zeigte Schwächen und wurde deshalb nur mit dem Urteil "bedingt empfehlenswert" bedacht.


Off-Road testet SUV Winterreifen (18.09.2013)

Sechs SUV-Winterreifen der weitverbreiteten Dimension 235/65 R17 absolvierten das Test-Programm der Zeitschrift "Off Road" auf einem VW Touareg. Den Testsieg trug der Nokian WR SUV 3 mit der Bestnote "sehr empfehlenswert" davon. Dieselbe Note mit der auch der Zweitplatzierte Michelin Latitude Alpin LA 2 ausgezeichnet wurde. Auf den als "Empfehlenswert" ausgwiesenen Plätzen landen in dieser Reihenfolge Bridgestone Blizzak LM-80Z, Goodyear Ultra Grip SUV 4x4 und Contis CrossContact Winter. Als immerhin "ausreichend" wurde das Schlusslicht Nankang NK Snow SV-2 noch ausgezeichnet.


Nur zwei sind "sehr empfehlenswert" (12.09.2013)

Wie immer kommt der erste Fingerzeig´, welcher Reifenhersteller die besten Winterreifen produziert von GTÜ und ACE. Als sehr empfehlenswert schneiden nur Continentals TS850 und Dunlops Newcomer Winter Response 2 ab. In den einzelnen Kapitelwertungen "Sicherheit nass", "Sicherheit trocken" und "Wirtschaftlichkeit/Umwelt" siegt Continental jeweils mit hauchdünnem Vorsprung, einzig das Kapitel "Sicherheit Winter" kann Dunlop für sich reklamieren. Der Preisleitungssieger ist in diesem Jahr Firestones Winterhawk 3 der damit den Vorjahressieger Fulda Montero 3 in dieser Wertung ablösen kann. Dieser schneidet in diesem Test als schlechtester mit der WErtung "bedingt empfelnswert" ab. Eine überaus erstaunliche Veränderung.


Energiesparreifen im AutoBild Test (07.06.2013)

AutoBild stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die Ergebnisse eines Sommerreifentests vor, bei dem Energiesparreifen mit entsprechenden Reifenlabelwerten auf den Zielkonflikt Energieeffizienz und Nassfahrverhalten hin überprüft wurden. Getestet wurden neun Reifentypen der populären Dimension 205/55 R16V auf einem Golf. Summiert man die Ergebnisse in den Einzeldisziplinen, so kann sich der Dauersieger der Frühjahrstest-Saison, der Dunlop Sport BluResponse einmal mehr den Lorbeerkranz des Testsiegers überstreifen.

Die Tester von Autoild vergaben aber darüber hinaus auch an den Goodyear EfficientGrip Performance und an den Michelin Energy Saver+ das Prädikat „vorBILDlich“. „Gut“ sind in dieser Reihenfolge noch Conti EcoContact 5, Pirelli Cinturato P1 Verde und Hankook EP 150.

Den Zielkonflikt nicht gut überwinden konnte mit dem Bridgestone Ecopia EP 150 auch ein Vertreter der Premiumanbieter mit Toplabelwert. Das Ergebnis „bedingt empfehlenswert“ muss daher als Enttäuschung angesehen werden.

„Nicht empfehlenswert“ sind der Nankang Green/Sport Eco-2 und der Toyo Nanoenergy 2, wobei bei Letzterem die Balance am ehesten aus dem Lot geraten ist: Exzellenten Umweltbewertungen steht doch eine sehr stark eingeschränkte Nässetauglichkeit gegenüber.


GTÜ warnt vor gefälschten Autoteilen (06.06.2013)

Der Autoteilemarkt wird überschwemmt mit Billigkopien von Markenersatzteilen. Das verursacht nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern kann auch den Autofahrern gefährlich werden.



Gefälschte Bremsscheiben und Bremsbeläge aus Osteuropa, nachgemachte Felgen, Ölfilter und Zündkerzen aus Asien – Kfz-Ersatzteile halten nicht immer, was sie versprechen. Ebenso wie bei Luxusartikeln blüht in der Kfz-Branche das Geschäft mit gefälschter Ware. Experten schätzen, dass der Handel mit diesen Plagiaten in Europa einen Schaden zwischen fünf und zehn Milliarden Euro pro Jahr verursacht.

Lebensgefahr durch Billigkopien

Schlimmer noch als der finanzielle Verlust ist das erhöhte Unfallrisiko, warnt die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. Denn die Billigkopien verstoßen nicht nur gegen Gesetze, sondern können auch lebensgefährlich werden. Bei gefälschten Ersatzteilen aus Fernost wird keinerlei Rücksicht auf Normen und Standards genommen. Geringe Produktionskosten stehen an erster Stelle.

Das geht auf Kosten der Sicherheit, weil die Billigteile den Belastungen nicht auf Dauer standhalten. Denn die Mehrzahl der Plagiate ist von minderwertiger Qualität und sie erfüllen selbst die einfachsten Sicherheitsvorschriften nicht. Besonders riskant und folgenschwer ist der Einbau von Billigbremsbelägen, deren Material sich bei hoher Beanspruchung auflösen oder verbrennen kann.

Bei Internetware ist das Risiko groß

Im Internet ist das Risiko besonders groß, unwissentlich gefälschte Ware zu kaufen. Deshalb raten die Sachverständigen der GTÜ, stets auf Nummer sicher zu gehen und auf sogenannte Erstausrüsterqualität und auf Markenprodukte zurückzugreifen. Denn selbst Experten fällt es nicht immer leicht, die Fälschungen vom Original zu unterscheiden. Manche Hersteller versuchen inzwischen, ihre Produkte mit Hologrammen, Prüfziffern oder 2-D-Codes auf der Verpackung zu schützen.

Werkstätten, die wissen, dass ein Kunde auch gerne mal selbst schraubt, sollten ihn auf das hohe Risiko von gefälschten Ersatzteilen aufmerksam machen und auf die Sicherheit, die eine Reparatur in der Fachwerkstatt bietet.

Quelle: GTÜ

GTÜ Media auf Youtube zum Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=1x-QJ49geys&feature=youtu.be&rel=0

 


Auto Motor und Sport untersucht Motoröle (14.02.2013)

Auto Motor und Sport hat in seiner Ausgabe 7/2013 14 Motoröle der Viskosität 5W30 und der VW Norm 507.00 im Labor unter die Lupe genommen. Zum Vergleich kamen dabei die VW Hausmarke und Erstausrüstung Castrol sowie 13 Billigöle. Zehn der Dreizehn haben ebenfalls die VW Freigabe und konnten mit den Leistungen des Castrol Öl´s gut mithalten. Ein Öl der Marke der Marke Inox hat keine VW Freigabe, kann aber dennoch überzeugen. Das Resümee der AMS Reaktion lautet daher: Augen auf beim Ölwechsel, es muss nicht immer die Hausmarke der Automobil-Hersteller sein, aber der entsprechenden Spezifikation sollte es entsprechen. Im Falle von Motorschäden die durch nicht freigegebenes Motoröl entstehen gibt es keine Gewährleistung seitens des Fahrzeugherstellers.

Der Bericht im Detail: http://www.auto-motor-und-sport.de/testbericht/14-motoroele-wie-gut-ist-billig-oel-6791250.html


Volkswagens Hauspostille testet Sommerreifen (22.02.2013)

Gute Fahrt, das Automagazin für VW und Audi hat in seiner März-Ausgabe die Reifengröße 205/55 R16V für Golf und Co. getestet. Zwölf Sommerreifen hatten sich auf einem VW Touran TDI zu vergleichen, ganz knapp kann der Michelin Energy Saver+ den Siegeslorbeer vereinnahmen, auch Hankook Ventus Prime 2, Nokian Line und Pirelli Cinturato P7 Ecoimpact schaffen die Schulnote „sehr gut“. Unter den „gut“ bewerteten Testteilnehmern heben sich Dunlop Sport BluResponse und Goodyear Efficient Grip Performance noch einmal positiv hervor gefolgt vom Toyo Proxes CF2. Bridgestone Turanza T001, Continental EcoContact 5, Fulda EcoControl HP und Vredestein Sportrac 5 müssen ein Minuszeichen hinter der „gut“-Bewertung hinnehmen. Das Schlusslicht des Tests stellt der von Hangzhou Zhongce stammende Westlake RP 26. Mit der Schulnote „befriedigend minus“ allerdings und der Feststellung, dass der Reifen „nicht unsicher“ sei, hebt sich „Gute Fahrt“ von den Urteilen ab, die andere automobile Zeitschriften über Produkte aus chinesischer Produktion gefällt haben.

Das Testergebniss: http://www.gute-fahrt.de/gfo/show.php3?id=8&nodeid=8&ps_lo=0&subnav=3


ADAC testiert grosse Auswahl an guten Reifen (21.02.2013)

Bereits vor Erscheinen der Mitglieder-Zeitung hat der ADAC sein Testergebniss der aktuellen Sommerreifen-Kollektion 2013 publiziert. Ander als GTÜ/ACE und AutoBild hat der ADAC eine Reifengrösse getestet, die wirklich in der Kompakt-Klasse Verwendung findet. 185/60R15H findet sich auf Fahrzeugen wie dem Opel Meriva, dem Toyota Yaris und dem VW Polo. Sage uns schreib neun Reifen wurden mit gut bewertet und unterscheiden sich in der Gesamtnote nur um um 0,5 Noten. Testsieger wurde Michelins Energy Saver+ der bereits bei AutoBild als EcoMeister ausgezeichnet wurde. Mit hauchdünnem Abstand von 0,1 Notenpunkten folgen Continentals PremiumContact 5, Dunlops Sport BluResponse und Goodyears Efficient Grip. Einen weiteren zehntel Notenpunkt dahinter findet sich der Vredestein Sporttrac 5. Auf den Plätzen 6 bis 9 beenden Bridgestones Turanza T001, Nokian Line, Fulda EcoControl HP und Semperit Comfort-Line 2 das Rennen um das begehrte Empfehlenswert des ADAC. Auffallend für uns an diesem Test ist, dass die vorderen Plätze nur von energieeffizienten Reifen Reifen belegt werden und mittlerweile auch Zweit-Fabrikate der grossen Hersteller in diese Richtung entwickelt werden.

Im zweiten Teil des ADAC Tests wurde die sportlichere Dimension 225/45R17 getestet. Das Ergebniss hier ist zwar deutlicher ausgefallen, allerdings kommen auch hier die Energie-Sparer auf die vorderen Plätze. Test-Sieger werden Continentals SportContact 5 und, notengleich, Goodyear Eagle F1 Asymetric. Einen zehntel Notenpunkt dahinter erreicht Dunlop SportMaxx RT, Michelins Pilot Sport 3 und Vredestein Ultrac Vorti das Testziel. Erwähnenswert aus unserer Sicht ist, dass Michelin mit einem Reifen in die Spitzengruppe fährt, der nicht dem neuesten Stand der Technik, insbesondere was Energieeffizienz betrifft, entspricht. In der getesteten Grösse ist das modernste Modell von Michelin leider (noch?) nicht in Produkt-Programm.

Ein Blick auf die hinteren Ränge zeigt, dass nach wie vor Low-Budget Produkte die Schlusslichter stellen. Einige Ausnahmen gibt es allerdings auch hier. Nexen aus Korea beispielsweise, erreicht ein Ausreichend in der kompakten - und ein Befriedigend in der sportlicheren Reifenvariante und darf sich vor namhaften Konkurrenten wie Kleber einreihen.

Alle Daten und Fakten: http://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/Sommerreifentest_2013.aspx?ComponentId=162751&SourcePageId=6729

 


Auto Bild adelt Sommerreifen (15.02.2013)

Selten fiel ein Testsieg so deutlich aus wie der diesjährige Auto Bild Sommerreifentest. In der ersten Runde wurden 50 Sommer- und 4 Ganzjahresreifen der Grösse 195/65R15 einem Bremstest auf trockener und nasser Fahrbahn unterzogen. 10 Sommer- und 2 Ganzjahresreifen wiesen dabei derart schlechte Leistungen auf, dass sie komplett aus dem Test ausscheiden mussten. Die 15 Reifen mit der besten Bremsleistung wurden nun miteinander verglichen. Fünf Reifen erhielten das Prädikat vorBildlich, sieben wurden als empfehlenswert eingestuft und drei als immerhin noch befriedigend. Der Titel des Eco Meisters für den wirtschaftlichsten Reifen im Test erhielt der Michelin Energy Saver+. Den Testsieg fuhr Dunlops Sport BluResponse ein, dessen Testfazit deutlich ausfiel: "Hier wurde offensichtlich alles richtig gemacht...". Dunlop siegt nicht nur in der Gesamtwertung sondern auch in allen (!) Einzelkapiteln des Tests.

http://www.autobild.de/artikel/sommerreifen-test-2013-195-65-r-15-3871373.html


GTÜ und ACE wie immer als Erste am Start (13.02.2013)

GTÜ und ACE veröffentlichten heute ihren Sommerreifentest 2013. 16 Reifen der verbreiteten Grösse 195/65R15 91V wurden auf ihre Nass- und Trockensicherheit hin überprüft sowie ihre wirtschaftlichkeit und umweltverträglichkeit unter die Lupe genommen. Auch der Preis floss in die Wirtschaftlichkeitswertung mit ein, allerdings mit einem vergleichsweise geringen Anteil. Eine grössere Veränderung der technischen Fähigkeiten der Reifen ergab sich durch die Preiswertung also nicht. Offensichtlich wird bereits beim ersten Test des Jahres, dass das im November 2012 eingeführte EU Reifen Label zumindest mit der gezeigten Performance in den Reifentests korrespondiert. Altbekannte Testsieger Marken haben auch hier die Nase vorn, Fernost-Importe warten mit durchwachsenen bis schlechten Ergebnissen auf. Ein Hersteller überrascht positiv mit gleich zwei Produkten. Apollo Vredestein schafft mit dem Vredestein Sport Trac 5 ein "sehr empfehlenswert" und damit einen Podestplatz als zweitbester Reifen im Test. Konzernmutter Apollo schafft zwar nur ein  "empfehlenswert" ist aber der zweitgünstigste Reifen im Test. Die EU Reifen Label Werte sind sogar besser als die der Tochter Vredestein. Testsieger wird der Dunlop BluResponse, gefolgt vom Vredestein Sport Trac 5 sowie den punktgleichen Continental Premium Contact 5 und Goodyear EfficientGrip Performance.

Die Ergebnisse im Überblick: http://www.gtue.de/sixcms/detail.php?id=49216


Autofahrer haben entschieden: Reifen Haub ist Werkstatt des Vertrauens 2013 (09.11.2012)

Wer kann Qualität besser beurteilen als ein Stammkunde?

Jährliche Zertifizierungen und Qualitätssiegel durch Prüfungen kennen wir bereits seit Jahren. Bei dieser Auszeichnung hat uns kein Prüfer einen Tag besucht und unsere Prozesse durchleuchtet. Hier haben uns unsere Kunden monatelang auf die Finger geschaut und abschliessend den Daumen gehoben. Reifen Haub bekommt das Vertrauen seiner Kunden und als

                                        WERKSTATT DES VERTRAUENS 2013     

ausgezeichnet. Abgestimmt haben 95.000 Werkstatt-Kunden und wir bedanken uns sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen, dass wir nun natürlich bestätigen wollen. 


ADAC veröffentlicht seine Winter-Hitliste (27.09.2012)

Während AutoBild aus dem diesjährigen Winterreifen-Test einen Mehrteiler mit Vorausscheidung à la "Deutschland sucht den Superstar" macht, lässt der ADAC alle Hüllen fallen und veröffentlicht jeweils einen Test in der Kompaktwagen-Klasse, der Mittelklasse und der Klasse der kompakten SUV. Bei den kompakten schafft neben Continental und Michelin, Pirelli als kleine Überraschung den Sprung auf´s Treppchen. Keine wirkliche Überraschung ist das Ergebnis in der Mittelklasse, wo die Serientest-Sieger Continental, GoodYear und Dunlop gemeinsam mit Michelin die Spitzengruppe stellen. Der bereits 2011 gut getestete Nokian WR D3 rundet die Spitzengruppe nach unten ab. Bridgestone, die bereits in den Vorjahren eher negativ überraschten, schaffen mit ihrem neuen LM 32 immerhin den Sprung an die Spitze des Mittelfeld und damit noch ein "empfehlenswert". Anders bei den kompakten SUV wo Bridgestone mit dem LM32 den Testsieger stellen kann. Einmal mehr schafft es hier Continental und Dunlop ebenfalls in die Spitzengruppe.

Der Überblick: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


GTÜ mit erstem Winterreifen-Test (13.09.2012)

Nichts Neues was den Frühstarter der Test-Saison angeht, dafür aber eine Überraschung bei der getesteten Reifengrösse. Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) eröffnet, wie schon in den vergangenen Jahren die Test-Saison und testet nicht etwa eine der Massengrössen, sondern prüft die vergleichsweise unbedeutende Grösse 215/65R16 für kompakte SUV wie den VW Tiguan. Das Testergebniss überrascht denn auch, wenigstens teilweise. Testsieger wird hier mit Bridgestone ein Reifenhersteller, der in den letzten Jahren mit bestenfalls durchschnittlichen Testergebnissen aufwarten konnte. Der LM80 konnte in den Disziplinen Rollwiderstand und Bremsen bei Nässe die beste Performance nachweisen. Hauchdünn dahinter, um weniger als ein Prozent in der Gesamtnote schlechter schneidet der Continental CrossContactWinter ab, der in keiner Disziplin den Sieg einfährt, aber in allen Disziplinen zu den besten zählt. Ein absoluter Alleskönner eben.

Die Ergenisse in der Übersicht: http://www.gtue.de/sixcms/media.php/392/winterreifentest_2012_ergebnisse.jpg

 


GTÜ und ACE eröffnen die Reifentest-Saison 2012 (15.02.2012)

15 aktuelle Reifen der Saison im Vergleich – Markenreifen sind die klaren Sieger – Billigpneus aus Asien fallen durch


Neben dem Markennamen ist der Preis immer noch eines der wichtigsten Entscheidungskriterien beim Reifenkauf. Zu recht? Für die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung Grund genug 15 aktuelle Sommerreifen der weit verbreiteten Dimension 205/55 R16 einem gründlichen Test zu unterziehen.

Schwarz und rund soll er sein – und möglichst billig. Dies ist für viele Autofahrer immer noch der Maßstab beim Reifenkauf. Dass damit Risiken verbunden sind, ist nur wenigen bewusst. „Ich fahre doch eh nicht schnell“, ist ein häufiges Argument pro Billigreifen. Doch sind 100 km/h auf nasser Straße schnell? Wohl eher nicht. Ein Aufprall mit knapp 50 km/h aber schon! Denn genau das ist der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Reifen beim gemeinsamen Test von GTÜ und dem Autoclub ACE in der Disziplin Bremsen auf nasser Straße.


Dramatische Unterschiede auf nasser Straße

Es ist wohl kein Zufall, dass ausgerechnet der teuerste Reifen im Test, der Continental Premium Contact 5, den billigsten Reifen, den Rotalla F108 auf diese dramatische Weise ausbremst. Bei den großen Marken werden Millionen in Forschung und Entwicklung investiert. Billighersteller, deren Fabriken wie im Fall Rotalla meistens in China stehen, begnügen sich dagegen mit schlichter Nachahmung. Das gilt auch für beiden anderen Billigheimer Goodride und High Performer, die bei Nässe ebenfalls völlig unbefriedigende Leistungen zeigen. Wenn jedoch ein Vredestein aus holländischer Produktion nur auf dem Niveau eines Goodride verzögert, ist natürlich auch dort Nachholbedarf angesagt.

Die bekannten Marken wie Continental (Platz 1) und Dunlop mit dem SP Sport Fast Respone      (Platz 2) leisten sich keinen Ausrutscher dieser Art. In diesen erlauchten Kreis ist nun endgültig auch der finnische Hersteller Nokian mit dem V (Platz 3) aufgestiegen. Ebenfalls auf diesem Niveau landen der Semperit Speed-Life, der Fulda EcoControl HP und der Hankook Kinergy Eco K425.

Dicht darauf folgen Goodyear Efficient Grip und der Pirelli-Klassiker Cinturato P7. Neben dem Markenimage gibt es bei jedem der Reifen noch spezifische Stärken und Schwächen. So rollen beispielsweise der Goodyear und der Fulda besonders leicht ab und helfen damit Sprit zu sparen. Dafür büßen die beiden Eco-Reifen etwas Nasshaftung ein. Der Dunlop rollt deutlich schlechter, bietet dafür aber ausgezeichnete Eigenschaften auf trockener und nasser Straße.


Zielkonflikt Nasshaftung und Rollwiderstand

Der klassische Zielkonflikt zwischen Nasshaftung und Rollwiderstand ist noch immer spürbar, die Kunst einen Reifen zu entwickeln, der in keiner Disziplin elementare Schwächen zeigt, jedoch weit fortgeschritten. Doch noch gelingt nicht allen Herstellern der Spagat.

Im Mittelfeld fallen der Firestone mit schlechtem Rollwiderstand und mäßigen Leistungen im Trockenen sowie Kumho und Sava, letzterer eine der weniger bekannten Marken aus dem Hause Goodyear/Dunlop, negativ auf. Die beiden letztgenannten verlieren bei Nässe, wie zuvor schon der Vredestein, deutlich an Boden. Jedenfalls zuviel, um noch das begehrte GTÜ-Prädikat „empfehlenswert“ zu bekommen.

Die Ergebnisse im Überblick:

 http://gtue.de/sixcms/media.php/392/sommerreifentest_2012_ergebnisse.jpg


Reifendefekte sind häufigste Pannenursache (01.03.2012)

Letztmals 2007 waren Reifendefekte bei Nutzfahrzeugen die häufigste Pannenursache. 2011 konnten Pannen verursacht von Reifenschäden mit 31,6 Prozent wieder die Spitzenposition in der Pannenstatistik zurückerorbern. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Lkw-Pannenstatistik des ADAC TruckService, von 111.000 abgewickelten Pannenfällen im Jahr 2011. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anstieg der Reifenausfälle um 2,9 Prozent (2010: 28,7 Prozent) überdurchschnittlich hoch.

Die Defekte an Elektrik/Elektronik sind als zweithäufigste Pannenursache mit 29,2 Prozent erstmals wieder unter die 30-Prozent-Marke gefallen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent im Gegensatz zu 2010 (30,6 Prozent). Der Ausfall des Fahrzeugmotors war auch 2011 mit 20,7 Prozent wieder die drittstärkste Pannenart, deren Anteil im Gegensatz zum Vorjahr wieder leicht gestiegen ist (2010: 20,3 Prozent). Der ADAC TruckService, sieht in dieser Entwicklung die Spätfolgen des Krisenjahres 2009. Die Auswirkungen der Sparmaßnahmen bei Lkw-Reifen machen sich offenbar zwei Jahre nach der Krise erst so richtig bemerkbar. 2011 konnte  nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter eine vergleichsweise konstante Anzahl an Reifenpannen beobachten werden. In der Detailauswertung zeigte sich auch 2011, dass poröser Gummi, also zu alte Reifen, Hauptauslöser für einen havarierten Lkw war (96,4 Prozent). Dieser hohe Anteil ist im Vergleich zu 2010 (95,6 Prozent) noch einmal um 0,8 Prozent angestiegen. In den seltensten Fällen waren Radmuttern (1,7 Prozent) oder defekte Bolzen (1,1 Prozent) für eine Reifenpanne verantwortlich.

 


"Gute Fahrt" mit Reifentest am Start (28.02.2012)

Der gedruckte Test erscheint zwar erst am morgigen 29. Februar, die Ergebnisse wurden aber bereits heute bekannt. Die Fachzeitschrift "Gute Fahrt" die nach eigener Aussage alles über VW und Audi berichtet, hat sechs Sommerreifentypen der Größe 225/45R17 auf einem Golf VI GTI getestet. Sieger wurde der Nokian Z G2  für den sich der Anbieter ebenfalls über das Qualitätssiegel "Gute Fahrt Empfehlung" freuen darf, genauso Michelin mit dem Pilot Sport 3. Das Spitzenduo fährt die Schulnote "sehr gut" ein. Erfreuliche Überraschung des Tests wurde mit dem Barum Bravuris 2 und der Schulnote "gut" ein preiswerter Vertreter der den dritten Platz für sich reklamiert. Jeweils mit "gut" werden der Fulda Sport Control und der Dunlop SP Sport 01A beurteilt, wobei Dunlop nicht mit dem aktuellsten, verfügbaren Reifen an den Start gehen konnte, da nur der in die Jahre gekommene SP01A über eine Werksfreigabe verfügt und damit als Referenz dienen musste. Schlusslicht im Test wurde Vredestein Ultrac Cento, die Note "befriedigend" ist allerdings besser als der "letzte" Platz vermuten lässt.


ADAC testiert viele gute und wenig schlechte Reifen (23.02.2012)

In der Ausgabe 2012 kommen ADAC, ÖAMTC und Stiftung Warentest zu einem überraschenden und gleichermaßen erfreulichen Testergebnis. Zwar kann kein Reifen die Bestmarke "sehr gut/hervorragend" knacken, aber immerhin schaffen fünf Pneus in der Kleinwagengrösse 165/70R14T sowie fünf im Mittelklasseformat 205/55R16V sowie 2 SUV Reifen der Grösse 215/65R16H das Testergebnis gut und damit ein "sehr empfehlenswert" des ADAC. Als Testsieger darf sich der deutsche Continental Konzern fühlen, dessen Reifen in allen drei Testgrössen auf die Spitzenplätze stürmten. Für die Fachwelt nicht ganz überraschend, schickten die Niedersachsen doch mit  EcoContact 5 und PremiumContact 5 ihre beiden brandneuen Produkte im Klein- und Mittelklasseformat an den Start. Positiv auch, dass nur zwei Reifen im gesamten Test ein "mangelhaft" erhielten.

 

Alle Ergebnisse: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


ADAC Winterreifentest ohne Überraschung (22.09.2011)

Der wichtigste Verbraucher-Indikator zum Absatz von Winterreifen in Deutschland war in den vergangenen Jahren der Reifen-Test des ADAC, der traditionell mit der Stiftung Warentest gemeinsam durchgeführt wird. Konnte uns der Test in den vergangenen Jahren immer mal wieder überraschen, bleibt dies in diesem Jahr weitgehend aus. Einzig das unterschiedliche Abschneiden des Pirelli Winterreifen in den beiden getesteten Dimensionen lässt Raum für kritische Nachfragen. Der Pirelli schafft in 195/65R15T einen Platz in der Spitzengruppe und darf sich nun mit dem Prädikat "besonders empfehlenswert" schmücken. Ganz anders das Bild in 175/65R14T. Hier kann der eben noch zum Spitzen-Winterreifen geehrte Reifen, gerade mal Teile der Konkurrenz im Low-Budget Segment hinter sich lassen. Die Topplätze werden in 195/65R15T von Continental, GoodYear, Semperit, Dunlop, Michelin und Pirelli belegt. Sehr ähnlich sieht es in der Kompaktwagen Dimension 175/65R14T aus. Auch hier kann Continental den Spitzenplatz sichern, dicht gefolgt von Michelin und Dunlop. Erwähnenswert ist, dass Michelin einmal mehr mit Fabelwerten in der Verschleisswertung beider Test-Dimensionen aufwarten kann. 

Die Testergebnisse im Detail:

http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx?ComponentId=25948&SourcePageId=6729


Erster Winterreifentest 2011 von GTÜ und ACE vorgestellt (08.09.2011)

Wie schon im Frühling zeichnet die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ), gemeinsam mit dem Auto Club Europa (ACE) als Erste einen Überblick über die aktuellen Winterreifen-Modelle. Getestet wurden acht Modelle namhafter Hersteller in der populären Reifengrösse 205/55R16 91H. GTÜ/ACE küren Goodyears neuste Kreation, den Ultra Grip 8 als Testsieger mit 225 von 250 möglichen Punkten. Dicht gefolgt vom Sieger der Disziplin Preis-/Leistungsverhältnis, dem Semperit Speed Grip 2 der trotz seines niedrigen Anschaffungspreises 223 von 250 möglichen Punkten einfahren konnte. Auf den Pläten folgen  Continental Winter Contact TS830, Dunlop Winter Sport 4D, Pirelli Snowcontrol Serie 3, Nokian WR03 und Michelin Alpin A4. Einziger Reifen im Test der nur bedingt empfehlenswert ist, wurde der Fulda Kristall Control HP mit 171 von 250 Punkten.

http://www.gtue.de/sixcms/media.php/392/winterreifentest_2011_ergebnisse.jpg


Luft für Autoreifen wird kostenpflichtig (22.07.2011)

Shell testet derzeit an drei Tankstellen nahe der holländischen Grenze Reifenfüllgeräte die für einen Euro fünf Minuten Pressluft spenden. Insgesamt gibt es derzeit bereits 200 Tankstellen mit entsprechenden Geräten. Die Wahl auf diese Tankstellen fiel, da dieser Service in Holland bereits seit langer Zeit kostenpflichtig ist. 


ADAC Sommerreifentest veröffentlicht (24.02.2011)

Der ADAC testet traditionell in zwei Reifendimensionen um die Kompaktklasse und die untere Mittelklasse abzubilden. In der Kompaktklasse stellten sich Continental PremiumContact 2, Uniroyal RainExpert, Michelin Energy Saver, Hankook Optimo k 715, Semperit Comfort Life 2, Apollo Amazer 3 G Maxx, Pirelli Cinturato P1, Firestone Multihawk, Kumho Solus KH 17, Barum Brillantis 2, Fulda Eco Control, Goodyear DuraGrip, Dunlop SP Street Response, Sava perfecta, Kleber Dynaxer HP3, Debica Passio 2 und Dayton D110 dem Vergleich.

Das begehrte Prädikat „sehr gut“ konnte diesmal keiner der Probanten für sich erringen. Gleich fünf Fabrikate wurden aber immerhin mit gut bewertet, darunter der Continental PremiumContact 2, gefolgt vom Uniroyal RainExpert und dem Michelin Energy Saver. Ebenso wurde Hankooks Optimo k 715 und Semperit Comfort Life 2 mit „gut“ geadelt.     Als "befriedigend" wertete der ADAC die Leistungen des Apollo Amazer 3 G Maxx, des Pirelli Cinturato P1, des Firestone Multihawk, Kumhos Solus KH 17, des Barum Brillantis 2, des Fulda Eco Control, des Goodyear DuraGrip und des Dunlop SP Street Response. Als "ausreichend" eingestuft wurden der Sava perfecta, der Kleber Dynaxer HP3 sowie der Debica Passio 2. "Mangelhaft" schnitt einzig der Dayton D110 ab.

In der Dimension 195/65 R15V, die von VW Golf über Mercedes C-Klasse bis Audi A4 ein breites Einsatzspektrum aufweist, erreicht der Vredestein Sportrac 3 mit einem "sehr ausgewogenem Fahrverhalten und der Bestnote auf Nässe" die Spitzenposition, die gezeigten Leistungen reichten allerdings auch nicht zur Bewertung „sehr gut“ sondern nur zu einem „gut“. Ebenfalls für. "gut" stufte der ADAC die gezeigten Leistungen des Bridgestone Ecopia EP 150, des Nokian V, des Maloya Lugano, des ContinentalPremiumContact2, des Dunlop SP Fast Response sowie des zum deutschen Continental Konzerns gehörigen Semperit Speed-Life. Auf den Plätzen, und mit einem "befriedigend" im Abschlusszeugnis landen der Michelin Energy Saver, der Firestone TZ 300a, Pirellis Cinturato P1, der Hankook KinERGY Eco K425, der Goodyear Efficient Grip und der Falken ZIEX ZE 912. Als "ausreichend" bewertet werden der Sava intensa HP und der Point S Summerstar 2. Abgeschlagen am Ende liegt der Chengshan CSR 66 ("mangelhaft") der mit einem 22 Meter längeren Bremsweg bei Nässe als der Testsieger aufzuwarten weiss, und den laut ADAC „bei Nässe allenfalls die chinesische Mauer stoppen kann“. Als Fazit kann man wohl die breiter aufgestellte Spitze und die geringere Preisspreizung positiv heranziehen. Bedingt durch geringere Export-Subventionen in Schwellenländern und steigenden Rohstoffkosten sinkt der preisliche Abstand der Schnäppchen von einst zu den Top-Fabrikaten immer mehr.

 Der komplette Test: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


Auto Zeitung testet sportliche Sommerreifen (16.02.2011)

In der beliebten Tuningdimension 225/45R17, die mittlerweile auch vielfach schon als Serienbereifung Verwendung findet, testete die Autozeitung 14 verschiedene Reifenmodelle von Premiumanbietern bis hin zu den Modellen für Sparfüchse. Testsieger wurde der Pirelli PZero der auf nasser Fahrbahn zu überzeugen wusste. Bestnoten beim Nassbremsen sowie bei der generellen Fahrsicherheit bei Nässe und im Nasshandling, kombiniert mit überdurchschnittlichen Fahrleistungen bei Trockenheit sicherten den Gesamtsieg. Auf Anhieb konnte GoodYear mit seinem neuen Top-Modell F1 Asymetric 2 eine Topplatzierung erzielen. GoodYear musste sich Pirelli nur hauchdünn geschlagen geben und konnte in wichtigen Disziplinen Einzelwertungssiege einfahren. Bei trockenen Strassenverhältnissen glänzt der F1 sowohl mit der besten Leistung beim bremsen als auch mit dem niedrigsten Rollwiderstand. Auf den Plätzen folgen in der Reihenfolge ihrer Platzierung Dunlop SportMaxx TT, Hankook S1 evo, Michelin Pilot Sport 3, Continental SportContact 3, Bridgestone Potenza S001, Nokian Z G2, Fulda SportControl, Sava Intensa UHP, Vredestein Ultrac Cento, BF Goodrich g-Force Profiler, Nexen N8000 und Firestone SZ 90.


Erster Sommerreifentest 2011 veröffentlicht (11.02.2011)

Ausserordentlich früh beginnt in diesem Jahr die Testsaison. Eröffnet wird dieses Testjahr von der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Getestet wurden neben dem Continental PremiumContact 2 der Pirelli Cinturato P7, der Dunlop  Fastresponse, der Nokian V, der Bridgestone Turanza ER 300 Ecopia, der Michelin Energy Saver und der Goodyear Effecient Grip. Klarer Testsieger ist der Continental PremiumContact 2 der in den Nassfahrdisziplinen mit Bestwerten aufweisen konnte und sich einen nicht mehr einzuholenden Vorsprung sicherte. Zweiter im Test wird der letztjährige Seriensieger Pirelli Cinturato P7 vor dem Dunlop Fast Response. Bridgestone schaffte nur noch aufgrund relativ guter Sicherheitseigenschaften ein "empfehlenswert" und landete hinter dem finnischen Nokian V auf dem 5. Platz. Die Energiesparspezialisten von GoodYear und Michelin landeten auf Platz 6 und 7.

Die Testergebnisse im Detail: http://www.gtue.de/sixcms/media.php/364/sommerreifentest_2011_ergebnisse.jpg


Reifen werden teurer (08.02.2011)

Gleich zu Beginn des Jahres wartet der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) mit schlechten Nachrichten auf. Reifen werden sich im Laufe des Jahres 2011 erheblich verteuern. Die erste Preisrunde fand bereits im Dezember statt und betrifft damit die für das Frühjahr benötigten Reifen. Die nächsten Preisrunden sind bereits eingeläutet und werden sukzessive in der Umrüstphase des Frühjahrs umgesetzt. Dies betrifft dann allerdings eher die Verbraucher, die nicht frühzeitig umrüsten, da die Reifen für das kommende Frühjahr bereits im Handel sind. Langfristig wird sich der Handel und auch der Verbraucher auf kräftige Preiserhöhungen einstellen müssen, da der Preis für die nötigen Rohstoffe dramatisch angestiegen ist. Naturkautschuk notierte im Jahr 2009 noch bei € 1450,- je Tonne, im Jahr 2010 betrug der Mittelwert bereits € 2850,- je Tonne. Die Rohstoffbörsen der Welt erwarten im Verlauf des Jahres 2011 einen Wert von € 3900,- je Tonne. Zudem leiden die Kautschukproduzierenden Länder stark unter anhaltenden Überschwemmungen was die Verfügbarkeit der Rohstoffe stark einschränkt, während gleichzeitig speziell Chinas und Indiens Bedarf an Naturkautschuk stark ansteigt. Bereits heute benötigen diese beiden Länder ein Drittel der Weltproduktion allein für deren Produktion. Ein weiterer Kostentreiber ist der steigende Ölpreis der letzten Monate. Aus Öl werden die notwendigen synthetischen Kautschuke hergestellt.  


Winterreifenpflicht kommt (07.10.2010)

Es ist amtlich: Die Verkehrsminister der Länder haben anlässlich einer Tagung am 06. und 07. Oktober 2010 die rasche Einführung einer Winterreifen-Pflicht beschlossen. Eine entsprechende Neuregelung der Straßenverkehrsordnung, die auch für Lkw gelte, soll schnellstmöglich (voraussichtlich zum 15.10.2010) in den Bundesrat eingebracht werden,

Ziel sei es, eine "konkrete Winterreifen-Pflicht" einzuführen. Langfristig wolle sich Deutschland auch darum bemühen, dass Winterreifen europaweit einheitlich gekennzeichnet werden. Wie ein Sprecher des thüringischen Verkehrsministeriums sagte, soll die Winterreifen-Pflicht noch vor Weihnachten in Kraft treten, idealerweise vor dem ersten Schneefall im Bundesgebiet. Eine zeitliche Vorschrift soll es nicht geben. Verkehrsminister Ramsauer hatte bereits Mittwoch den Vorstoß zur Winterreifen-Pflicht angekündigt. Die Verkehrsminister reagierten mit dem Vorhaben auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg vom Sommer. Dieses hatte Vorschriften in der Straßenverkehrsordnung zur Bereifung in den Wintermonaten für zu vage und damit für verfassungswidrig befunden. Verkehrsminister Ramsauer erklärte nun, mit der Neuregelung der Straßenverkehrsordnung (StVO) solle festgelegt werden, bei welchen Wetterverhältnissen genau Winter- oder Ganzjahresreifen montiert sein müssen – beispielsweise bei Schneematsch oder Glätte. Bereits zuvor hatte Ramsauer deutlich gemacht, die StVO solle künftig auch genau festlegen, welche Reifen als Winterreifen gelten. In Frage kommen etwa sogenannte Matsch- und Schnee-Reifen oder Ganzjahresreifen. Bisher war in der StVO nur eine "geeignete Bereifung" gefordert und eine an die Wetterverhältnisse angepasste Ausrüstung.


ADAC veröffentlicht Winterreifentest (23.09.2010)

Keine Überraschung hält der diesjährige ADAC Winterreifentest bereit. Nachdem gestern der österreichische Automobil-Club den gemeinsamen Test veröffentlichte, kommen heute die deutschen Kollegen mit dem deckungsgleichen Ergebniss heraus.

Die Ergebnisse im Detail: http://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/default.aspx


ÖAMTC eröffnet Testsaison (22.09.2010)

Traditionell testen der österreichische und der deutsche Automobilclub gemeinsam Reifen. So auch dieses Jahr, der ÖAMTC darf einen Tag vor dem ADAC seine Ergebnisse veröffentlichen. In der Kompaktklasse wurde die Reifengrösse 185/65R15T, die beispielsweise auf der Mercedes A-Klasse und dem Opel Corsa Verwendung findet, einem Vergleich unterzogen.  13 Winter- und 2 Ganzjahresreifen konnten dabei Ihre Fähigkleiten demonstrieren.  Dabei erreichen 3 Produkte das begehrte "besonders empfehlenswert" und 8 (!) ein empfehlenswert. Nur ein Produkt fiel komplett durch, bezeichnenderweise handelt es sich hierbei um ein chinesisches Produkt das in Deutschland durch einen Internethändler vermarktet wird. So warnt der ÖAMTC auch folgerichtig Winterreifen nur nach dem Preis zu kaufen. Den Siegerkranz erringt diesmal, wie auch schon in den Jahren zuvor der vielfache Testsieger Dunlop Wintersport 3D, ebenfalls als empfehlenswert stufen die österreichischen Tester den GoodYear Ultra Grip 7+ wie den ESA Tecar Super Grip 7.

Die Ergebnisse im Überblick: http://www.oeamtc.at/index.php?type=article&menu_active=&id=1143433&display_mode=wide

In der breiteren 225/45R17H Version zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, auch hier gibt es arrivierte Testsieger, ein breites Mittelfeld und Versager aus Fernost. Die Spitze erringt ein Newcomer aus Frankreich. Michelins neuer Alpin A4 gewinnt nicht nur mit Bestnote sondern auch mit einem Fabelwert in der Verschleisswertung. Auf den Plätzen findet sich der Continental TS830P und der Dunlop Winter Sport 3D. NAch einem wiederum breiten Mittelfeld finden sich wieder die Schlusslichter aus China ein. Diesmal heissen die Verlierer Interstate Winter IWT-2 und Westlake SW601 Snowmaster.

Die Ergebnisse im Überblick: http://www.oeamtc.at/index.php?type=article&menu_active=&id=1143895&display_mode=wide

 


OLG Oldenburg kippt Winterreifenverordnung (14.07.2010)

Der für Bußgeldangelegenheiten zuständige 2. OLG-Senat hat in der zweiten Instanz einen Autofahrer vom Bußgeld wegen fahrens mit nicht geeigneter Bereifung frei gesprochen. Der betreffende Autofahrer war im November 2008 mit überhöhter Geschwindigkeit und Sommerreifen auf eisglatter Fahrbahn in ein Schaufenster gerutscht. Betreffender Autofahrer legte nach der erstinstanzlichen Verhängung eines Bußgeldes wegen fahrens mit nicht geeigneter Bereifung ein, Berufung ein. Das Oberlandesgericht gab diesem Einspruch nun Recht und begründete diese Entscheidung mit nicht ausreichender Eindeutigkeit in der Formulierung der Vorschrift. Das OLG konnte über die Verfassungmäßigkeit der Norm entscheiden ohne an das Verfassungsgericht weiterzuleiten, da es sich bei der Verordnung eben gerade nicht um ein Gesetz handelt, sondern nur um eine Rechtsverordnung.

Zum gesamten Urteilstext: http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/root.php4


Pannensets können Ersatz-/Notrad nicht gänzlich ersetzen (29.06.2010)

Der ADAC ist der Frage nachgegangen, welches die optimale Lösung im Falle einer Reifenpanne ist. Ob Pannensets, Runflat-Reifen oder Reserve bzw. Notrad die beste Mobilitätsgarantie darstellen.Für Pannensets spricht aus Sicht des Klubs ihr in der Regel geringes Gewicht und der geringe Platzbedarf. Jedenfalls konnte im Rahmen des Systemvergleichs kein Mehrverbrauch aufgrund des Mitführens eines Pannensets gemessen werden. Als Nachteil sieht derADAC, dass das verwendete Dichtmittel generell nur Stichverletzungen oder kleine Risse in der Lauffläche abdichten kann, bei Flankenbeschädigungen (zum Beispiel durch einen Bordsteinrempler) aber wirkungslos bleibt und bei Laufflächenablösungen, größeren Rissen, Gewebebrüchen oder undichten Ventilen ebenfalls nicht helfen kann. Und da zur Behebung der Panne das Fahrzeug verlassen werden muss, bestehe speziell bei einem Plattfuß auf der Fahrseite ein Sicherheitsrisiko. Das ist bei Runflat-Reifen gerade nicht der Fall, was als Plus  verbucht wird wie die obligatorische Kombination der Notlaufreifen mit einem Reifendruckkontrollsystem oder deren höhere Fahrsicherheit bei einem plötzlichen Druckverlust und hier insbesondere die Stabilität in Kurven. Als Nachteile der seitenwandverstärkten Reifen schlagen ein um bis zu 40 Prozent höheres Gewicht, ein schlechterer Fahrkomfort, höhere Kosten für die Anschaffung sowie deren Anfälligkeit für Montageschäden bzw. eine aufwendigere Montage zu Buche. Mühsam (vor allem bei schweren SUV-Rädern) und zugleich risikoreich wird der Wechsel auf ein vollwertiges Ersatzrad bzw. Notrad bei einer Panne beschrieben. Dafür aber biete zumindest das Ersatzrad im Falle einer Panne uneingeschränkte Mobilität, argumentiert der Automobilklub – selbst nach extremen Reifenschäden (Laufflächenablösung, Reifenplatzer) könne man weiterfahren. Für Noträder gilt dies in eingeschränktem Maße, ist die Weiterfahrt doch nur mit eingeschränkter Geschwindigkeit erlaubt. Dafür sind sie leichter und benötigen weniger Platz als vollwertige Ersatzräder, beanspruchen aber aufgrund der unterschiedlichen Dimensionen von Fahrbereifung und Notrad unter anderem das Differenzial stärker als normal.  

Ein Ersatzrad bietet bei allen Reifenschäden eine uneingeschränkte Mobilitätssicherung. Dies rechtfertigt auch den Kraftstoffmehrverbrauch, welcher durch das Mitführen des Ersatzrades entsteht. Das Notrad kann ebenfalls bei allen Reifenschäden als Pannenhilfsmittel eingesetzt werden. Allerdings nur mit einer beschränkten Mobilitätssicherung. Dies kann speziell in Regionen mit schwacher Infrastruktur zum Nachteil werden, wenn die erforderliche Reifengröße nur schwer verfügbar ist“, lautet das Fazit des Automobilklubs. Gleiches gelte auch bei den Runflat-Reifen und bei den Reifenpannensets. „Runflat-Reifen ziehen erhebliche Zusatzkosten und Komforteinbußen nach sich. Pannensets lassen sich generell nur bei einer Beschädigung in der Lauffläche wirksam einsetzen“, so der ADAC weiter, nach dessen Ansicht Reifenpannensets ein vollwertiges Ersatzrad oder ein Notrad nicht vollumfänglich ersetzen können, weil da die Mobilität nicht bei allen Pannenursachen gewährleistet ist.

 


Pirelli wird exklusiver Formel 1 Reifenpartner (23.06.2010)

Die Würfel sind gefallen, ab der Formel 1 Saison 2011 wird Pirelli exklusiv die Königsklasse des Motorsports mit Reifen ausrüsten. Damit kehrt der italienische Reifenfabrikant nach 20 Jahren zurück und ersetzt Bridgestone als alleinigen Lieferanten. Die Entscheidung war in dieser Form erwartet worden und überraschte nicht. Andere Bewerber wie Hankook und Kumho waren offenbar schon länger aus dem Rennen, Michelin wollte demnach nur wenn sich ein weiterer Lieferant gefunden hätte, mit dem sich ein Wettbewerb hätte austragen lassen können.


Wieder Förderung für die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern (05.05.2010)

Nun ist amtlich was bereits seit Februar als beschlossen galt, Finanz-, Umwelt- und Wirtschaftsministerium haben sich auf Modalitäten zur weiteren Förderung der Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern geeinigt. Diesel-FahrerInnen erhalten wie gehabt 330 Euro, wenn sie ihren Pkw mit einem Filter nachrüsten. Erstmals wird jetzt auch die Nachrüstung von leichten Nutzfahrzeugen gefördert. Alle, die ihren Diesel-Pkw in diesem Jahr bereits nachgerüstet haben, erhalten die Förderung rückwirkend, dazu gehören auch Wohnmobile mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen. Vorraussetzung ist unter anderem: Die Fahrzeuge wurden vor dem 1. Januar 2007 erstmals zugelassen. Neu beim Förderprogramm 2010 ist, dass erstmals auch Partikelfilternachrüstungen von leichten Nutzfahrzeugen mit 330 Euro bezuschusst werden können. Gefördert wird die Nachrüstung von Nutzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen, wie sie vor allem im innerstädtischen Lieferverkehr und dem Handwerk genutzt werden. Denn gerade diese sind in den Innenstädten am häufigsten unterwegs und tragen damit zur Feinstaubbelastung in Städten bei. Um die Förderung zu erhalten, müssen Nutzfahrzeuge vor dem 17. Dezember 2009 erstmals zugelassen worden sein und die Nachrüstung darf erst nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie erfolgen. Aktuelle Informationen hierzu werden in Kürze auf der Seite des BAFA unter http://www.bafa.de/bafa/de/ sowie auf der Seite des Bundesumweltministeriums unter   http://www.bmu.de zufinden sein. 


ADAC-Pannenstatistik: Mit 6,5 Prozent sind Reifen und Räder dabei (30.04.2010)

Die Abwrackprämie des Jahres 2009 hat sich auch in der Pannenstatistik des ADAC niedergeschlagen. Der gewachsene Neuwagenbestand mit naturgemäß relativ wenig Pannen und das gleichzeitige Verschwinden alter pannenanfälliger „Schätzchen" hat seinen Niederschlag gefunden. Wobei zu berücksichtigen ist, dass die ADAC-Statistik nicht repräsentativ ist und nur die 2,04 Millionen Pannen der Clubmitglieder des Jahres 2009 berücksichtigt. In die Wertung flossen ferner ausschließlich technische Defekte von Fahrzeugen der Zulassungsjahre 2004 bis 2009 ein. Die „Gelben Engel" wurden lediglich in 6,5 Prozent der Fälle wegen Schäden an Reifen und/oder Rädern kontaktiert. Die häufigsten Schäden entfielen mit weitem Abstand auf die allgemeine Elektrik (40,8 Prozent), Zündanlagen schlugen mit 10,8, Einspritzanlagen mit 9,1 und der Motor mit 7,6 Prozent zu Buche.


HU Plaketten werden nicht mehr zurückdatiert (22.04.2010)

Ab sofort erhalten in Hessen Fahrzeuge bei bestandener Hauptuntersuchung, unabhängig vom Fälligkeitsdatum, wieder eine für zwei Jahre gültige HU-Plakette. Das Bundesverkehrsministerium bewertet damit die höchst umstrittene bisherige Praktik, dass unabhängig vom Abnahmedatum die Plakette zwei Jahre ab letzter Fälligkeit erteilt wird, neu und hebt die alte Regelung auf. Das hessische Verkehrsministerium kritisierte diese Regelung seit Jahren als ungerecht und indirekte Bestrafung. Desweiteren wurde nicht in allen Bundeslländern die Regelung so umgesetzt wie in Hessen, das Saarland etwa klebt seit Jahren Plaketten mit zweijähriger Gültigkeit. Wer mit abgelaufener Plakette unterwegs ist, riskiert allerdings weiterhin ein Bußgeld. Ab zweimonatiger Überschreitung kostet eine überzogenen PKW HU 15,- Euro, ab vier Monate gar 25,- Euro. Mehr als acht Minate schlagen gar mit 40,- Euro und zwei Punkten im Verkehrssündenregister in Flensburg zu Buche. 


Auto Bild veröffentlicht die Ergebnisse des eigenen Sommerreifentest (12.03.2010)

Nach den Automobilclubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, veröffentlicht nun auch Auto Bild ihr eigenes Testergebniss für die Sommerreifensaison 2010. Die Motorjournalisten haben dazu 13 Sommer- und einen Ganzjahresreifen der Dimension 185/60 R15H bzw. T auf dem VW Polo getestet und setzen dabei, anders als andere Testorganisationen auf eine eher seltene Reifendimension. Als beste im Test machten die Fachjournalisten den Dunlop SP Sport Fast Response, den Continental PremiumContact 2 und den Kumho Ecsta HM KH 31 aus, und zeichneten diese mit dem Hinweis „vorBILDlich“ aus. Schwierigkeiten beim Test hatten auch diese Kandidaten in allen Prüfkriterien des neuen EU-Reifenlabels Topwerte zu erzielen, wie es in der aktuellen Ausgabe (10/2010) des Fachblatts heißt. Die Nässespezialisten von Dunlop und Continental erfüllen beim Thema Rollwiderstand gerade so die Vorgaben der Verbrauchsklasse F. Die Spritsparspezialisten von Goodyear und Michelin kommen dafür auf nasser Straße schnell ins Rutschen, heißt es weiter zu den Testergebnissen. Der Zielkonflikt im Reifenbau – Nassfahrverhalten gegen Rollwiderstand – bleibe demnach unüberwindbar, befanden die Auto-Bild-Tester. Daran ändere auch ein neues Siegel wie das EU-Reifenlabel nichts.

Details des Tests finden Sie in Heft 10/2010 der AutoBild

 


ACE testet Sommerreifen und klassifiziert nach EU Reifenlabel (10.03.2010)

Der Automobil Club von Europa hat in seinem diesjährigen Sommerreifentest erstmals das neue EU Reifenlabel mit ausgewiesen. Offenbar besteht hier noch erheblicher Bedarf an Verbesserungen für alle Reifenhersteller, insbesondere in Sachen Rollwiderstand. So überschreibt der ACE seinen Test mit: "Sommerreifentest weckt Zweifel an EU-Label". Die Referenz in Sachen Rollwiderstand stellt erwartungsgemäss der Pionier auf diesem Gebiet, Michelin. Bedenklich allerdings, dass selbst dieser  Reifen nur eine Einstufung in die Kategorie E, und damit in die fünfte von sieben Kategorien erreichen konnte. Etwa 25% des Kraftstoffverbrauchs eines jeden Fahrzeugs ensteht durch die Haftungskräfte der Reifen, womit dem Rollwiderstand der Reifen eine Schlüsselrolle bei der Reduktion von CO² Emissionen zukommt. Wir dürfen uns also auf enorme Verbesserungen in dieser Kategorie in den nächsten Jahren einstellen. Der Rest ist schnell erzählt: Testsiger bzw. als sehr empfehlenswert wurden folgende Reifen: 1. Continental Premium Contact 2 mit dem Bestwert auf nasser Fahrbahn.  2. Michelin Primacy HP mit dem Bestwert in Sachen Rollwiderstand, gemeinsam mit dem Bridgestone Turanza ER300 der widerum die Refernz auf trockener Fahrbahn für sich beanspruchen darf. 3. Dunlop SP Sport Fast Response & 4. Uniroyal Rain Expert.

 Alle Ergebnisse im Überblick: http://www.ace-online.de/der-club/news/sommerreifentest-weckt-zweifel-an-eu-label.html

 

 

 


Stiftung Warentest kommt zu eigenen Ergebnissen (01.03.2010)

Obwohl ADAC und Stiftung Warentest traditionell gemeinsam testen kommt Stiftung Warentest in der März Ausgabe ihres Test-Magazins auf eine andere Interpretation der Ergebnisse. Testsieger wird der Michelin Energy Saver der beim ADAC nur auf den besten Platz der "empfehlenswert" getesteten Reifen kam, und damit das begehrte "besonders empfehlenswert" verpasste. Der ADAC erklärte dies mit "etwas schwächer auf nasser Fahrbahn" was dann zur Abwertung führte, womit kein getesteter Reifen mehr ein besonders Empfehlenswert  erhalten kann. Die Stiftung Warentest legte bei ihrer Interpretation offenbar mehr Wert auf die Verbrauchswerte und den Verschleiss bei denen der Energy Saver die Bestmarken des Tests setzen konnte. Bemerkenswert sind die Ergebnissevon Ceat, Lassa, Interstate und Goodride, überraschen können sie aber auch nicht mehr. Keiner getesteten Reifen konnte ein besseres Ergebniss als "nicht empfehlenswert" erreichen. Ebenso ist der Gehalt an krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK, ist um ein vielfaches höher als bei europäischen Produkten. In einem Fall liegt der Wert bei 153,8 Milligramm pro KG statt wie bei europäischen Produkten üblich (und gesetzlich vorgeschrieben) unter 1 Milligramm. Als Fazit bleibt da wohl nur gefährlich und gesundheitsgefährdend. Den Verschleiss und Kraftstoffverbrauch eingerechnet sind diese Reifen auch noch teurer als entsprechende Top getestete Reifen dieses Tests.

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie hier:

http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Sommerreifen-Sechs-Reifen-patzen-1847449-1848478/ 


ADAC veröffentlicht Sommerreifentest 2010 (24.02.2010)

Der ADAC kürt in seiner neusten Ausgabe des Club Magazins Motorwelt den Pirelli Cinturato P6 zum Sieger der Reifendimension 185/65R15H. Eine Bestnote erhält der Energiesparreifen im Nassfahrverhalten und meistert damit den schwierigen Spagat zwischen geringem Rollwiderstand der damit verbundenen Energieeffizienz und dem fahren auf nassem Untergrund von alle getesten Produkten am besten. Eine Bestmarke setzt der Michelin Energy Saver in Sachen Rollwiderstand, muss sich aber dennoch mit einer Spitzenposition im Mittelfeld bzw. der Wertung "empfehlenswert" begnügen. Mit dem Interstate Touring und dem Goodride S06 schaffen zwar zwei Fabrikate vergleichbare Rollwiderstandswerte, versagen dafür aber auf ganzer Linie in allen anderen Disziplinen und erhalten ein "nicht empfehlenswert".

Die ausführlichen Ergebnisse: http://www1.adac.de/Tests/Reifentests/Sommerreifen/185_65_R15/tab.asp?ComponentID=280069&SourcePageID=280715

Zu einem ähnlichen Ergebniss kommt der Automobilclub auch in der beliebten Grösse 225/45R17. Den Testsieger stellt auch hier wieder Pirelli mit dem Cinturato P7 der in Sachen Rollwiderstand sogar den Michelin Pilot Sport 3 übertrumpfen kann. Den Bestwert im trockenen stellt Continental mit dem Sport Contact 3, den Bestwert bei Nässe markiert Dunlop mit dem Sport Maxx TT.

Alle Ergebnisse im Überblick: http://www1.adac.de/Tests/Reifentests/Sommerreifen/225_45_17/tab.asp?ComponentID=280168&SourcePageID=280689


Die Autozeitung eröffnet Testsaison 2010 (18.02.2010)

Als erstes Fachmagazin hat die Autozeitung in Ihrer Ausgabe 5/2010 einen Sommerreifentest veröffentlicht. Von 300 möglichen Punkten hat Continentals Premium Contact 2 beachtliche 262 Punkte erreicht. Die Tester attestierten ihm "überragende Nässeeigenschaften und Topleistungen im Trocknen." Dafür bildet er gemeinsam mit dem Sava Intensa das Schlusslicht in Sachen Rollwiderstand. In dieser Disziplin weiss der Michelin Energy Saver zu punkten und bringt es in Summe auf 221 Punkte.

Alle Ergebnisse ausführlich in Ausgabe 05/2010


ADAC testet Scheibenwischer (20.01.2010)

Wieviel kostet eine gute Sicht im Auto? Diese Frage stellt der ADAC in seinem Technik-Test Scheibenwischer und beschaffte zu diesem Zweck zehn verschiedene Scheibenwischersätze zu Preisen von € 4,- bis € 42,-. Das Ergebnis ist sicher keine Überraschung, die Deutlichkeit überrascht dann aber doch mit der die billigsten Wischer durch den Test fielen. Die € 4,- Version der Gummis schaffte nichtmal im Neuzustand ein streifenfreies Ergebnis. Testsieger wurde der Bosch Aerotwin der in allen Prüfdisziplinen sowohl bei Plus als auch bei Minusgraden klar dominierte. Das Fazit des ADAC fiel klar aus, Finger weg von Billigprodukten. Die genauen Ergebnisse finden Sie beim ADAC unter:

http://www1.adac.de/Tests/Zubehoertests/scheibenwischert_2010/tab.asp?ComponentID=277912&SourcePageID=277921

 


Die AU Plakette geht, das Nachweissiegel kommt (01.01.2010)

Mit Beginn des Jahres 2010 gibt es eine Neuerung in Hinblick auf die Abgasuntersuchung. Die Abgasuntersuchung ist nun Bestandteil der Hauptuntersuchung und wird nun nicht mehr mit der sechseckigen Plakette am vorderen Nummernschild ausgewiesen sondern mit einem Nachweisdokument nebst Nachweissiegel. Das bedeutet konkret, dass an keinem PKW mehr die Hauptuntersuchung durchgeführt wird, der nicht über eine aktuelle Abgasuntersuchung verfügt. Selbes Verfahren ist nicht ganz neu, sondern wird bereits seit 2008 bei Krafträder als AUK so durchgeführt.  


EU beschließt neue Reifenkennzeichnung (24.11.2009)

Das Parlament der EU hat am 24.11.2009 eine neue Kennzeichnungsverordnung für Autoreifen beschlossen. Mit der Kennzeichnung von Kraftstoffeffizienz, Sicherheitseigenschaften und Abrollgeräusch will die EU Reifennutzern die Entscheidung für spritsparende, sichere und leise Reifen ermöglichen. Die Kennzeichnung erfolgt mittels eines Labels, das sehr denen von Haushaltsgeräten ähnelt. Das Reifenlabel soll verbindlich ab dem 1. November 2012 für alle Neureifen eingeführt werden.


Im Sommer mehr "Reifenplatzer" (28.08.2009)

Bei sommerlichen Temperaturen häufen sich gefährliche Reifenplatzer, warnen die Unfallexperten der Dekra. Am schnellsten machen Reifen bei zu geringem Fülldruck schlapp. Davor schützt man sich am besten, wenn man vor längeren Reisen den Reifendruck überprüft und der Beladung anpasst. Franz Nowakowski, Reifensachverständiger der Dekra, nennt die Gründe für das höhere Reifenrisiko in der Reisesaison: „Treffen schnelle Autobahnfahrten, ein voll beladenes Fahrzeug und geringer Reifenfülldruck zusammen, wird es gefährlich. Muss der Reifen zu stark arbeiten, beginnt er zu walken und überhitzt sich. Dann droht der Reifen über kurz oder lang zu kollabieren.“ Besonders hoch sei dieses Risiko bei Reifen die älter als sechs Jahre sind. Die Dekra empfiehlt deshalb dringend, vor Antritt längerer Fahrten den Reifendruck am kalten Reifen zu kontrollieren und der Beladung anzupassen. „Mit 0,2 bar mehr im Reifen als die Betriebsanleitung vorgibt, ist man auf der sicheren Seite“, sagt Nowakowski. Aus Gründen der Sicherheit sollten Reifen, die älter als sechs Jahre sind, ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch mehr als die vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Profil haben, empfiehlt die Organisation weiterhin.


DEKRA baut Reifenkompetenz weiter aus (14.07.2009)

Die DEKRA Automobil GmbH hat ein neues, hochmodernes Reifengutachten-Labor in München eröffnet und baut damit ihre Position als führendes Institut für Reifengutachten in Deutschland aus. Das bislang in der DEKRA Außenstelle München Ost angesiedelte Labor ist nun im Reifenzentrum der Stahlgruber-Stiftung untergebracht. Zur Eröffnung wurde im Juli ein zweitägiger Reifen-Workshop mit Hochschul- und Reifenindustrievertretern  und Reifensachverständigen veranstaltet.


Reifenlabel kommt als Verordnung und nicht als Richtlinie (10.07.2009)

Die Europäische Union hat ihren Gesetzesvorschlag zur Einführung eines Reifenlabels, mit dem Reifen künftig hinsichtlich ihres Rollwiderstands, Nassbremseigenschaften und den von Ihnen verursachten Geräuschemissionen kenntlich gemacht werden sollen, nun dahingehend geändert, dass dieses Gesetz nun als Verordnung und nicht als Richtlinie in Kraft tritt. Auf diesem Weg muss das Gesetz nicht mehr durch die nationalen Parlamente in Kraft gesetzt werden sondern gilt sofort.


ADAC Sommerreifentest 2009 (27.02.2009)

Der ADAC testet 35 Sommerreifen und muss festestellen:

Mehr als ein Drittel der aktuell getesteten Sommerreifen ist nicht gut genug, um einen abgefahrenen Satz Reifen zu ersetzen. Acht von 35 untersuchten Reifen haben mit „bedingt empfehlenswert“ abgeschnitten.

Fünf mussten wegen ihrer schlechten Leistungen sogar mit „nicht empfehlenswert“ abgewertet werden. Meist liegt es am Fahrverhalten auf Nässe, wenn es zur Abwertung kommt (Kenda, Mabor, Wanli und Syron). Aber auch eine „Fünf“ auf trockener Fahrbahn erklärt manchmal das schlechte Abschneiden (Maloya). Testsieger im Format 185/60 R 14 H wurde der Fulda Carat Progresso, während der Michelin Primacy HP in der Größe 205/55 R 16 W dominierte. Der mitgetestete, gleich große Goodyear OptiGrip erzielte zwar noch bessere Werte, konnte aber wegen der niedrigeren Einstufung bei der Geschwindigkeit („V“) nicht mit den W-Reifen zusammen gewertet werden. Weitere elf Reifen erreichten im Test das begehrte ADAC-Prädikat „besonders empfehlenswert“.

Um einen Spitzenplatz im ADAC-Reifentest zu erhalten, kommt es darauf an, in möglichst allen Testdisziplinen gute Werte zu zeigen und in keiner einzigen schwach abzuschneiden. In der allgemeinen Diskussion spielt derzeit der Rollwiderstand der Reifen aus Umwelt- und Kostengründen eine große Rolle. Je niedriger der Rollwiderstand, desto geringer der Verbrauch. Darunter leiden jedoch meist die Nässeeigenschaften und der Bremsweg. Deshalb haben in den vergangenen Jahren einige Modelle von Michelin eher weniger gut abgeschnitten, weil sie zu extrem auf einen niedrigen Rollwiderstand hin getrimmt wurden. Anders in diesem Jahr: Mit einem ersten und einem zweiten Platz in den beiden Dimensionen hat der französische Hersteller gezeigt, dass es doch möglich ist, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit in einem Reifen zu vereinen. Der Sommerreifentest, den der ADAC zusammen mit der Stiftung Warentest durchgeführt hat, zeigt einmal mehr, dass der Preis beim Reifen nicht als Maß für die Qualität gelten kann. 

http://www.adac.de/mitgliedschaft_leistungen/motorwelt/m_archiv/Pressemeldungen/Sommerreifen_2009.asp?ComponentID=244322&SourcePageID=20057&location=32&TL=2


GTÜ nimmt Schneeketten unter die Lupe (10.12.2008)

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat nun gemeinsam mit der Zeitschrift ACE Lenkrad acht Schneeketten getestet. Im Test waren Ring- und Seilketten, die sich hauptsächlich durch die Art der Montage unterscheiden. Fazit des Tests: Der Preis macht letztlich den Unterschied aus. Die Filmer-Kette kann diesen Test für sich entscheiden, weil 30 Euro unschlagbar günstig sind und das Produkt auch keine großen technischen Schwächen hat – eine ideale Kette also für Autofahrer, die nicht ständig auf Schneeketten angewiesen sind. „Unser Tipp: Wer Ketten dauernd einsetzen muss, für den lohnen sich mit Sicherheit die teureren Produkte“, so die GTÜ. Und noch ein Tipp der GTÜ-Experten für den Ernstfall: Egal welche Kette letztlich zum Einsatz kommt, ohne eine Probestunde in der trockenen Garage könne die Montage schnell zu einer Sisyphus-Arbeit werden, denn das generelle Handling der Ketten ist gerade für Anfänger nicht immer ganz einfach.

Alle Ergebnisse finden Sie hier:

http://www.gtue.de/fm/366/schneekettentest_12-2008_ergebnisse.pdf


Erste Fahrverbote wegen falscher Bereifung verhängt (28.11.2008)

Wie der Alb Bote berichtet ist es am 24. November 2008 auf der schwäbischen Alb zu ersten Fahrverboten wegen falscher Bereifung durch die Polizei gekommen. Eine Autofahrerin kam auf verschneiter Fahrbahn ins  Schleudern und beschädigte zwei weitere Fahrzeuge. Eine andere sommerbereifte Autofahrerin musste vor einer Steigung gänzlich kapitulieren. Beiden sprach die Polizei Münsingen ein Fahrverbot aus.


GTÜ und ACE testen Scheibenreiniger (4.11.2008)

Im Zuge der Novellierung des §2 StVO wurde dem Autofahrer in Deutschland auferlegt sein Fahrzeug den Wetterverhältnissen entsprechend auszurüsten.  Die betrifft zum einen eine geeignete Bereifung aber im Winter auch ausreichend Flüssigkeit in der Scheibenwaschanlage. Zu diesem Zweck haben nun die Gesellschaft zur technischen Überwachun ung der Automobilclub von Europa acht Scheibenreiniger auf deren Reinigungsleistung und ihren Frostschutz geprüft. Klarer Sieger ist das Antifrost & Klarsicht Konzentrat von Sonax. Dabei haben die Tester die Scheibenreiniger nach unterschiedlichsten, sehr praxistauglichen Kriterien beurteilt und auch Gebrauchsanleitungen und den Geruch unter die Lupe genommen. Wie verständlich sind die Texte und was kann man mit den Mischungstabellen anfangen?
Im chemischen Teil der Untersuchung befassten sich die Tester mit der Frage, ob in den gebrauchsfertigen Mixturen Feststoffe ausfallen, wenn zur Mischung "hartes" also sehr kalkhaltiges Wasser verwendet wird. Im Übrigen zeigten die Testprodukte erfreulicherweise keine Auffälligkeiten bezüglich ihrer Lack- und Kunststoffverträglichkeit.
Bewertet wurde auch der Gefrierpunkt einer 1:1-Mischung und bei Fertigprodukten die Frage, ob Frostschutz bis zu minus 20 Grad Celsius gewährleistet ist - einer Temperatur, bei der auch unbeheizte Scheibenwaschdüsen ein gutes Reinigungsmittel noch problemlos auf die Scheibe sprühen sollten.

Alle Ergebnisse finden Sie hier:

http://www.gtue.de/fm/366/winterscheibenreiniger_11-2008_ergebnisse.pdf


Kein Rollwiderstandsunterschied zwischen Sommer- und Winterreifen (9.10.2008)

Just zur beginnenden Winterumrüstphase meldet der Reifenhersteller Continental das die Verringerung des Rollwiderstandes seit Langem eines seiner Hauptziele bei der Entwicklung von Winterreifen sei und es inzwischen gelungen ist bei der aktuellen Produktgeneration den früher nahezu unvereinbaren Zielkonflikt zwischen einem niedrigen Rollwiderstand und guter Haftung auf nasser Fahrbahn auf einem deutlich höheren Niveau zu lösen. „Das Ergebnis unserer kontinuierlichen Entwicklungsarbeit ist, dass zwischen den Sommer- und Winterreifen im Rollwiderstand kein Unterschied mehr besteht", erklärt Dr. Burkhard Wies, Leiter der Pkw-Reifenentwicklung weltweit von Continental. „Bei einigen unserer Modelle ist der Rollwiderstandsbeiwert von rund 1,0 cr bei Winterreifen sogar etwas geringer als der ihrer "Kollegen" für den Sommer", erklärt er. Für den des Öfteren fälschlicherweise dem vermeintlich höheren Rollwiderstand von Winterreifen zugeschriebenen Kraftmehrverbrauch mancher Autos während der kälteren Monate des Jahres hat Dr. Wies eine ganz andere Erklärung: Die Warmlaufphase des Motors sei im Winter zwangsläufig etwas länger als im Sommer, wodurch ein etwas höherer Kraftstoffverbrauch unumgänglich sei. Wer die Umwelt schonen und sicher ans Ziel kommen wolle, sollte daher auf jeden Fall Winterreifen montieren, rät Wies. „Und wenn möglich, den einen oder anderen Weg trotz schlechten Wetters zu Fuß erledigen", wie er ergänzt.


Ab 2009 auch Fahrzeug-Elektronik im HU Umfang (18.08.2008)

Neben den heute schon von den Überwachungsorganisationen geprüften Komponenten wie Reifen, Auspuff und Bremsen wird ab 2009 auch die Elektronik aller Pkw bei der Hauptuntersuchung überprüft. Betroffen sind allerdings nur Fahrzeuge, die nach dem       1. April 2006 neu zugelassen wurden. Damit soll dem wachsenden Elektronikanteil moderner Autos Rechnung getragen werden.


Laut GTÜ häufig Mängel an Reifen, Rädern und Achsaufhängungen

Mehr als 54 Prozent der von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) im ersten Halbjahr 2008 untersuchten Pkw waren mit Mängeln unterwegs. Bei 17,2 Prozent der Autos stellten die Prüfingenieure sogar erhebliche Mängel bis hin zur Verkehrsunsicherheit fest. Lediglich 45,9 Prozent der geprüften Pkw gingen ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung. Die meisten festgestellten Mängel entfielen dabei auf das Segment Beleuchtung und Elektrik, wo über alle Altersklassen hinweg bei 23,2 Prozent der im ersten Halbjahr geprüften Fahrzeuge Defizite festgestellt wurden. Auf Platz zwei liegen Mängel an der Bremsanlage mit 17,8 Prozent (Vorjahr 19,2) und an Achsen/Räder/Reifen/Aufhängungen mit ebenfalls 17,8 Prozent (Vorjahr 18,5). Platz drei belegen die Umweltbelastungen, wie Motorabgase, Ölverluste, Lärmentwicklung etc. mit 16,9 Prozent (Vorjahr 16,5). Auf dem letzten Platz der aktuellen GTÜ-Liste finden sich Mängel an Fahrgestell/Rahmen/Aufbau mit 10,8 Prozent (Vorjahr 10,8).

Die aktuelle Auswertung sieht die GTÜ vor dem Hintergrund des steigenden Pkw-Durchschnittsalters, das heute bei acht Jahren liege, zudem als Bestätigung dafür, dass sicherheitstechnische Risiken vor allem von älteren, ungepflegten Pkw ausgehen: Denn während die GTÜ-Prüfer an 100 Pkw bis zu einem Alter von drei Jahren durchschnittlich 23 Mängel aufspürten, diagnostizierten sie an 100 Autos mit einem Alter von über neun Jahren rund 231 Mängel. Insgesamt sollen in der Altersgruppe über neun Jahre 72,6 Prozent aller untersuchten Pkw mit Mängeln unterwegs sein – 24,9 Prozent wiesen demnach erhebliche Mängel auf oder waren gar verkehrsunsicher. Nur 27,4 Prozent der Pkw dieser Altersgruppe waren ohne Mängel. Betrachtet man das Gesamtergebnis der GTÜ-Hauptuntersuchung im ersten Halbjahr 2008, so bedeute dies, dass bei einem derzeitigen Gesamtfahrzeugbestand von rund 42 Millionen Pkw acht Millionen gravierende Mängel aufweisen und dass rund 23 Millionen Pkw reparaturbedürftig sind. „An Service- und Reparaturkosten zu sparen, darf nicht zulasten der Verkehrssicherheit gehen. Nicht ohne Grund fordert die GTÜ deshalb eine jährliche Hauptuntersuchung für alle Fahrzeuge, die älter als neun Jahre sind“, so die Überwachungsorganisation.


Abgenutzte Stoßdämpfer erhöhen Aquaplaninggefahr

Der Stoßdämpferhersteller Kayaba der durch seine Marke Monroe sowohl in der Erstausrüstung als auch im Ersatzgeschäft bei praktisch allen Fahrzeugherstellern vertreten ist, weist darauf hin, dass defekte Stoßdämpfer die Aquaplaninggefahr erhöhen können. Bei Fahrversuchen des TÜV wurde ein Aufschwimmen des Fahrzeugs demnach bei einer 15 Prozent oder 16 km/h geringeren Geschwindigkeit festgestellt, als der Testwagen mit defekten Dämpfern unterwegs war. Wenn die Dämpfer nicht mehr richtig funktionieren, könne es passieren, dass ein Fahrzeug – abhängig von Wassertiefe, Reifenprofiltiefe und Automodell – schon ab 77 km/h aufschwimme. „Verschlissene Stoßdämpfer können die Räder nicht fest genug auf die Straße drücken, ein Wasserkeil schiebt sich unter den Reifen", erklärt Hans-Jürgen Link von Kayaba. Seinen Worten zufolge verlieren Autos mit schwachen Dämpfern darüber hinaus die Lenkfähigkeit und driften zum Straßenrand. Aber auch wenn man geradeaus fahre, könne der Bodenkontakt des Reifens abreißen. „Schnell kann der Wagen dabei ins Schleudern kommen. Deshalb sollte man die Stoßdämpfer regelmäßig überprüfen und mangelhafte auswechseln lassen", empfiehlt das Unternehmen.


Mietwagen und Winterreifen

Das Amtsgericht Landau hat entschieden. Im professionellen Mietwagenverleih müssen Leihfahrzeuge mit an die Jahreszeiten angepasster Ausrüstung verliehen werden. Im Klartext bedeutet dies, dass Kunden darauf vertrauen können im Winter Winterreifen auf ihrem Leihwagen vorzufinden.  Der ADAC meldet hingegen es bestehe keine Pflicht für Mietwagenverleiher Mietwagen mit Winterreifen auszurüsten, allein der Fahrer sei verantwortlich wie das Fahrzeug ausgerüstet werde. Mieter könnten gegen Aufpreis Fahrzeuge mit Winterreifen mieten.  Das OLG Hamburg hat nun eine dem gegenläufige Auffassung erklärt indem es einen Mieter eines Mietwagens der einen Unfall verursachtevon der Selbstbeteiligung befreite obwohl es ihm eine Teilsschuld anlastete. Das Fahrzeug war trotz winterlicher Strassenverhältnisse mit Sommerreifen unterwegs.


Zu Hause gelagerte Reifen nicht durch die Hausratversicherung abgedeckt

Gemäß den Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen (VHB 2000) besteht für im Haus eingelagerte Sommerreifen im Falle eines Diebstahls kein Versicherungsschutz. Darauf weist die Rechtanwaltskanzlei Bach, Langheid & Dallmayr unter Bezug auf ein Urteil des Amtsgerichts Köln vom 11. Dezember 2007 (Aktenzeichen: 120 C 498/07) hin. „Zu beachten sind die Unterschiede z.B. zwischen den VHB 84 und den VHB 2000. Nicht versichert sind nach § 1 Ziff. 6 b) VHB 2000 Kraftfahrzeuge aller Art und Anhänger sowie Teile und Zubehör von Kraftfahrzeugen und Anhängern. Anders war die Regelung noch in den VHB 84, die lediglich einen Risikoausschluss für Kraftfahrzeuge und Anhänger vorsahen. Nach den VHB 84 galten demontierte Bestandteile als Zubehör, so auch demontierte Sommer- oder Winterreifen aufgrund der engen Auslegung der Ausschlussklausel in § 1 Ziff. 4 VHB 84 als mitversichert (BGH VersR 1996, 747). In den VHB 2000 ist nun ausdrücklich das Zubehör hingegen vom Ausschluss umfasst. Dies ist nun nach den VHB 2000 ausdrücklich anders. Dies führt mithin zu einer Einschränkung des bisherigen Versicherungsumfangs“, kommentiert die Kanzlei das aktuelle Urteil.


GTÜ testet Scheibenwischer (23.7.2008)

Nicht jeder Scheibenwischer hält was er verspricht: Vor allem besonders preiswerte Produkte aus lassen. Lediglich im Langzeittest neigten die Probanden bei fortgeschrittener Dauerlaufzeit zu Schlierenbildung.

Mit Bravour bestanden die Markenprodukte der oberen Preisklasse die harten Praxistests. Das Wischbild war durchgängig gut bis sehr gut. Im Dauerlauf traten erst nach 24 Stunden überhaupt leichteSupermärkten enttäuschen und sind ihr Geld nicht wert. Bei einem umfangreichen Praxis- und Labortest der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der Zeitschrift „ACE Lenkrad“ mussten sieben Wischer aus drei Preiskategorien ihr Können unter Beweis stellen (siehe Tabelle „Ergebnisse Scheibenwischertest 2008“).

Die so genannten Billigwischer unter den Testkandidaten waren den Prüfungen häufig nicht gewachsen. Bereits neu kam es bei nasser Scheibe zu Schlierenbildung. Doch das ist nicht das einzige Problem: Mit fortlaufendem Test begannen die Billigheimer auf nasser wie auf trockener Scheibe zu quietschen und zu rubbeln. Bei der Korrosionsprüfung im Labor neigten die Gestelle schnell zu Rostbildung. Auch beim Hochgeschwindigkeitstest auf der Autobahn hinterließen die Wischer aus dem Supermarkt kein gutes Bild: Sie schlierten und ein Produkt hob schon bei rund 100 Stundenkilometer leicht von der Scheibe ab.

Anders hingegen die Markenwischer der mittleren Preisklasse. Sie absolvierten den Autobahntest auch bei hohem Tempo überwiegend geräuschlos, die Wischbilder konnten sich bei allen Kandidaten sehen  Schlierenbilder auf. Darüber hinaus waren die Kandidaten in dieser Disziplin auch noch absolut leise.

Fazit der GTÜ-Experten: Die Devise „Geiz-ist-geil“ zahlt sich bei Scheibenwischern nicht aus. Deshalb ist bei Billigwischern Vorsicht geboten. Beim Kauf neuer Wischer lieber etwas mehr investieren, denn gute Sicht bei allen Wetterbedingungen dient auch der Sicherheit im Straßenverkehr.

Alle Ergenisse finden Sie hier:

 http://www.gtue.de/fm/366/ergebnisse_scheibenwischertest_2008.pdf

 


Hochdruckstrahler, falsche Pflegemittel und andere Gefahren für Reifen (1.8.2008)

„Reifen sind ein wenig wie Elefanten, sie haben eine dicke Haut, aber auch ein gutes Gedächtnis“, erklärt Wolfgang Schiwietz, Leiter Technik & Tuning beim japanischen Reifenhersteller Yokohama. Viele Beschädigungen, die im Alltag durch unsachgemäßen Umgang oder unsachgemäße Pflege entstehen, sind nicht sofort zu sehen, da sie den Reifenunterbau in Mitleidenschaft ziehen oder im Verborgenen die Materialstruktur des Gummis. Viele Kleinigkeiten können sich so über die Jahre bis zum Totalausfall des Reifens aufaddieren – es kommt zum gefürchteten Reifenplatzer.

Doch wo drohen überhaupt Gefahren für die Pneus? „Dass man sich etwa nicht nur mit einem schmalen Teil des Reifens auf den Bordstein stellen sollte, wissen die meisten“, erläutert Schiwietz. „Nicht jedoch, dass auch beim Saubermachen Risiken drohen.“ Oft gut gemeint sei zum Beispiel der intensive Einsatz des Hochdruckreinigers. Besonders Offroadfahrer nutzen den „scharfen“ Wasserstrahl, um ihre Räder von Schlamm und Dreck zu befreien. Hier sollte man aber Vorsicht walten lassen, denn ein ausreichender Abstand (ca. 40 cm) zur Reifenflanke muss unbedingt eingehalten werden, sonst kann das schnell zu nachhaltigen Schäden des Flankengummis führen.

Neben mechanischen lauern beim Waschen auch chemische Schäden durch ätzende oder lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel, welche man deshalb meiden sollte. Wer säurehaltiges Felgenspray einsetzt, muss unbedingt darauf achten, nicht die Reifen zu benetzen. „Wenn doch einmal etwas daneben geht, am besten gleich mit klarem Wasser gründlich abspülen, auf keinen Fall durchtrocknen lassen“, so der Rat des Yokohama-Profis. Ganz andere Risiken lauern dagegen beim Einsatz von Reifenspray zur optischen Auffrischung. Zwar greift dieses das Gummi nicht an, sorgt aber für erhebliche Rutschgefahr, wenn es versehentlich auf die Lauffläche kommt. Kleiner Tipp von Schiwietz: „Vorderreifen beim Auftrag nicht eingeschlagen lassen, so dass sie mit dem Radkastenkante eine Linie bilden, so geht nichts so leicht daneben.“
Wenn man sowieso am Auto beschäftigt ist, sollte man gleich die Gelegenheit nutzen, um den Luftdruck zu überprüfen. „Schon eine geringfügige Unterschreitung kann die Lebensdauer eines Reifens um bis zu 10.000 Kilometer senken“, mahnt Wolfgang Schiwietz. „Zudem steigt durch den erhöhten Rollwiderstand auch der Verbrauch, so dass man gleich doppelt Geld verschenkt.“ Der richtige Reifenfülldruck, oder auch bis zu 0,2 bar mehr, schont nicht nur das Portmonee, sondern durch geringeren Spritkonsum und damit niedrigere Emissionen die Umwelt. Ferner ist nur so ein optimales Fahrverhalten garantiert. Deshalb sollte spätestens alle zwei Wochen und zusätzlich vor größeren Fahrten gecheckt werden, ob noch genügend Luft in den Reifen ist. Sonst kann es unter Umständen kritisch werden, wenn es zum Beispiel mit dem voll beladenen Pkw in den Urlaub geht. Zur schnellen Kontrolle unterwegs empfiehlt Yokohama einen tragbaren Reifendruckprüfer, wie es ihn für wenige Euro überall im Fachhandel gibt.


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